Eine zuckersüße Limonade pro Tag reduziert die Chancen schwanger zu werden, zeigt Studie – Unfruchtbarkeit durch Vitalstoffmangel

Epoch Times9. March 2018 Aktualisiert: 9. März 2018 16:32
Eine neue Studie hat aufgezeigt, dass, wenn Sie ein oder mehrere zuckergesüßte Getränke pro Tag trinken, gleichgültig, ob Sie männlich oder weiblich sind, Sie eine verringerte Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft haben. Die Forscher der Boston University empfehlen Paaren, die eine Schwangerschaft planen, den Konsum dieser Getränke einzuschränken.

Eine neue Studie hat aufgezeigt, dass, wenn Sie ein oder mehrere zuckergesüßte Getränke pro Tag trinken, gleichgültig, ob Sie männlich oder weiblich sind, Sie eine verringerte Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft haben, berichtet „NaturalNews“.

Es ist die erste Forschungsarbeit in der Thematik, die den Zusammenhang zwischen zuckerhaltigen Getränken und Fruchtbarkeit untersucht.

Gesüßte Getränke und Energie-Drinks reduzieren die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen

Die Forscher der Boston University School of Public Health in Massachusetts befragten 3.828 Frauen im Alter von 21 bis 45 Jahren und 1.045 ihrer männlichen Partner. Sie sammelten Informationen über die Ernährung der Teilnehmer, die Lebensgewohnheiten und die Krankengeschichte.

Die weiblichen Teilnehmerinnen beantworteten auch alle zwei Monate Folgefragebögen, bis sie entweder schwanger wurden oder die 12-monatige Nachbeobachtungszeit abgelaufen war.

Wir fanden positive Assoziationen zwischen der Einnahme von zuckergesüßten Getränken und niedrigerer Fruchtbarkeit, die konsistent waren, nachdem sie für viele andere Faktoren, einschließlich Fettleibigkeit, Koffeinzufuhr, Alkohol, Rauchen und allgemeine Ernährungsqualität, kontrolliert worden waren“, sagte Elizabeth Hatch, Hauptautorin und Professorin für Epidemiologie.

Der Verbrauch von zuckersüßen Getränken von Männern und Frauen wurde mit einer um 20 Prozent reduzierten Fruchtbarkeit, der durchschnittlichen monatlichen Wahrscheinlichkeit der Empfängnis, in Verbindung gebracht.

Der Energie-Drink-Konsum war mit einer noch größeren Verringerung der Fruchtbarkeit verbunden, obwohl die Studie, die durchgeführt wurde, um dies herauszufinden, auf den Ergebnissen einer kleinen Gruppe von Verbrauchern basierte.

Paare, die eine Schwangerschaft planen, könnten erwägen, ihren Konsum dieser Getränke einzuschränken, vor allem, weil sie auch mit anderen gesundheitsschädlichen Wirkungen in Verbindung stehen“, fügte sie hinzu.

Unerfüllter Kinderwunsch durch vitalstoffarme Ernährung

Einen eindrucksvollen Beweis für die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Fortpflanzungsfähigkeit zeigten auch die Ergebnisse der Fütterungsversuche mit Ratten der beiden Forscher Bernasek und Kühnau schon in den 1960er Jahren auf.

In der als „Mehlvergleich“ bekannt gewordenen Forschungsarbeit, verglichen die Forscher, welchen Einfluss die vollwertige Qualität, vor allem die frische Verarbeitung von Mehlerzeugnissen, auf die Gesundheitserhaltung hat. Dabei wurde beobachtet, dass ein erheblicher Unterschied zwischen frisch gemahlenem und 14 Tage altem Vollkornmehl besteht. Die Zahl der Nachkommen bei qualitativ unterschiedlicher Kost veränderte sich signifikant. Die einzelnen Versuchstiere wurden mit 50% normaler Kost gefüttert, aber auch mit folgenden Getreideerzeugnissen:

Generation:  1.  2. 3. 4.
Gruppe 1: Frisch gemahlenes Vollkornmehl 11,3 Nachk. 9,7 Nachk. 12,3 Nachk. 12,0 Nachk.
Gruppe 2: Brot aus frisch gemahlenem Vollkornmehl 12,3 Nachk. 9,5 Nachk.  9,5 Nachk. 11,6 Nachk.
Gruppe 3: 14 Tage altes Vollkornmehl  9,5 Nachk. 4,5 Nachk.  3,2 Nachk. —— Nachk.
Gruppe 4: Brot aus 14 Tage altem Vollkornmehl  8,0 Nachk. 3,5 Nachk.  2,0 Nachk. —— Nachk.
Gruppe 5: Auszugmehl  8,0 Nachk. 4,o Nachk.  1,2 Nachk. —— Nachk.

Ab Gruppe 3, die zu 50% mit 14 Tage altem Vollkornmehl gefüttert wurde, nimmt die Zahl der Nachkommen ständig ab. Die degenerativen Veränderungen treten in der 3. Generation schon so krass auf, dass es danach keine weiteren Nachkommen gibt. Noch deutlicher wird dies bei Gruppe 5, die zu 50% mit Auszugsmehl gefüttert wurde. Ratten, die ausschließlich mit Auszugsmehl gefüttert werden, sterben in wenigen Wochen, ganz zu schweigen von ihrer Fortpflanzungsfähigkeit.

Der Schwerpunkt der heutigen Ernährung liegt nicht mehr auf den frischen Vollkornmehlen, hauptsächlich stehen die vitalstoffarmen Produkte der 5. Gruppe, der Auszugsmehle (Weissmehle), im Vordergrund. (mh)

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