Das Logo der Walt Disney Studios auf der CinemaCon-Präsentation im Colosseum Caesars Palace am 3. April 2019 in Las Vegas.Foto: VALERIE MACON/AFP über Getty Images

Disney will „Transpersonen“ verpflichtend in Kinderfilmen einführen

Epoch Times4. April 2022 Aktualisiert: 4. April 2022 14:03
Karey Burke, Präsidentin von Disney General Entertainment Content, will mehr Transpersonen in den Produktionen. Floridas Gouverneur Ron DeSantis erlässt Verbot für Unterricht über sexuelle Orientierung bei Kleinkindern.

Karey Burke, Präsidentin von Disney General Entertainment Content, sagte auf einer Online-Konferenz, dass in den Produktionen des Unternehmens mehr Transgender-Personen als Charaktere auftreten sollen, wie „Tichys Einblick kürzlich berichtete.

Die Mutter eines pansexuellen und eines Transgender-Kindes sei bestürzt gewesen, als sie erfahren habe, dass nur eine Handvoll queere Hauptfiguren in den Inhalten der Disney-Produktionen enthalten wären. [Anm. d. Red: Pansexualität, jemand, der sexuelle Beziehungen zu allen Geschlechtern eingeht]

Sie unterstütze „viele, viele, viele“ LGBTQIA-Charaktere – Disney braucht demnach mehr lesbische Prinzessinnen, schwule Ritter, bisexuelle sprechende Tiere, Transgender-Helden, queere Zauberer, asexuelle Schurken etc.

Ein Ausschnitt der Video-Konferenz war kürzlich auf dem Twitteraccount von Christopher F. Rufo, dem Autor des konservativen Magazins „City Journal“ erschienen.

Darin erkläre Karey Burke, dass mindestens 50 Prozent der Charaktere aus LGBTQIA-Personen und rassischen Minderheiten bestehen sollten.

Was wie ein Skandal klinge, sei laut Produktionsleiterin Latoya Raveneau, die ebenfalls bei der Konferenz sprach, eine „überhaupt nicht geheime schwule Agenda“. In das Kinderprogramm würden „regelmäßig Queernes hinzugefügt“.

Um auch wirklich sicherzustellen, dass es in jedem Disney-Film genug „vorschriftsmäßige Transpersonen, vorschriftsmäßige asexuelle Personen sowie vorschriftsmäßige bisexuelle Personen“ gebe, hat Produktionskoordinator Allen Martsch extra einen Tracker, also eine Art Aufspürsystem, entworfen.

Floridas Gouverneur Ron DeSantis will Unterricht über sexuelle Orientierung bei kleinen Kindern verbieten

„Tichys Einblick“ vermutet, dass die Kampagne eine Reaktion des Unternehmens Disney auf das kürzlich erlassene Gesetz von Ron DeSantis, dem republikanischen Gouverneur von Florida, bedeute.

Das Gesetz mit dem offiziellen Namen „Parental Rights in Education“ – also „elterliche Rechte in der Bildung“ – verbietet den Unterricht über sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität für Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse.

Ebenfalls werde jener Unterricht verboten, der „nicht alters- oder entwicklungsgerecht“ für Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgangsstufen sei.

Die Gesetzesänderung, die am 1. Juli in Kraft treten soll, sieht zudem vor, dass Eltern Schulbezirke verklagen dürfen, sollten diese nach ihrer Ansicht mit dem Unterricht gegen das Gesetz verstoßen.

DeSantis sagte bei der Unterzeichnung in Tallahassee, in Schulen gehe es um Bildung und nicht um Indoktrination.

„Wir werden weiterhin anerkennen, dass Eltern im Bundesstaat Florida eine grundlegende Rolle bei der Bildung, Gesundheitsversorgung und dem Wohlbefinden ihrer Kinder spielen“, betonte er bei der Unterzeichnungszeremonie.  (il)



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