E-Mails enthüllen: Labortheorie von Wissenschaftlern bewusst unterdrückt

Epoch Times11. Juni 2021 Aktualisiert: 14. Juni 2021 15:08
Die Theorie, dass SARS-CoV-2 aus einem Labor entkommen ist, galt über ein Jahr lang als unwahrscheinlich. Dies war kein Zufall, denn ein „Expertenteam“ aus Wissenschaftlern tat alles dafür, dass es auch so bleibt. Mit der Veröffentlichung von E-Mails der Wissenschaftler wird eine bewusste Manipulation der Fakten sichtbar. Einige der Wissenschaftler rudern sogar zurück.

Die Theorie des natürlichen Ursprungs des COVID-19-Ausbruchs wurde hauptsächlich durch zwei Artikel propagiert. Der eine richtete sich in einer Briefform an die Öffentlichkeit, der andere an die wissenschaftliche Gemeinschaft. 

Beide wurden von einem sogenannten „Expertenteam“ verfasst, das offiziell von der US-amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften (NASEM) und ausdrücklich durch einen Beamten des Weißen Hauses einberufen wurde. 

Die einflussreichen Artikel wurden von den Medien ausgiebig genutzt, um die Theorie des natürlichen Ursprungs voranzutreiben, während alternative Theorien – einschließlich der eines möglichen Laborlecks im Forschungslabor in Wuhan – als „Verschwörungstheorien“ verhöhnt und gebrandmarkt wurden.

Telefonkonferenz mit Fauci und Farrar

Die Briefe scheinen Teil einer koordinierten Aktion nach einer Telefonkonferenz am 1. Februar 2020 gewesen zu sein. Diese wurde von Dr. Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Allergie und Infektionskrankheiten (NIAID), und Dr. Jeremy Farrar, Direktor des britischen Wellcome Trust, organisiert.

Anlass für die virtuelle Konferenz gab die Berichterstattung über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Virus-Ausbruch und dem Wuhan Institute of Virology in China.

Nach der Telefonkonferenz mit Fauci wurde die öffentliche Diskussion darüber, dass es sich beim Ursprung möglicherweise um ein Leck im Labor handelt, von Social-Media-Plattformen, Gesundheitsbeamten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aktiv unterdrückt.

Der „Lancet“-Brief

Der erste Artikel, der eher als offener Brief an die Öffentlichkeit gedacht war, wurde am 19. Februar 2020 in „The Lancet“ veröffentlicht und von einer Reihe von Wissenschaftlern unterzeichnet – darunter auch vom deutschen Virologen Christian Drosten. 

Eine von Faucis E-Mails vom frühen Morgen des 6. Februar 2020 (auf Seite 251) enthüllt, dass der Präsident von EcoHealth, Peter Daszak, den Brief verfasste. Er rief zur „Solidarität mit allen Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten in China“ auf.

Daszaks Organisation hatte in der Vergangenheit 3,7 Millionen US-Dollar an Fördermitteln von Faucis NIAID erhalten, von denen mindestens 600.000 US-Dollar an das Wuhan-Institut gingen.

Im Brief heißt es, dass „der transparente Austausch von Daten über diesen Ausbruch nun durch Gerüchte und Fehlinformationen über seine Herkunft bedroht wird“.

„Wir stehen zusammen, um Verschwörungstheorien, die nahelegen, dass COVID-19 keinen natürlichen Ursprung hat, scharf zu verurteilen.“ Sie bekräftigten nachdrücklich, dass „dieses Coronavirus seinen Ursprung in Wildtieren hat“ und drückten ihre Solidarität mit den „Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten Chinas“ aus.

Der „Nature“-Artikel

Der zweite Artikel, „The Proximal Origin of SARS-CoV-2“, veröffentlicht am 17. März 2020 in der Zeitschrift „Nature“, richtete sich an die wissenschaftliche Gemeinschaft. Diesen Artikel hat Kristian Andersen zusammen mit vier anderen Wissenschaftlern verfasst. Andersen hat kürzlich sein gesamtes Twitter-Profil gelöscht.

Bemerkenswert ist, dass von den fünf Wissenschaftlern, denen das Verfassen des Artikels zugeschrieben wird, vier direkt an der Telefonkonferenz von Fauci und Farrar teilgenommen haben. Das virtuelle Treffen wurde vom Farrar als „Diskussion … in völliger Vertraulichkeit“ beschrieben (auf Seite 3197). Der eine Autor, der bei der Telekonferenz nicht anwesend war, hat seine Position inzwischen widerrufen.

Unmittelbar bevor Daszak den Entwurf des „Lancet“-Briefes in Umlauf brachte, fand am 3. Februar 2020 ein Treffen (Seite 116) statt, das von NASEM organisiert wurde. An diesem nahmen Berichten zufolge „Beamte des FBI, der nationalen Nachrichtendienste, zusammen mit den Nationalen Gesundheitsinstituten und dem Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste“ teil.

Debatten über den Ursprung

Das eilig einberufene Treffen kam auf Wunsch eines Beamten des Weißen Hauses, Kelvin Droegemeier, zustande. Er bat die NASEM, „dabei zu helfen, die Ursprünge von 2019-nCoV zu ermitteln“. Droegemeier ist Direktor der Abteilung, die dem US-Präsidenten in Sachen Technologie und Wissenschaft berät. 

Die internen E-Mails Faucis deuten darauf hin, dass es nach dem formellen Treffen erhebliche interne Debatten über die offizielle Antwort auf Droegemeiers Anfrage gab – und das sowohl von Beamten der NASEM als auch von den Experten, die zur Beratung hinzugezogen wurden.

So schrieb Andersen in einer E-Mail (Seite 125) am 4. Februar 2020: „Ich frage mich, ob wir in der Frage der Konstruktion nicht entschiedener sein müssen. Die wichtigsten verrückten Theorien, die im Moment kursieren, beziehen sich darauf, dass dieser Virus irgendwie absichtlich manipuliert wurde, und das ist nachweislich nicht der Fall. Manipulation kann vieles bedeuten und könnte entweder für die Grundlagenforschung oder aus niederen Beweggründen geschehen, aber die Daten zeigen eindeutig, dass beides nicht der Fall war.“

Nur wenige Tage zuvor, unmittelbar vor der Fauci-Farrar-Telefonkonferenz am 1. Februar 2020, hatte Andersen jedoch eine E-Mail an Fauci geschickt, dass „man sich die Sequenzen wirklich genau ansehen muss, um zu erkennen, dass einige der Merkmale (möglicherweise) manipuliert aussehen“.

Wissenschaftler rudern zurück

Der „Lancet“-Artikel vom 19. Februar wurde von 27 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt unterzeichnet. Obwohl nur zwei Unterzeichner – Farrar und Drosten – bei der Telefonkonferenz am 1. Februar tatsächlich virtuell anwesend waren, waren mindestens fünf von ihnen direkt mit der EcoHealth Alliance verbunden. 

Zwei von ihnen waren Partner von EcoHealth. Diese Verbindungen wurden im „Lancet“-Brief nicht erwähnt. Stattdessen erklärten die Autoren ausdrücklich, dass sie keine konkurrierenden Interessen hätten.

Zusätzlich arbeiteten fünf der Unterzeichner mit oder für den Wellcome Trust unter der Leitung von Jeremy Farrar.

Einige Unterzeichner, die weder mit der Telefonkonferenz am 1. Februar noch mit EcoHealth in Verbindung stehen, haben kürzlich ihre Meinung über den Ursprung des Virus geändert. 

Stanley Perlman sagt nun, dass die Theorie des Laborlecks „wieder auf dem Tisch“ sei. Unterzeichner Charles Calisher sagte kürzlich, dass es „übertrieben“ war, das Laborleck als Verschwörungstheorie zu benennen.

Ein weiterer Unterzeichner, Peter Palese, fordert eine ordentliche Untersuchung. Bernard Roizman, Professor an der University of Chicago, hat erklärt, dass das Virus aufgrund von „Nachlässigkeit“ aus dem Labor entkam und behauptet, dass das Laborpersonal in Wuhan „nicht zugeben kann, dass sie etwas so Dummes getan haben“. (sza)

(Mit Material von The Epoch Times USA)



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