Werden Babys und Kinder bereits gegen COVID-19 geimpft?

Die „Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen“ der Europäischen Arzneimittel-Agentur enthält Berichte über Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe bei Neugeboren, (Klein-)Kindern sowie Jugendlichen bis unter 18 Jahren – obwohl die Impfungen bislang weder für Kinder noch für Neugeborene zugelassen sind. Auf eine Anfrage der Epoch Times, aus welchen Ländern diese Berichte stammen und in welchem Kontext sie erfasst wurde, reagierte die EMA bislang nicht.
Von 11. März 2021

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat sich bisher gegen Corona-Impfungen für Kinder ausgesprochen, da es noch keine (abgeschlossenen) wissenschaftlichen Studien für diese Altersgruppe bezüglich der Corona-Impfstoffe gibt.

Trotzdem befinden sich in der „Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneinebenwirkungen“ bereits 994 Einträge (Stand 06. März 2021), die in Zusammenhang mit der Verabreichung von Impfstoffen von BioNtech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna an Kindern im Alter von 0 bis 17 Lebensjahren stehen.

Die EMA weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Datenbank um Verdachtsfälle von Nebenwirkungen handelt – also „medizinische Ereignisse, die im Rahmen der Anwendung eines Arzneimittels beobachtet wurden, die aber nicht notwendigerweise mit dem Arzneimittel in Zusammenhang stehen oder von ihm verursacht wurden“. Die Daten erlaubten es daher nicht, auf die Sicherheit der Arzneimittel zu schließen.

Fast 400 Verdachtsfälle betreffen Kinder unter zwei Jahren

Davon unberührt stellt sich jedoch die Frage, warum es überhaupt Meldungen für die Altersgruppen U18 gibt.

Ungeklärt ist zudem, in welchem europäischen Land und unter welchen Bedingungen die Impfungen durchgeführt wurden, beziehungsweise in welchem Kontext die Meldungen erfolgten. Dies ist nicht in der Datenbank ausgewiesen. Auch ob und in welchen Ländern Impfungen für diese Altersgruppen zugelassen sind, bleibt offen. Auf eine Presseanfrage der Epoch Times reagierte die EMA bislang nicht.

Nach Angaben der „ÄrzteZeitung“ sollen an Studien einiger chinesischer, indischer oder vietnamesischer Hersteller auch Minderjährige teilnehmen. Da nicht anzunehmen ist, dass diese Firmen ihre Studien in Europa durchführen oder hier einen Zulassungsantrag stellen, scheint es unwahrscheinlich, dass Teilnehmer eventuelle Nebenwirkungen an die EMA melden.

In Europa sollen für die Altersgruppe über 6 Jahren an der Universität Oxford (AstraZeneca) Untersuchungen begonnen haben. Epoch Times berichtete. Zudem habe BioNTech laut „ÄrzteZeitung“ seine Studien im Herbst auf Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren ausgeweitet.

In Zukunft wolle man auch jüngere Kinder testen. Dennoch listete die EMA-Datenbank bereits Anfang März fast 400 Einzelfälle in den Altersgruppen unter zwei Jahren.

Bis zu 72 Prozent aller Berichte erfassen „ernste“ Nebenwirkungen

Allein in der Gruppe der Neugeborenen im Alter von 0 bis 1 Monat sind insgesamt 126 Einträge zu finden, die im Zusammenhang mit der Erfassung von möglichen Impfnebenwirkungen stehen. Darunter zwei im Bereich Herz-Kreislaufstörungen und 24 in Verbindung mit Störungen des Nervensystems.

Unter welchen Umständen die Impfungen stattfanden und wer diese veranlasste, ist unbekannt.

Auf unsere Rückfrage reagierte die EMA bislang nicht. Ob bereits auch in Deutschland Säuglinge, Kleinkinder oder Kinder geimpft wurden, ist ebenfalls unbekannt.

Insgesamt kam es zu 17 Herz-Kreislaufstörungen, davon sieben bei Kindern im Alter von 3 bis 11 Lebensjahren. Neben dem Bereich „Allgemeine Störungen und Bedingungen am Verabreichungsort“ (237 Fälle) nimmt die Rubrik „Störungen des Nervensystems“ mit insgesamt 183 Fällen den auffälligsten Bereich ein.

Ohne detailliertere Einsicht in die Erfassungsdaten kann nicht gesagt werden, ob es sich um milde oder schwere Reaktionen handelt sowie ob und wie diese behandelt werden mussten. Ungeklärt bleibt zudem, inwiefern sie auf die Impfung zurückzuführen sind und ob die Betroffenen verstorben sind. Todesfälle werden von der EMA auch in anderen Altersgruppen nicht als Nebenwirkungen gelistet. Epoch Times berichtete.

Bezogen auf die Gesamtheit der gemeldeten Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen der Corona-Impfung zeigt sich jedoch, dass etwa 72 Prozent aller gelisteten Nebenwirkungen bei AstraZeneca als „ernst“ bezeichnet werden – ohne dass die EMA erklärt, was in diese Kategorie fällt.

Bei BioNTech liegt der Anteil bei etwa 30 Prozent, bei Moderna bei etwa 50 Prozent.

Rechenfehler in der EMA-Datenbank?

Die gesamten Datenbankabfragen (Stand 27. 2.) wurden aus Sicherheitsgründen per Video aufgezeichnet und der Epoch Times vom Urheber zur Verfügung gestellt. Im weiteren Verlauf sollen die Daten mit Stand 6. März, abgerufen am 10. 3., als Grundlage dienen. Hier finden Sie den Link zur Datenbank.

Für Ihre eigene Abfrage folgen Sie den Schritten im Video. Das Laden der Tabellen kann bei einer neuen Abfrage einige Sekunden dauern.

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Neben den aufgelisteten Fällen zeigen die Auswertungen der „Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneinebenwirkungen“ offensichtlich Additionsfehler in den Spaltensummen [siehe Zeile „Total“, alle Tabellen]. Dieser Fehler erstreckt sich über alle Bereiche der Impfstoffe und Rubriken.

Aufgrund ähnlicher Struktur und Größenordnung der Daten verglichen mit anderen Erfassungssystemen zu Nebenwirkungen (VAERS, USA und SafeVac 2.0-App, Deutschland) ist anzunehmen, dass es sich bei den EMA-Summen um die Zahl der Meldungen handelt, während die Werte innerhalb der Tabellen Einzelfälle darstellen. Eine Begründung dieser Annahme erfolgt am Beispiel der Zahlen zu BioNTech/Pfizer [siehe Tabellen 1-3]

Meldungen können demnach mehrere Nebenwirkungen enthalten und sind mit der Zahl der Betroffenen gleichzusetzen. In den aufbereiteten Daten [siehe Tabellen 1, 4, 6] sind sowohl die EMA-Summe als auch die Summe aller Einzelfälle aufgeführt. Die Originaldaten befinden sich als Bildschirmfoto [siehe Tabellen 2, 3, 5, 7] darunter. Eine tabellarische Zusammenfassung der drei Impfstoffe erfolgt am Ende. [siehe Tabelle 8]

BioNTech/Pfizer (Impfstoff: BNT162b2, „TOZINAMERAN“)

Insgesamt listet die EMA für den COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer 168 Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen in den Altersgruppen unter 18 Jahren. Aus der Addition aller aufgeführten Werte der Tabelle ergibt sich jedoch 436.

Nach obiger Annahme könnte es sich zum Beispiel um psychische Störungen in Verbindung mit Herz-Kreislaufproblemen oder Störungen des Nervensystems (zum Beispiel Zittern/motorische Störungen) und zusätzlich auftretende Gleichgewichtsstörungen handeln. Im Fall der Gruppe 3 bis 11 Lebensjahren wären demnach durchschnittlich 3,24 gemeldete Reaktionen mit nicht näher spezifizierter Schwere pro Person gleichzeitig aufgetreten.

Impfzahlen und Todesfälle werden nicht erfasst

Ohne weitere Erklärung der EMA muss an dieser Stelle auf die Unzulänglichkeit der Daten hingewiesen werden, da in der Addition spontan Zahlen in Erscheinung treten, die in keinem ersichtlichen Bezug zu den anderen Daten stehen. Von daher ist davon auszugehen, dass es sich um einen grundsätzlichen Rechen- oder Programmierfehler handelt.

Sollte es sich tatsächlich um die Größe Meldungen/Betroffene handeln, ist, abgesehen von den Rechenfehlern, der Titel der Tabelle „individuelle Einzelfälle“ irreführend.

Aus den Daten ebenfalls nicht ersichtlich ist, wie viele Personen jeder Altersklasse bereits geimpft wurden. Eine Einordnung der berichteten Verdachtsfälle in die Gesamtsituation ist damit nicht möglich.

Selbst, wenn bisher 100.000 (Klein)Kinder geimpft worden wären, stellt sich die Frage, ob knapp ein Prozent Nebenwirkungen ethisch vertretbar wären.

Wie zuvor erwähnt, findet sich in den Daten zudem kein Hinweis auf die Schwere der einzelnen Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Eine Auswertung nach Schwere erfolgt lediglich für die Nebenwirkungen, siehe unten am Beispiel BioNTech/Pfizer [siehe Tabelle 3]. Ebenfalls offen bleibt, ob die Betroffenen – möglicherweise infolge ernster Nebenwirkungen – verstorben sind.

AstraZeneca (Impfstoff: CHADOX1 NCOV-19)

Moderna (Impfstoff: CX-024414)

Gemeldete Verdachtsfälle aller Impfstoffe

Über alle Altersklassen hinweg liegen der Europäischen Arzneimittel-Agentur für die drei Corona-Impfstoffe knapp 115.000 Meldungen vor. Die Gesamtzahl aller gemeldeten Verdachtsfälle liegt bei über 275.000. Davon entfallen 944 Einzelfälle auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 381 Fälle davon gehören in die Altersklassen unter einem Monat und bis zwei Jahre.

Über die vier U18-Altersklassen ergeben sich durchschnittlich 2,6 Verdachtsfälle pro Meldung. Über die Schwere der Reaktionen lässt sich keine Aussage machen, da diese nicht gesondert für die Altersklassen erfasst wird [siehe Tabelle 3].

Bezogen auf die Gesamtheit aller Meldungen aller Altersklassen liegt der Anteil ernster Reaktionen zwischen knapp 30 Prozent (BioNTech/Pfizer) und über 70 Prozent (AstraZeneca). Bezogen auf die Gesamtzahl aller Einzelfälle steigen diese Werte für alle Impfstoffe, einschließlich Moderna, um etwa fünf Prozentpunkte auf 34,9 Prozent (BioNTech/Pfizer), 55,5 Prozent (Moderna) und 75,3 Prozent (AstraZeneca).

Die Auswertung der Epoch Times können sie hier als .pdf und .ods herunterladen.



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