Rettung in letzter Minute: Dank ihren Besitzern überlebte Katze Fluffy die eisige Begegnung mit einem Polarwirbel.Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Animal Clinic of Kalispell

Katze Fluffy von Polarwirbel eingefroren: Dank Tierärzten geht es ihr nun wieder gut

Epoch Times12. Februar 2019 Aktualisiert: 11. Februar 2019 16:23
Statt einer Katze glich "Fluffy" mehr einem Eiskugelmopp. Zum Glück war sie nicht völlig durchgefroren, doch ihre Körpertemperatur lag weit unterhalb der Temperaturskala eines Krankenhausthermometers. Durch das schnelle Handeln ihre Besitzer ist die Beziehung zu Fluffy sprichwörtlich wieder aufgetaut.

Nicht alle Helden tragen Umhänge: Einige tragen eisbedecktes Fell. Fluffy, eine 3-jährige bezaubernd robuste Katze, überlebte kürzlich eine Begegnung mit einem Polarwirbel in Montana (USA). Zum Schock ihrer Besitzer fanden sie die Katze mit Eis und Schnee bedeckt, unweit vom Haus, vor.

Im Eiltempo zur Tierklinik

Ihre Besitzer eilten mit Fluffy auf der Stelle zur Tierklinik von Kalispell in Montana, wo sich Tierärzte um die Katze kümmerten. Statt einer Katze glich Fluffy mehr einem Eiskugelmopp. Die Tierärzte zögerten keine Minute und tauten die völlig von Schneeklumpen bedeckte Katze auf.

Sie war zum Glück nicht gänzlich starr gefroren, sagte Andrea Dutter, Geschäftsführerin der Tierklinik von Kalispell, der Washington Post. Aber ihre Körpertemperatur lag weit unter 32 Grad Celsius, der unteren Grenze für Krankenhausthermometer. Normalerweise haben Katzen eine Körpertemperatur, die um einige Grad wärmer ist als die durchschnittliche Körpertemperatur des Menschen, so PetMD.

„Wir begannen sofort, sie aufzuwärmen“, sagte Dutter. „Warmes Wasser, Heizkissen, heiße Handtücher.“

Nach etwa zwei Stunden mit warmem Wasser und Decken war die Temperatur der Katze jedoch immer noch zu niedrig. Die Tierärzte brachten sie deshalb in die Notaufnahme, wo sie nach einigen weiteren Stunden schließlich Anzeichen einer Erholung zeigte.

Fluffy verdankt ihr Leben ihren Besitzern

Die Katze konnte nach drinnen und draußen gehen, wie sie mochte. Bisher fand sie immer ihren Weg zurück zum Haus ihrer Besitzer. Nachdem die Tierärzte Fluffy in der Klinik aufgewärmt hatten, entdeckten sie eine Verletzung. Wahrscheinlich war dies der Grund, warum die Katze an jenem Tag nicht zu ihren Besitzern zurückkehren konnte.

Anders als Frösche, sind Katzen eigentlich biologisch nicht in der Lage, im Schnee begraben zu überleben. Vielmehr hat Fluffy ihren Besitzern das Leben zu verdanken. Sie fanden sie gerade noch rechtzeitig, bevor sie völlig erfroren ist.

„Fluffy war es gewohnt, im Freien zu leben“, teilte die Klinik in einer Facebook-Nachricht gegenüber Live Science mit. „Aber in Wirklichkeit ist es ihren Besitzern zu verdanken, die sie schnell gefunden und zu uns gebracht haben.“

Etwa eine Woche später teilte die Tierklinik die gute Nachricht mit, dass Fluffy sich vollständig erholte und zu ihren Besitzern zurückgekehrt ist. „Fluffy ist unglaublich!“, schrieb das Krankenhaus auf Facebook. Nachdem sie eines ihrer sieben Katzenleben verbraucht hatte, gibt es jedoch eine Änderung für die Fellnase: Ab sofort ist Fluffy eine Hauskatze.


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