Andreas Unterberger: 30 Jahre nachher – Sind wir lernfähig?

Von 19. November 2019 Aktualisiert: 19. November 2019 18:25
Kaum wurde in den Rückblicken der eigentliche Motor der Wende klar: die große Kraft der Sehnsucht nach Freiheit und nationaler Identität. Und überhaupt nicht wird vermittelt, wie der "real existierende Sozialismus" in 40 Jahren jene Länder wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat.

Fast alle Medien waren in diesen Tagen zu Recht voll von bewegenden Rückblicken auf die dreißig Jahre zurückliegende Wende von Berlin, von Prag, von Budapest, von Warschau. Vielen kamen Tränen der Freude bei der Erinnerung, wie die Völker Mauer, Eisernen Vorhang und die Macht der sowjetischen Panzer hinweggefegt haben.

Kaum hingegen wurde in den Rückblicken der eigentliche Motor der Wende klar: die große Kraft der Sehnsucht nach Freiheit und nationaler Identität. Aber nur, wer das versteht, versteht, warum die ehemaligen Satellitenstaaten heute so sensibel sind gegen jede Bevormundung von außen, warum ihnen oft Brüssel und das einstige Moskau so ähnlich vorkommen, und warum sie viel mehr, als die meisten westeuropäischen Nationen, um die Kraft der eigenen nationalen Identität Bescheid wissen, die ihnen ja erst die Energie zur Erhebung gegen Moskau gegeben hat, die sie niemals einer angeordneten Immigration preisgeben würden.

Und überhaupt nicht wird vermittelt, wie der „real existierende Sozialismus“ in 40 Jahren jene Länder wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat. Dabei wäre die Vermittlung dieser Fakten an eine neue Generation enorm wichtig, weil sie total in Vergessenheit zu geraten drohen. Weil heute überall demokratische Politiker wieder zu ökonomischen Rezepten greifen, die sich in Osteuropa so katastrophal ausgewirkt haben.

Ein kluger österreichischer Ökonom hat es dieser Tage recht verzweifelt so formuliert:

Im Grunde sind Politiker heute fast alle Planwirtschaftler und haben einfach nicht begriffen, warum absolut immer der Markt überlegen ist.“

Denn in jedem Markt führt das Verhalten und damit das Denken der beteiligten Menschen – also in der Regel vieler Millionen – immer zu besseren Entscheidungen, als wenn nur eine Handvoll Politiker und Beamter alles regeln würde. Staaten sind immer dann am erfolgreichsten, wenn sie sich auf die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung beschränken.

Das gilt auch im Bereich der heute medial so dominierenden Umwelt, siehe deren damalige Versauung in Osteuropa. Das gilt noch viel mehr im Wohnbereich: Alle jene Politiker, die heute (nicht nur in Berlin) wieder die Verstaatlichung der Wohnungen verlangen und die Einführung strikter Miet-Limits, sollten zu einer Zeitreise in die damaligen Städte Osteuropas gezwungen werden.

Den vollständigen Text können Sie weiterlesen auf diesem Link:  30 Jahre nachher: Sind wir lernfähig?

Mehr zum Autor Andreas Unterberger und seinem Blog finden Sie HIER Österreichs meistgelesener Internet-Blog: www.andreas-unterberger.at – Autor von „Zwischen Lügenpresse und Fake news“    Regelmäßige Kommentare auf: ORF-Watch.at, EU-Infothek, in der „Weltwoche“, im „Börsen-Kurier“, in „Alles Roger“ und in „thema vorarlberg“

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

 

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Das sozialistische System in Osteuropa war voll und ganz ein Produkt der Sowjetunion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf der Konferenz von Jalta die Aufteilung der Macht beschlossen, wodurch Osteuropa in die Hände der Sowjetunion gelangte.

Im östlichen Teil Deutschlands übernahm die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) die Macht mit dem erklärten Staatsziel, einen Sozialismus nach sowjetischem Vorbild aufzubauen. In den ersten Jahren nach 1945 herrschte die Macht der Gewehre, über Nacht wurden beliebig Menschen abgeholt und deportiert. Die SED sicherte ihre Parteidiktatur und Alleinherrschaft später durch die Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) im Jahr 1950 ab.

Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und der Sowjetunion wurde der Kommunismus nach und nach schwächer – nach außen hin. Er hat sich nicht aufgelöst. Ganz im Gegenteil. Durch Subversion und andere Methoden hat er ganz subtil die Gesellschaft durchdrungen und tatsächlich sein Ziel erreicht: Die moralischen Werte der Menschen und ihre Kultur zu zerstören und kommunistische und sozialistische Ideologien verbreiten. Darum geht es in diesem dreibändigen Buch.

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