„Erhebliche Indizien” zu Virus aus Labor gefunden – US-Geheimdienstausschuss fordert Biden zum Handeln auf

Von 18. Mai 2021 Aktualisiert: 19. Mai 2021 14:27
Die Geheimdienstaufsicht im US-Kongress verlangt von Politik und Geheimdienstbehörden Aufklärung über ihre Kenntnisse in Bezug auf den Ursprung des Coronavirus. In den Fokus gerät dabei auch die Wuhan-Labor-Theorie und die Finanzierung des Labors mit US-Mitteln. Auch zur in Wuhan ansässigen "Gain-of-function-Forschung", die an der Erhöhung der Übertragbarkeit und Virulenz von Krankheitserregern forscht, gibt es kritische Fragen.

Das ranghöchste Mitglied des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus, der Republikaner Devin Nunes, forderte Präsident Joe Biden am 16. Mai auf, eine Untersuchung zum Ursprung des KPC-Virus anzuordnen.

Laut einem Brief von Nunes an Biden (pdf) sind die Republikaner im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses über Indizien besorgt, die darauf hindeuten, dass das Virus aus einem Forschungslabor in der zentralchinesischen Stadt Wuhan entwichen sein könnte. Das Labor war von der US-Regierung mit Millionenbeträgen finanziert worden.

Nunes schrieb, dass man im Laufe von andauernden Untersuchungen „erhebliche Indizien gefunden“ habe, „die die Theorie stützen, dass ein Leck im Labor für die Entstehung von COVID-19 verantwortlich gewesen sein könnte.“

„Insbesondere vor dem Hintergrund der Behinderung multilateraler bioforensischer Untersuchungen durch die chinesische Regierung und der Zerstörung wichtiger Beweise“, sei es von entscheidender Bedeutung, diese Möglichkeit gründlich zu untersuchen.

Bei der Erklärung, warum eine Untersuchung notwendig ist, verwies Nunes auf die Worte von Außenminister Anthony Blinken, der sagte: „Wir müssen verstehen, was passiert ist, wenn wir die bestmögliche Chance haben wollen, eine Wiederholung zu verhindern.“ Blinken trat auch für die Stärkung des globalen Gesundheitssicherheitssystems ein.

Nunes schickte einen separaten Brief (pdf) an die Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste Avril Haines. Darin verwies er auf Fehler der Intelligence Community (IC) im Umgang mit dem Virus.

Er wisse von den Anschuldigungen, dass die IC abweichende Meinungen zum Thema der Herkunft des Corona-Virus unterdrückt habe „und dass die Community sich auf ‚externe‘ Experten mit diesbezüglichen noch nicht offengelegten Verstrickungen verlassen hat.“

Die IC habe es versäumt, „die politischen Entscheidungsträger rechtzeitigen mit Erzeugnissen und Analysen zu unterstützen“, beklagte Nunes, der im Namen der Republikaner im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses sprach.

Die IC habe darüber hinaus keine Belege für ihre „scheinbar maßgeblichen Aussagen über die Ursprünge des Virus“ im Frühstadium der Pandemie geliefert. Da diese Aussagen jetzt infrage gestellt würden, würden grundsätzliche Zweifel an der Integrität der COVID-19-bezogenen Geheimdienstberichte aufkommen.

In seinem Brief an Haines – von dem Kopien an die Leiter von 11 Geheimdiensten geschickt wurden – machte Nunes eine umfangreiche Liste von Fragen, die mit dem ersten Auftreten von COVID-19 in Wuhan und der Frage der Übertragung im Zusammenhang stehen.

Fragen-Schwerpunkte sind auch die Zusammenarbeit und Finanzierung des Wuhan Institute of Virology (WIV) mit und durch die USA, die Gain of Function-Forschung mit der Gefahr, deren Ergebnisse als Biowaffen einzusetzen. Er forderte auch Dokumente wie Geheimdienstberichte an, die dem Ausschuss noch nicht zur Verfügung gestellt worden seien.

Am 15. April hatte Haines erklärt, dass die IC einen Laborunfall als eins von zwei plausiblen Szenarien für die Freisetzung des Virus hält. Sie ist Nachfolgerin von John Ratcliffe, der das Amt bis zum Amtsantritt Bidens innehatte.

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Nunes Urges Biden to Order Probe of CCP Virus Origin (deutsche Bearbeitung von mk)



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