Junge Migranten aus Nordafrika (Symbolbild).Foto: PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images

Kriminalitätsentwicklung in Deutschland 2014-2019 – eine Bestandsaufnahme

Von 28. Juni 2020 Aktualisiert: 28. Juni 2020 12:34
Statistiken zeigen eindeutig, dass insbesondere Zuwanderer aus tribalistischen Gewaltgesellschaften (Nordafrika, Afghanistan, Irak) maßgeblich und überproportional zur Ausländerkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland beitragen.

Die Debatte um die Kriminalitätsentwicklung insgesamt sowie über den Anteil von tatverdächtigen Migranten bzw. Zuwanderern wird insbesondere seit 2015 mit unverminderter Heftigkeit geführt, wobei die offiziellen Kriminalstatistiken von beiden Seiten nur dann (auszugsweise) zitiert werden, wenn sie die eigene Position stützen. Dazu kommt, dass das BKA zwar jährlich ein Bundeslagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ veröffentlicht, das jedoch nur bedingt Rückschlüsse auf die Herkunft der Tatverdächtigen erlaubt.

Auf Grund dieser Unschärfen beschränken sich die nachfolgenden Ausführungen auf den Bereich der in Deutschland lebenden Ausländer insgesamt, da hier inzwischen valide Angaben des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2019 vorliegen. Zur Methodik: Datenquellen für die nachfolgend dargestellten Auswertungen sind die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) der Jahre 2014 und 2019 sowie die vom Statistischen Bundesamt als Fachserie 1 Reihe 2 („Bevölkerung und Erwerbstätigkeit“) veröffentlichten Daten zur ausländischen Bevölkerung (Ergebnisse des Ausländerzentralregisters).

Um die Darstellung übersichtlich zu halten, beschränkt sich die Betrachtung auf folgende Herkunftsländer: Syrien, Irak, Afghanistan (höchste Zahl an Asylbewerbern), Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen (Maghreb-Staaten), Eritrea, Gambia, Ghana, Guinea, Kamerun, Nigeria Somalia, Sudan, (Afrika), Rumänien, Albanien (auffällig in den Kriminalstatistiken), Türkei (größte Bevölkerungsgruppe) und Deutschland selbst. Die Positionen wurden nach relativer Häufigkeit (im Vergleich zur Bevölkerung) geordnet.

1. Entwicklung der Zahlen von Tatverdächtigen 2014 bis 2019

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen ist im Betrachtungszeitraum tatsächlich gesunken und zwar von 2.023.623 (2014) auf 1.896.221 im Jahr 2019, also um fast 127.000. Dieser Rückgang betrifft allerdings ausschließlich die einheimischen Tatverdächtigen, deren Anzahl sogar um insgesamt 212.000 sank. Die Ursache für diesen Rückgang ist eindeutig demografischer Natur (sinkende Bevölkerungszahl, steigendes Durchschnittsalter).

Dagegen stieg die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen von 492.610 (2014) auf 577.241 (2019) um 84.600 (+17,2%). Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die im Lande lebenden Ausländer prozentual mehr Straftaten verübt hätten, denn gleichzeitig stieg die Zahl der registrierten Ausländer von 7.239.069 (2014) auf 11.228.300 (2019), wobei der prozentuale Tatverdächtigenanteil sogar von 6,8% auf 5,14% sank (ohne ausländerrechtliche Verstöße). Zum Vergleich: Der Tatverdächtigenanteil von Deutschen liegt 2019 bei 1,83%.

Nun sind Pauschalisierungen wie „Ausländer krimineller als Deutsche“ in diesem Zusammenhang wenig zielführend, denn damit würde man das Gros der gesetzestreuen Migranten insbesondere aus anderen EU-Staaten, aber auch aus den USA oder Fernost tatsachenwidrig stigmatisieren, während die überproportional kriminell auffälligen Migrantengruppen in der Gesamtdarstellung untergehen würden.

Aus diesem Grund ist eine detaillierte Betrachtung der ermittelten Tatverdächtigen nach Herkunftsländern sinnvoll und notwendig.

2. Tatverdächtige nach Herkunftsländern

Bereits in der Gesamtübersicht fällt die dominierende Rolle afrikanischer Herkunftsländer bei dem auf die Bevölkerung normierten Prozentsatz der Tatverdächtigen auf. Das erste europäische Land ist Albanien auf Platz 10. Besonders auffällig ist die Zahl für Algerien, die besagt, dass innerhalb nur eines Jahres 28 Prozent aller in Deutschland lebenden Algerier als Tatverdächtige registriert wurden. Aber auch die Einwanderer aus den anderen Maghreb-Staaten liegen mit Werten von 10 bis 13 Prozent um ein Vielfaches höher als die Einheimischen, deren Anteil an Tatverdächtigen bei sinkender Tendenz deutlich unter 2 Prozent liegt.

Mit Werten zwischen 5,3 und 8,7 Prozent liegen Zuwanderer aus Syrien, dem Irak und Afghanistan zwar etwas niedriger als zum Beispiel Nordafrikaner, tragen aber dennoch durch hohe absolute Zahlen erheblich zum Kriminalgeschehen bei (insgesamt 82.385 Tatverdächtige im Jahr 2019), was um so schwerer wiegt, weil es sich mehrheitlich um zusätzliche Straftaten handelt, die eine direkte Folge der weitgehend unkontrollierten Masseneinwanderung aus diesen Regionen seit 2015 darstellt.

Fazit

Obwohl die obenstehenden Statistik die Realität sogar noch positiv verklärt, da sie nur aufgeklärte Fälle enthält und von den Bevölkerungszahlen zum 31.12.2019 ausgeht und nicht vom niedrigeren Mittelwert des Jahres, belegt sie eindeutig, dass insbesondere Zuwanderer aus tribalistischen Gewaltgesellschaften (Nordafrika, Afghanistan, Irak) maßgeblich und überproportional zur Ausländerkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland beitragen.

In der Realität werden Staatsbürger der betrachteten Herkunftsländer zwischen 2,3-mal (Türkei) und 15-mal (Algerien) häufiger als Tatverdächtige registriert als Einheimische. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 492.610 im Jahr 2014 auf 577.241 im Jahr 2019 und somit um 17,2 Prozent. Diese Steigerung ist in erster Linie auf die Straftaten von Zuwanderern (Asylbewerbern) zurückzuführen (allein 2019 151.000 Tatverdächtige!), die in den letzten fünf Jahren ins Land gekommen sind.

Eine besonders auffällige Rolle spielen dabei Einwanderer aus den Maghreb-Staaten, die trotz einer äußerst geringen Asyl-Anerkennungsquote und hoher Kriminalitätsrate weiterhin ungehindert nach Deutschland einreisen dürfen. Ähnliches gilt für weitere afrikanische Herkunftsländer, wie die Beispiele Gambia und Guinea zeigen.

In Zusammenhang mit den Ereignissen von Stuttgart und den unbelegten und teilweise ins Demagogische ausartenden Rassismus-Vorwürfen gegen die Polizei sollte die Anmerkung erlaubt sein, dass es keiner rassistischen Vorurteile bedarf, um in den aktuellen Entwicklungen (einschließlich der Zuwanderungspolitik der Regierung) Konfliktpotential und eine nachhaltige Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu sehen.

Quellen:

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2014/pks2014Jahrbuch.pdf

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2019/FachlicheBroschueren/IMK-Bericht.pdf

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Dr. Frank W. Haubold ist Schriftsteller und Publizist. Neben Science Fiction-Romanen greift er in seinen Büchern auch das aktuelle Zeitgeschehen auf. Weitere Informationen auf  www.frank-haubold.de

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