Rechtsmedizin bestätigt: Frau (32) stirbt nach Impfung mit AstraZeneca

Epoch Times29. April 2021 Aktualisiert: 29. April 2021 18:22
Die Verunsicherung über mögliche Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe reißt nicht ab. In einem Todesfall wurde bisher kein kausaler Zusammenhang bestätigt, nun steht jedoch eindeutig fest: Der Tod einer jungen Frau hing tatsächlich mit der AstraZeneca-Impfung zusammen.

Am 9. März war Dana Ottmann, eine junge Frau aus NRW, gestorben, nachdem sie elf Tage zuvor eine Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin erhalten hatte. Zu dem Zeitpunkt war allerdings noch unklar, ob die Todesursache einem Impfschaden zu verschulden war – die Ermittlungen waren erst im Gange.

Nun hat die Obduktion ergeben, dass die 32-jährige Psychotherapeutin tatsächlich an den Folgen der AstraZeneca-Impfung gestorben ist. Dies gab der Kreis Herford am Mittwoch (28. April) in einer Mitteilung bekannt.

Ein Befund des Instituts für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Greifswald beweist, dass eine Immunreaktion auf den Impfstoff zum Tod der Frau geführt hat. Die Ursache war demnach eine Gerinnungsstörung mit Einblutung ins Gehirn, berichtete „Bild“.

Nach dem Tod Ottmanns war das Paul-Ehrlich-Institut informiert worden. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hatte eine Obduktion von der Rechtsmedizin in Münster veranlasst.

Berichte über Hirnblutungen im Zusammenhang mit Impfungen sorgten in den vergangenen Wochen auch in anderen EU-Ländern für Schlagzeilen wie etwa in Spanien und Luxemburg.

Seit dem 1. April empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Impfung mit dem Produkt von AstraZeneca nur noch bei Menschen ab 60 Jahren. Der Grund waren seltene Fälle bestimmter Hirnvenenthrombosen. Diese schweren, teilweise tödlich verlaufenden Nebenwirkungen wurden laut Robert Koch-Institut überwiegend bei Frauen im Alter bis zu 55 Jahren beobachtet.

Der AstraZeneca-Impfstoff soll in Zukunft unter dem Namen „Vaxzevria“ in Umlauf gebracht werden. „Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant“, hieß es von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). (aa)


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