Die Besucher drängen sich am 5. Januar am Eingang des Theaters am Potsdamer Platz in Berlin.Foto: Epoch Times

„Wir waren einst rein“ – Besucher berührt von Shen Yuns spiritueller Botschaft

Von 6. Januar 2023
Am Abend des 5. Januar 2023 trat Shen Yun im Theater am Potsdamer Platz zu seiner siebten Vorstellung der Saison in Deutschland auf. Viele Zuschauer waren nach der Vorstellung der Meinung, dass man wieder mehr auf Liebe, Traditionen, Kultur und vor allem aufeinander achten sollte.

Shanna Strauss ist Business Development Manager und Associate Sales Director bei einem internationalen Online-Brokerage-Unternehmen, das EU-Kunden eine breite Palette von Dienstleistungen im Bereich der Investitionsfinanzierung anbietet. Sie sagte, dass der Besuch der Shen-Yun-Aufführung sie tief berührt habe, weil sie die Botschaft des Schöpfers gespürt habe.

Strauss sagte, was ihr nach dem Besuch der Vorstellung in Erinnerung geblieben sei, sei „die wunderbare Atmosphäre, der großartige Tanz und die Botschaft, die sie vermittelte“.

Die Spiritualität der Darbietung von Shen Yun berührte ihr Herz. Sie erklärte, dass es „Kräfte“ gäbe, „die höher sind als wir“ und die alles „regeln“ könnten.

Sie ist der Meinung, dass die Menschen mehr Wert auf „die Liebe, auf die Tradition, auf die Kultur und aufeinander“ legen sollten.

Strauss teilte ihre Auffassung mit, dass die Menschen ursprünglich von den Göttern im Himmel abstammen, da das erste Programm von Shen Yun den Abstieg der Götter in die Welt zeigt.

Sie sagte: „Wir kamen als Sünder in diese Welt, waren aber ursprünglich rein. Das ist der Mechanismus, der das böse Element (in uns) antreibt, nach Geld und Macht zu streben, nach den Dingen, die wir wollen. Aber letztendlich müssen wir uns auf das konzentrieren, was wir sind“.

Sie fährt fort: „Als Gott sind wir rein, wir waren einst rein. Aber dann werde man von dem „System hier auf der Erde beeinflusst“, auch durch „Gier und Emotionen“.

Sie betonte, dass das Festhalten an den Traditionen die Basis des Menschseins sei: „Wir sollten an dem festhalten, was wir einmal hatten, damit nichts schief geht und damit es weniger Krieg und weniger Konflikte gibt.“

Im Shen-Yun-Programm gibt es Episoden, die den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft zeigen, zum Beispiel, dass die heutige Jugend süchtig nach Mobiltelefonen ist, dass sich niemand um die Babys kümmern will und sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt.

Strauss sagte dazu: „Wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht völlig von den industrialisierten Materialien um uns herum beeinflussen lassen. Das heißt, wir sollten sie gut nutzen und diese neuen Technologien für uns arbeiten lassen. Sie sollten uns helfen, unser tägliches Leben zu bewältigen, anstatt sich von ihnen vereinnahmen zu lassen. Die Menschen sind die Hauptsache, nicht die materiellen Dinge. Wir müssen die Menschen in ihrer Beziehung zueinander mehr wertschätzen, liebevoller und achtsamer sein“, so die Managerin abschließend.

„Meisterhaft, besser kann man es nicht ausdrücken“

„Das Niveau (der Aufführung) war beeindruckend, wirklich hervorragend. Wir haben in unserem Leben schon viele Tänzerinnen und Tänzer gesehen, und wir waren in China und Japan, um Aufführungen zu sehen, aber um ehrlich zu sein, haben wir noch nie eine Aufführung von diesem (hohen) Niveau gesehen.“ Irina Pogrebkov war begeistert von der Aufführung von Shen Yun.

Irina, eine Ärztin, besuchte am 5. Januar 2023 zusammen mit ihrem Ehemann Sergey Pogrebkov die Vorstellung von Shen Yun im Theater am Potsdamer Platz.

„Wir haben vor drei Jahren zum ersten Mal Karten gekauft und mussten sie zurückgeben, als die Epidemie ausbrach“, sagt Irina über die Möglichkeit, Shen Yun zu sehen. Dies ist unser zweiter Versuch und wie sich gezeigt habe, hat sich das Warten  „gelohnt“, sagte sie.

Ihr Mann ergänzte: „Die Aufführung war einfach bemerkenswert, das Können der Künstler war auf höchstem Niveau. Die Präsentation war atemberaubend und der digitale Bühnenhintergrund war hervorragend und wirkte magisch auf die Aufführung. Das Können der Shen-Yun-Darsteller sei „meisterhaft, besser kann man es nicht ausdrücken“.

Beeindruckt waren sie auch vom Shen-Yun-Symphonieorchester, das die Vorstellung live begleitete. Irina sagte: „Ein großartiges Orchester, und die Künstler waren fantastisch zusammen. Wenn es kein Live-Orchester gewesen wäre, sondern nur eine Aufnahme, wäre das nie möglich gewesen. Wir haben es sehr genossen. Sie war sich sicher, dass „wir in Zukunft jedes Jahr eine neue Aufführung [von Shen Yun] besuchen werden“.

In Bezug auf die Realität der Verfolgung in China, wie sie auf der Shen-Yun-Bühne gezeigt wurde, sagte Irina, sie sei Ukrainerin und könne voll und ganz verstehen, was vor sich gehe: „Wir wissen, dass es in China Verfolgung gibt, wir wissen, was in China passiert. Ich war lange Zeit in China und mag diese [Diktatur] nicht. Demokratie ist viel besser als Verfolgung und Diktatur“.

„Keine Diktatur ist irgendwo willkommen, genau wie der Krieg in der Ukraine, wo ein Diktator uns angegriffen hat. In der Ukraine haben wir ein ähnliches Problem, deshalb haben sich die Menschen dort erhoben und sich gewehrt.“

Abschließend sagte Irina, dass sie den Leuten, die sie kennt, auf jeden Fall empfehlen werde, sich die morgige Aufführung von Shen Yun anzusehen: „Wir werden es auf jeden Fall empfehlen, wir werden es allen Leuten empfehlen, die wir kennen. Ich bin mir sicher, dass mindestens fünf Familien morgen durch unsere [Empfehlungen] zur Show kommen werden, wenn es noch Karten gibt“.

Ihr Mann sprach abschließend seinen Dank an die Künstler aus und ergänzte: „Was für eine erstaunliche [künstlerische] Gruppe, mit einem Top-Niveau. Wir freuen uns für die Künstlerinnen und Künstler und gratulieren ihnen ganz herzlich“.

„Verdient, gesehen zu werden“

Der Auftritt des Shen-Yun-Künstlerensembles bewegte die Sopranistin Lenka Möbius so sehr, dass sie aus vollem Herzen sagte: „Ich kann nur sagen, dass ich schwer beeindruckt bin. Anders kann ich es nicht ausdrücken.“

Möbius ist eine Sopranistin und Opernproduzentin, die an vielen führenden deutschen Opernhäusern auf der Bühne stand, in zahlreichen Opern mitwirkte und Konzerte gab. 2019 begann sie mit Opernproduktionen und produzierte Wagners Oper „Die Walküre“, die ein doppelter Erfolg in Bezug auf Publicity und Einspielergebnis war.

Als professionelle Musikerin bewunderte sie die Solisten von Shen Yun: „Sie können ihre Stimmen sehr gut kontrollieren, und ich finde das sehr bewegend. Die Lieder und Texte sind sehr aussagekräftig und haben spirituelle Bedeutung“.

Die Sängerin war von dem Erhu-Solo besonders beeindruckt: „Die [Erhu-]Spielerin war auch sehr gut. Das Instrument hat nur zwei Saiten, aber sie spielte es sehr gut, mit großer Zartheit und gleichzeitig mit Dramatik und Höhen und Tiefen.“

Möbius sagte, dass die Live-Begleitung gut zu den Tänzen passte: „[Sie] arbeiteten extrem gut zusammen. Ich denke, das Orchester hat sehr gut gespielt, sehr gut.

Das Programm von Shen Yun enthielt auch ein Stück, das zeigte, wie die Kommunistische Partei Chinas die Glaubensfreiheit mit Füßen tritt. Die Künstlerin findet es gut, „dass es doch immer noch Kunst gibt, die sich traut, politisch zu sein und etwas mehr bietet als das gängige Narrativ. Das sieht man selten in letzter Zeit.“

Möbius sagte abschließend über die Empfehlung von Shen Yun an Freunde: „Ich würde sagen, dass Shen Yun fantastische Künstler hat und dass sie eine wichtige Botschaft vermitteln, für die es sich lohnt hierherzukommen.“

Das beste Geschenk

„Es war wunderschön, zauberhaft“, sagte die Mitarbeiterin der Berliner Senatsverwaltung, Viola Thon, über die Shen-Yun-Aufführung am 5. Januar in Berlin. Sie hatte die Eintrittskarte von ihrer Nachbarin Frau Renate Klein erhalten, als Dankeschön, dass sie sich so wunderbar um ihre Blumen gekümmert hatte, während Frau Klein im Krankenhaus war.

Die frühere Physiotherapeutin Klein ist inzwischen im Ruhestand und sagte, sie wollte sehr gerne die Vorstellung im Theater am Potsdamer Platz sehen und dachte sich, es wäre doch eine wunderbare Idee, ihre Nachbarin dazu einzuladen. Ein besseres Geschenk hätte es gar nicht geben können, sind sich beide einig.

Viola Thon war besonders von dem Tanz mit den fließenden Ärmeln begeistert gewesen, das sei „wunderschön“ gewesen. „Und der klassische chinesische Tanz der Männer – das Stück mit den vielen Sprüngen – das war toll, wunderbar“, so Frau Thon.

Beide beschrieben die Energie, die transportiert wurde als eine „Mischung aus meditativer Stimmung“ und etwas „teilweise sehr Kraftvollem“.

Frau Thon war überrascht gewesen, dass die Musik des Live-Orchesters nicht ausschließlich asiatisch klang, so wie sie es schon einmal bei einer Reise in Japan erlebt habe, sondern dass es sich hier um eine Mischung beider Musikstile handelte, was den Klang sehr angenehm für westliche Ohren machte.

Auf der Website des Ensembles heißt es dazu, dass sich die Eigenkompositionen von Shen Yun „durch die perfekte Harmonie von klassischer Musik aus Ost und West“ auszeichnen. Wie wird dies erreicht?

Zum einen diene das westliche Orchester als Fundament, das den unverwechselbaren Klang der chinesischen Instrumente hervorhebt. Zweitens würde das Fundament der gefühlvollen Melodien aus dem alten Reich der Mitte durch eine westliche Sinfonie voll zum Leben erweckt. Das mache die Musik von Shen Yun so einzigartig und stellt eine neue Grenze in der klassischen Musik dar.

Um den grundlegenden Unterschied beider Musikstile zu definieren, erklärt Shen Yun auf seiner Website Folgendes: „Traditionelle chinesische Musik betont den Ausdruck innerer Gefühle – die Alten benutzten stets Musikinstrumente, um ihre Gemütszustände darzustellen. Die westliche Musik hingegen konzentriert sich auf die Gesamtwirkung des musikalischen Ensembles – und um das zu erreichen, sind Arrangement und Harmonie von größter Bedeutung. Die Musik von Shen Yun kombiniert diese Ansätze, um die Essenz von Ost und West zu erfassen.“ 

Frau Thon und Frau Klein genossen den gemeinsamen Abend und würden die Vorstellung auf jeden Fall weiterempfehlen, sagten sie.



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