Acht Menschen flüchten sich in Schule in Peking

Epoch Times9. März 2005

Peking – In Peking sind nach Angaben der japanischen Botschaft acht offenbar nordkoreanische Flüchtlinge in eine japanische Sprachenschule eingedrungen.

Eine Sprecherin der japanischen Botschaft sagte am Mittwoch, es werde geprüft, ob es sich bei den Eindringlingen um Nordkoreaner handele. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, bat die Gruppe um politisches Asyl und will nach Südkorea einreisen. Unter ihnen sei auch ein zwei Jahre alter Junge. Die Schule zähle zwar nicht zu diplomatischem Territorium. Allerdings habe China in der Vergangenheit mehrfach Nordkoreanern, die darin Zuflucht gesucht hatten, die Einreise nach Südkorea gestattet.

In der Vergangenheit haben Flüchtlinge aus dem verarmten und nach außen abgeschotteten Nordkorea immer wieder versucht, über ausländische Vertretungen und internationale Schulen in China nach Südkorea zu gelangen. (Reuter)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion