Royalist Terry Hutt gedenkt Prinzessin Diana. 30. August 2017, London.Foto: Chris Jackson/Getty Images

Briten erinnern mit Blumen und Kerzen an 20. Todestag von Lady Di

Epoch Times30. August 2017
Am 31. August 1997 kam die "Königin der Herzen" ums Leben. Einen Tag vor ihrem 20. Jahrestag gedachten viele Fans von Lady Di ihrem Idol und legten Blumen und Kerzen vor dem Kensington-Palast in London hin. Die Prinzen William und Harry schauten sich bei strömendem Regen das Blumenmeer vor dem Palast an.

Gedenken an die „Königin der Herzen“: Vor dem 20. Todestag von Prinzessin Diana haben viele Briten an ihr Idol erinnert. Vor dem Kensington-Palast in London legten Passanten am Mittwoch Blumen ab oder zündeten Kerzen an.

Die Prinzen William und Harry schauten sich bei strömendem Regen das Blumenmeer vor dem Palast an. Am Nachmittag besuchten sie den Gedenkgarten für ihre Mutter auf dem Palastgelände.

An den Toren des Palastes hingen Bilder von Lady Di mit der Aufschrift „Königin der Herzen“. Fans der Prinzessin brachten einen Kuchen mit ihrem Abbild vorbei.

„Ich war so traurig“, erinnert sich die eigens aus Schweden angereiste Lena Pettersson an den Todestag ihres Idols. „Sie hat sich um Leute gekümmert, sie war sehr besonders.“ Die 62-jährige Helen Zacharia erzählt: „Ich komme jedes Jahr her, weil ich Diana immer gemocht habe.“

William und Harry inspizierten trotz des Regens das Blumenmeer vor dem Palast. Darunter waren auch Botschaften an ihre Mutter: „Unser Land war so glücklich, dich zu haben“, hieß es in einer Notiz. Harry nahm einen Blumenstrauß von den Trauernden entgegen und legte ihn zu den anderen.

Lady Di war am 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren in Paris bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon von Prinz Charles geschieden, den sie 1981 geheiratet hatte. An ihrem Todestag am Donnerstag gibt es keine offizielle Zeremonie.

Am Mittwoch besuchten William und seine Ehefrau Kate sowie Harry auch den Gedenkgarten des Palastes. Der sogenannte Weiße Garten wurde mit Pflanzen und Blumen angelegt, die Diana besonders gefielen. Möglicherweise noch vor Ende des Jahres soll im Garten des Palastes auch eine Statue von Diana aufgestellt werden. Prinz William hatte seine Mutter kürzlich in einer Dokumentation als „Lichtstrahl in einer ziemlich grauen Welt“ bezeichnet.

Anschließend trafen sich die jungen Royals mit Vertretern der von Diana unterstützten Stiftungen, darunter solche für HIV-Infizierte und bedürftige Kinder. Ziel sei es, an die „bedeutenden Leistungen der Prinzessin zu erinnern und an das Vermächtnis ihrer Arbeit, die weiterhin so viele bewegt“, sagte eine Sprecherin des Kensington-Palastes, wo die Prinzessin von Wales zuletzt residierte.

Auch setzen William und Harry das soziale Engagement ihrer Mutter fort. Prinz Harry setzt sich für die Räumung von Landminen ein wie einst Diana, die 1997 ein Minenfeld in Angola besucht hatte. Diana besuchte in den 80er Jahren Aids-Kranke, Harry setzt sich heute für HIV-Tests ein. William engagiert sich derweil für den Bau von Obdachlosenunterkünften und für den Schutz von Kindern – Themen, die auch seiner Mutter wichtig waren.

In einem ungewöhnlichen Fernsehinterview Ende Juli beschrieben die beiden Prinzen Dianas ansteckenden Humor und wie sie ihnen ihre Liebe zeigte. Außerdem berichteten William und Harry von ihrem Leben nach der Trennung ihrer Eltern. (afp)

Mehr dazu:

„Die Königin der Herzen“: Die Prinzen William und Harry wollen die Erinnerung an Lady Di lebendig halten

20 Jahre nach dem Tod von Lady Diana sinkt Prinz Charles in der Gunst der Briten

Umstrittene TV-Doku um Prinzessin Diana sorgt in Großbritannien für Wirbel



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion