Analyse eines Insiders: Anzahl freier Intensivbetten nicht wegen COVID-19 gesunken

Warum gibt es trotz konstanter Belegung der Intensivbetten immer weniger freie Intensivbetten in den Statistiken des RKI und im DIVI-Intensivregister?
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Intensivbetten.Foto: iStock
Epoch Times14. Mai 2021

Wer die Entwicklung der Zahlenangaben des DIVI und des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den belegten und freien Intensivbetten während der „zweiten Welle“ von Anfang November 2020 bis zu ihrem Höhepunkt Anfang Januar 2021 ansieht und dabei festgestellt, dass sich innerhalb weniger Wochen die Gesamtzahl der Intensivbetten um 4.324 verringert hat, ist zurecht irritiert. Dies umso mehr, als dass die Zahl der belegten Intensivbetten im Zeitraum vom 01.11.2020 bis zum 01.01.2021 relativ konstant geblieben war.

Die Zahl der freien Intensivbetten einschließlich der Betten der großen Notfallreserve hat dabei um 5.013 Betten beziehungsweise 24 Prozent abgenommen, obwohl die Zahl der belegten Intensivbetten vom 01.11.2021 bis zum 01.01.2021 nur um 689 Betten angestiegen ist.

Die Zahlenangaben des RKI waren und sind stets deutlich geringer, da das RKI in seinen Berichten die verfügbare Notfallreserve nicht berücksichtigt und hierdurch „optisch“ nur eine geringere Zahl freier Intensivbetten angibt.

Da Anfang März 2021, also zu Beginn der „dritten Welle“, die vom RKI angegebene Anzahl der Intensivbetten in Deutschland über Nacht auf wundersame Art und Weise um über 2.800 Intensivbetten abgenommen hat und dabei 925 freie Intensivbetten verschwunden sind, soll hierzu nachfolgend dargestellt werden, wie sich dieser Bettenschwund seit November 2020 entwickelt hat. Die beigefügten Grafiken zeigen das Ausmaß dieses Bettenschwundes, der zumindest Anfang März 2021 das Ergebnis eines statistischen Tricks ist.

Die trickreiche Darstellung der Zahlen zu den Intensivbetten durch das RKI

Da das RKI in den täglichen Situationsberichten nur die vom DIVI angegebenen Zahlen der belegten und freien Intensivbetten angibt und die verfügbare freie Notfallreserve verschweigt, kommt es zu den scheinbar vom RKI gewünschten „besorgniserregenden“ Zahlen nur relativ weniger freier Intensivbetten.

Am 01.11.2020 berichtete das RKI, dass von den insgesamt 28.920 Intensivbetten 20.950 Betten belegt (72 Prozent) und 7.970 Betten (28 Prozent) frei waren. Die freie Notfallreserve von 12.794 Intensivbetten am 01.11.2020 verschwieg des RKI, obwohl es 30,7 Prozent aller verfügbaren Intensivbetten waren.

Das DIVI meldete am 01.11.2020 insgesamt 41.714 Intensivbetten, von denen 20.950 belegt und 7.970 frei waren; dazu kamen noch 12.794 freie Intensivbetten der Notfallreserve, sodass insgesamt 20.764 Betten beziehungsweise etwa 50 Prozent aller Intensivbetten frei waren.

Am 02.01.2021 berichtete das RKI, dass es insgesamt (noch) 26.535 Intensivbetten gab, von denen 21.779 Betten belegt (82 Prozent) und 4.756 Betten (18 Prozent) frei waren. Die freie Notfallreserve von nur noch 10.846 Intensivbetten verschwieg das RKI, obwohl es immer noch 29 Prozent aller verfügbaren Intensivbetten waren.

Das DIVI meldete am 02.01.2021 insgesamt 37.753 Intensivbetten, von denen 22.196 belegt und 4.711 frei waren; dazu kamen noch 10.846 freie Intensivbetten der Notfallreserve, sodass insgesamt 15.557 Betten beziehungsweise etwa 41 Prozent aller Intensivbetten frei waren.

Die Gesamtzahl der Intensivbetten hat im Zeitraum vom 01.11.2020 bis zum 01.01.2021 nach Darstellung des RKI um 2.385 Betten abgenommen; nach Angaben des DIVI waren es 4.324 Intensivbetten weniger, da hier auch der Rückgang der Notfallreserve um 1.879 Betten berücksichtigt wird.

Würde das RKI in seinen Berichten korrekterweise die verfügbare Notfallreserve berücksichtigen, wären am 01.11.2020 insgesamt 20.764 freie Intensivbetten beziehungsweise etwa 50 Prozent aller Intensivbetten als frei berichtet worden. Am 01.01.2021 wären es 15.671 freie Intensivbetten gewesen, das waren etwa 42 Prozent aller verfügbaren Intensivbetten! Ohne den Abbau von 4.324 Intensivbetten hätten am 01.01.2021 sogar etwa 48 Prozent aller Intensivbetten frei zur Verfügung gestanden.

Änderung der Statistik des DIVI und die trickreiche Umsetzung durch das RKI

Das DIVI hat vom 3. März auf den 4. März 2021, also mit Beginn der Vorhersagen einer „dritten Welle“ eine Änderung seiner Statistik vorgenommen. Seit dem 4. März 2021 werden die Intensivbetten für Kinder gesondert ausgewiesen. Diese Intensivbetten sind grundsätzlich auch für Erwachsene nutzbar und für sie wird genauso viel Pflegepersonal benötigt wie für alle anderen Intensivbetten. Zuvor wurde vom DIVI die Gesamtzahl aller Intensivbetten angegeben und darauf hingewiesen, dass ein Teil dieser Betten für Kinder vorgesehen sind.

Das RKI hat diese Umstellung vom 3. März auf den 4. März 2021 ebenfalls vorgenommen, wobei das RKI schon immer nur die Gesamtzahl aller Intensivbetten, die Zahl und den prozentualen Anteil der belegten und freien Intensivbetten in seinen Berichten angegeben hat.

Die statistische Umstellung des DIVI führte beim RKI aber zur deutlichen Verringerung der Zahlen, da vom RKI seit dem 4. März 2021 die Zahlen der Intensivbetten für Kinder nicht mehr berücksichtigt werden.

Hierdurch verringerte sich die in den Situationsberichten des RKI genannte Gesamtzahl der Intensivbetten von einem Tag auf den anderen Tag um 2.810 Intensivbetten. Das entspricht einem Minus von 10,4 Prozent!

Hierdurch veränderten sich aber auch die vom RKI stets genannten prozentualen Anteile. Der Anteil der belegten Intensivbetten stieg von 83 Prozent auf 85 Prozent an und der Anteil der freien Intensivbetten sank von 17 Prozent auf 15 Prozent. Die Gesamtzahl der freien Intensivbetten sank „über Nacht“ von 4.661 auf 3.736.

Würde das RKI korrekterweise auch die verfügbare freie Notfallreserve sowie die freien Intensivbetten für „Kinder“ berücksichtigen, hätte es am 4. März 2021 insgesamt 15.516 freie Intensivbetten gegeben. Der Anteil der freien Intensivbetten hätte bei 41 Prozent gelegen und nicht wie vom RKI berichtet bei 15 Prozent!

Folgendes Beispiel für den 30. April 2021 zeigt die gravierenden Auswirkungen der trickreichen Darstellung der Zahlen zu den Intensivbetten durch das RKI.

Das RKI gab am 30. April 2021 in seinem Situationsbericht an, dass nur noch 11 Prozent beziehungsweise 2.691 freie Intensivbetten verfügbar waren. Tatsächlich waren aber 14.178 Intensivbetten beziehungsweise 38 Prozent frei.

Entwicklung der Anzahl, Auslastung und Struktur der Intensivbetten

Wenn die Entwicklung der Anzahl der verfügbaren Intensivbetten und deren Belegung seit dem Frühjahr 2020 betrachtet wird, fällt die Umstellung der Statistik des DIVI am 04.08.2020 sowie die seit dem 09.09.2020 angegebene Notfallreserve auf.

Die Umstellung der Statistik des DIVI am 04.08.2020 führte dazu, dass sich die Anzahl der High-Care-Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit von einem Tag auf den anderen Tag von 23.157 auf 13.835 Intensivbetten verringerte. Damit waren zunächst 9.322 High-Care-Intensivbetten weg und die Gesamtzahl aller Intensivbetten nahm gleichzeitig um 3.388 Betten beziehungsweise um 10,5 Prozent ab.

Am 09.09.2020 wurde vom DIVI erstmals eine sogenannte „Notfallreserve“ angegeben. Hierbei handelt es sich um High-Care-Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit, die innerhalb von sieben Tagen im Bedarfsfall beziehungsweise drohender Überlastungen der Intensivstationen verfügbar ist. Diese Notfallreserve umfasste anfangs 12.263 High-Care-Intensivbetten.

Die Gesamtzahl aller verfügbaren Intensivbetten erhöhte sich durch die Notfallreserve auf 42.921 Intensivbetten. Damit stieg im Vergleich zum 01.05.2020 die Gesamtzahl aller Intensivbetten um 11.618 Betten an.

Die Bundesregierung hatte bis Juli 2020 für die Schaffung von 10.000 zusätzlichen High-Care- Intensivbetten circa 500.000.000 Euro an die Krankenhäuser gezahlt. Neben diesen 50.000 Euro pro zusätzlichem Intensivbett wurden aber keine entsprechenden Finanzmittel für die Einstellung des erforderlichen zusätzlichen Pflegepersonals zur Verfügung gestellt, sodass nach und nach die Anzahl der Intensivbetten wieder deutlich abnahm.

Am 01.01.2021 waren bereits 5.531 Intensivbetten aus der Statistik verschwunden.

Wenn jetzt aber die Entwicklung der Anzahl der High-Care-Intensivbetten betrachtet wird, fällt Folgendes auf. Am 01.05.2020 gab es insgesamt 22.186 von diesen wichtigen Betten mit Beatmungsmöglichkeit. Die Bundesregierung hatte bis Juli 2020 für die Schaffung zusätzlicher 10.000 High-Care-Betten circa 500 Millionen Euro ausgegeben, sodass es dem Grunde nach etwa 32.000 High-Care-Intensivbetten geben müsste.

Tatsächlich wurden am 09.09.2020 zusammen mit der Notfallreserve 26.303 High-Care-Intensivbetten vom DIVI angegeben. Seitdem ist die Gesamtzahl der High-Care-Betten kontinuierlich gesunken. Sie liegt aktuell am 04.05.2021 bei nur noch 20.642 Betten, wobei jetzt im Vergleich zum 01.05.2020 von diesen 20.642 High-Care-Betten insgesamt 10.509 Betten in der Notfallreserve „versteckt“ sind, so zumindest nach den Angaben des RKI, das diese Notfallreserve ja stets verschweigt und damit die Anzahl der verfügbaren freien Intensivbetten systematisch zu niedrig angibt.

Es fällt weiterhin auf, dass es im Vergleich zum 01.05.2020 jetzt am 04.05.2021 nur 5.846 zusätzliche Intensivbetten gibt, wobei die Gesamtzahl der High-Care-Betten im Vergleich zum 01.05.2020 um 1.544 Intensivbetten abgenommen hat.

Betrachtet man schließlich noch die Entwicklung der Anzahl der „COVID-19-Intensivpatienten“ seit dem Beginn der sogenannten „zweiten Welle“ Anfang November 2020, wird schnell deutlich, dass es selbst auf dem Scheitelpunkt dieser „Welle“ Anfang Januar 2021 nur 3.111 COVID-19-Patienten gab, die als High-Care-Intensivpatienten beatmet werden mussten.

Es gab gleichzeitig am 01.01.2021 noch 10.915 freie High-Care-Intensivbetten der Notfallreserve und 3.489 freie reguläre High-Care-Betten, sodass insgesamt 14.404 freie High-Care-Intensivbetten verfügbar waren! Von den 8.273 belegten High-Care-Intensivbetten waren 3.111 Betten mit COVID-19-Patienten belegt.

Wie man in Anbetracht dieser Zahlen vor einer generell drohenden Überlastung der Intensivstationen warnen konnte, bleibt mehr als rätselhaft. Es mag regionale oder krankenhausbezogene Einzelfälle von überlasteten Intensivstationen gegeben haben, aber die gab es schon bei jeder Grippe- und Erkältungswelle.

Auch auf dem jetzt offensichtlich erreichten Scheitelpunkt der „dritten Welle“ ist keinerlei drohende Überlastung der Intensivstationen erkennbar. Am 04.05.2021 gibt es 2.929 High-Care- Intensivpatienten, die als COVID-19-Patienten geführt und beatmet werden. Die Gesamtzahl der COVID-19-Intensivpatienten beträgt 4.955. Gleichzeitig gibt es 10.509 freie High-Care-Intensivbetten der Notfallreserve und weitere 3.766 freie reguläre High-Care-Intensivbetten. Es gibt also de facto 14.275 freie Intensivbetten, das sind 38,4 Prozent aller verfügbaren Intensivbetten! Wo droht hier also eine generelle Überlastung der Intensivstationen?

Wenn allerdings die Angaben des RKI im Situationsbericht am 04.05.2021 betrachtet werden, stellt man fest, dass es für das RKI insgesamt nur 23.838 Intensivbetten gibt, von denen 21.001 Betten beziehungsweise 88 Prozent belegt sind und nur 2.837 Betten beziehungsweise 12 Prozent frei sind. Mit derartigen Zahlen kann davor gewarnt werden, dass eine Überlastung der Intensivstationen droht, diese Zahlen sind aber absolut unvollständig und damit irreführend.

Nachtrag

Seit dem 18. November 2020 werden die seit März 2020 gezahlten pauschalen Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser nach geänderten Kriterien gezahlt. Wenn bestimmte krankenhausindividuelle und lokale Voraussetzungen zum Infektionsgeschehen erfüllt sind, können Krankenhäuser der Notfallstufen 2 und 3 pauschale Ausgleichszahlungen bekommen, wenn in dem betroffenen Landkreis die Sieben-Tages-Inzidenz der nachgewiesenen COVID-19-Fälle über 70 lag und weniger als 25 Prozent der Intensivkapazitäten im Landkreis frei waren beziehungsweise sind. Liegt die Zahl der freien Intensivbetten durchschnittlich unter 15 Prozent, können auch Krankenhäuser der Notfallstufe 1 diese Pauschalen erhalten. Die Bewilligung der Pauschalen obliegt den Bundesländern.

Welche negativen Auswirkungen diese neue Systematik zur Bewilligung und Zahlung der Pauschalen auf den Bestand freier Intensivbetten hat, wurde ja schon thematisiert. Die unten stehende Tabelle zeigt hierzu die Zahlen mit dem signifikanten Schwund an freien Intensivbetten.

Fazit und Wertung

Was sieht sich ein durchschnittlich interessierter Bundestagsabgeordneter oder ein einfacher Journalist an? Die nicht so einfach verfügbaren statistischen Berichte des DIVI oder die täglichen Situationsberichte des RKI? Es muss ja Gründe haben, warum Politiker und regierungstreue Medien ständig vor einer drohenden Überlastung der Intensivstationen warnen. Nach den Zahlen des RKI könnte man tatsächlich glauben, dass es wirklich manchmal „eng“ wird. Diese Zahlen täuschen aber und zeigen nicht die wirklichen Verhältnisse!

Das RKI ist ja dem Grunde nach nichts anderes als eine ausgelagerte Unterabteilung des Bundesgesundheitsministeriums. Das RKI ist den fachlichen Weisungen des Bundesgesundheitsministers unterworfen und die Bezeichnung „Institut“ bedeutet nicht, dass das RKI ein wissenschaftliches Forschungsinstitut ist.

Eine Überlastung der Intensivstationen drohte tatsächlich bis heute zu keinem Zeitpunkt, es waren stets ausreichend freie Kapazitäten vorhanden.

In einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30.04.2021 über die vom Bundesgesundheitsministeriums in Auftrag gegebenen „Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“ [Epoch Times berichtete] heißt es abschließend:

Die Mitglieder des Beirats betonten, dass die Pandemie zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat.“

Trotz anderslautender politischer Versprechungen aus dem Frühjahr und Sommer 2020 haben die Bundesregierung und die Landesregierungen faktisch nichts für eine nachhaltige Erhöhung der Zahl der Intensivbetten getan.

Die Zahl der wichtigen High-Care-Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten hat im Vergleich zum 1. Mai 2020 bis heute am 04.05.2021 sogar um 1.544 Betten abgenommen, wobei 10.509 dieser High-Care-Intensivbetten in der Notfallreserve versteckt wurden, wenn man die Berichtsweise des RKI betrachtet.

Es wurden von der Politik in Bund und Ländern auch keine zusätzlichen Finanzmittel für die dringend in den Krankenhäusern benötigten Pflegekräfte zur Verfügung gestellt, sodass vor allem aufgrund des Personalmangels seit dem 9. September 2020 über 5.700 Intensivbetten aus der Statistik des DIVI verschwunden sind.

Die Zahl der COVID-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden mussten, hat zu keiner Zeit bedrohliche Ausmaße angenommen, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung der Intensivstationen drohte. Aktuell wird darüber hinaus deutlich, dass die „dritte Welle“ ihren Scheitelpunkt bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Verschärfung und Verlängerung des seit über 6 Monate andauernden Lockdowns am 21.04.2021 erreichte.

Damit ist diese gesetzliche Verschärfung und erneute Verlängerung des Lockdowns unter dem Aspekt der Auslastung der Intensivstationen genauso unbegründet wie die Verlängerung des Lockdowns nach den Schulferien Anfang Januar 2021. Auch andere wichtige epidemiologische Daten wie die relativ geringe Anzahl der COVID-19-Sterbefälle, die geringe Anzahl der COVID-19-Krankenhausfälle sowie die rückläufige Anzahl der vom RKI gemeldeten „COVID-19-Fälle“ können dem Grunde nach keinen weiteren Lockdown begründen.

Die täglich vom RKI gemeldeten Zahlen „bestätigter Fälle“, auf deren Grundlage die epidemiologisch nicht definierte „Sieben-Tages-Inzidenz“ berechnet wird, sagt absolut gar nichts über das tatsächliche Infektionsgeschehen aus. Die Zahlen zeigen nur „positive Testergebnisse“ der PCR-Tests, die nicht mit Infektionen verwechselt werden dürfen. Nur, das RKI tut es trotzdem. In der 16. Kalenderwoche lagen dem RKI nur in 61,4 Prozent aller „bestätigten Fälle“ Angaben zu Erkrankungssymptomen vor, was bei Ct-Werten bei der Auswertung der PCR-Tests von regelhaft mehr als 30 Zyklen nicht verwunderlich ist.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie im März 2020 schwerer erkrankten Menschen, die eine Lungenentzündung beziehungsweise Pneumonie entwickelt haben, beträgt nach den aktuellen Angaben des RKI 31.809 Fälle. Damit sind bis heute von den 3.433.516 positiv getesteten Menschen 0,93 Prozent an einer Pneumonie erkrankt.

Nach Angaben des Lungeninformationsdienstes des Helmholtz Zentrums München wird geschätzt, dass in Deutschland jährlich etwa 400.000 bis 600.000 Menschen an einer ambulant erworbenen Lungenentzündung erkranken. Rund 270.000 bis 290.000 davon müssen im Krankenhaus behandelt werden – vier bis dreizehn Prozent dieser Patientinnen und Patienten versterben.

Über den Autor: Der Autor, ein Analyst aus dem Umfeld der Krankenkassen, muss aufgrund seiner Position anonym bleiben.



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