Xavier Naidoo hat sich mal wieder politisch unkorrekt geäußert. Nun wurde er vom Spiegel als "rechter Populist" beschimpft.Foto: NORBERT MILLAUER / DDP / Getty Images

Xavier Naidoo ein Nazi? So fiel der Spiegel über „Montagsdemo“-Unterstützer Xavier Naidoo her (VIDEO)

Epoch Times24. August 2014 Aktualisiert: 8. August 2016 14:08

Das Nachrichtenportal Spiegel Online ist mit einem wütenden Artikel über Sänger Xavier Naidoo hergefallen. Der Grund: Der Popstar war am Freitag vergangener Woche auf einer Friedensdemo in Mannheim aufgetreten, die sich den „Montags-Demos“ verbunden fühlt. Naidoo hatte mit einem LKW als Bühne auf dem Neuen Messplatz gesungen und einige Gedanken zum Weltgeschehen geäußert. Unter anderem äußerte er sich USA und NSA-kritisch und forderte das Publikum auf, sich zum Thema zu informieren „Hat Deutschland eine Verfassung oder ist Deutschland noch besetzt“, hier sieht man einige seiner Aussagen auf Youtube.

Spiegel beschimpfte ihn als „Rechten“

Der Spiegel schrieb daraufhin einen wütenden Artikel, der den Sänger wild beschimpfte. Titel: „Xavier Naidoos rechte Thesen: Vom Popstar zum Populisten“. Xavier Naidoo sei „ein politischer Irrläufer, der für neue rechte Überzeugungen steht“, hieß es unter anderem darin. Interessanterweise wärmte der Spiegel bei dieser Gelegenheit auch ein altes Thema wieder auf: Naidoos Song, den er zusammen mit dem Rapper Kool Savas im Jahr 2012 auf der Platte „Gespaltene Persönlichkeit“ als Hidden Track versteckte. Unter der Bezeichnung versteht man ein Lied, das offiziell nicht auf der CD vorkommt, aber nach einigen Minuten Schweigen nach dem letzten Stück erklingt.

Xavier Naidoo sang von kindermordender Elite

Im Lied „Wo sind sie jetzt“ prangert Xavier Naidoo geheime satanistische Kindermorde an, in die er Teile der Politik und herrschenden Eliten verwickelt sieht. Ein Fan habe ihm 2010 davon erzählt, erklärte der Sänger in einem Interview. Und auch er selbst habe sich schon seit 1996 mit der Thematik beschäftigt, „dies war kurz bevor der Fall ,Dutroux‘ ans Licht kam“, so Naidoo. „Seitdem dachte ich, wenn ich in meinem Leben eines erreichen möchte, dann, dass nie wieder Kinder auf diese furchtbare Weise ums Leben kommen.“

Den keineswegs zimperlichen Text des Liedes kann man hier nachlesen. Er brachte Naidoo Ende 2012 sogar eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung ein, die ein linkes Jugendbündnis stellte …

Alle Videos dazu verschwanden

Der Spiegel griff diese Story nun wieder auf: Um Naidoo in die Nazi-Ecke schieben zu können, wurde die Zeile zitiert: „Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?“ und der Umstand erwähnt, dass der „reichsbund.org“ mit dem Lied ein rechtes Propaganda-Video unterlegt hätte. Das Video ist nun leider nicht mehr zu sehen. Und auch das originale Video zu Naidoos Anti-Satanisten-Song „Wo sind sie jetzt“ ist spurlos aus dem Netz verschwunden. Auf Youtube wurde der Suchtreffer mit einem anderen, harmlosen Xavier Naidoo-Song hinterlegt.

Dieses Youtube-Video bemüht sich um eine kritische Würdigung Xavier Naidoos und bezeichnet den Sänger als „Deutschlands berühmtesten Infokrieger“.

(rf)


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