Hunderte Migranten aus Honduras beginnen Marsch Richtung USA

Epoch Times15. Januar 2021 Aktualisiert: 15. Januar 2021 17:16
Während die Amtseinführung des Demokraten Joe Biden als neuer US-Präsident immer näher rückt, machen sich wieder große Gruppen von Migranten aus Lateinamerika auf den Weg ins gelobte Land. Donald Trump war es in seiner Amtszeit gelungen, die illegale Migration zu stoppen.

In Honduras haben sich erneut hunderte Migranten auf einen Marsch in Richtung USA begeben. Eine Gruppe von rund 300 Menschen brach am Donnerstag in der zweitgrößten honduranischen Stadt San Pedro Sula auf, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Ihr erstes Etappenziel ist die rund hundert Kilometer entfernte Stadt Corinto an der Grenze zu Guatemala. Von dort aus wollen sie dann über Mexiko in die USA gelangen.

Nach Angaben in den Online-Netzwerken wollten sich 3000 weitere Migranten in der Nacht zu Freitag in San Pedro Sula ebenfalls zu Fuß auf den Weg in die USA machen. Die Migranten fliehen nach eigenen Angaben vor Armut und Arbeitslosigkeit sowie der grassierenden Bandengewalt in Honduras.

Die US-Regierung warnte die Migranten, nicht ihre „Zeit und ihr Geld zu verschwenden“. Der Leiter der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde, Mark Morgan, hatte in der vergangenen Woche betont, dass auch die neue Regierung des Demokraten Biden nicht ihre Grenzen für Migranten aus Zentralamerika öffnen werde. Auch die mexikanische Regierung kündigte Widerstand an und entsandte 500 zusätzlich Grenzschützer in die Bundesstaaten Chiapas und Tabasco, die an Guatemala grenzen.

In den vergangenen Jahren waren tausende Menschen aus zentralamerikanischen Ländern in großen Gruppen nach Mexiko gezogen, um von dort aus in die USA zu gelangen. Auf Druck der USA verstärkte Mexiko aber seine Militärpräsenz an seinen Grenzen, um Migranten an der illegalen Einreise in die Vereinigten Staaten zu hindern.

Joe Biden strebt nach eigenen Angaben ein „faires und humanes Einwanderungssystem“ an. Zugleich kündigte er an, den Fokus auf die Fluchtursachen in den zentralamerikanischen Staaten zu legen.

Trump lobt Erfolge der Grenzsicherung

US-Präsident Donald Trump sprach erst Anfang der Woche im texanischen Alamo über die Erfolge und die Bedeutung der Grenzsicherung. Bis jetzt seien über 720 Kilometer der Mauer zwischen den USA und Mexiko fertiggestellt. Der Mauerbau löste eine Kontroverse unter Kritikern aus.

„In jeder Region, in der wir die Mauer gebaut haben, sind die illegalen Grenzübertritte und der Drogenschmuggel drastisch gesunken, absolut gesunken. Im Rio Grande Valley sind die Grenzübertritte um fast 80 Prozent zurückgegangen. In Yuma, Arizona, sind die illegalen Einreisen um 90 Prozent gesunken. Landesweit beschlagnahmte die Zoll- und Grenzschutzbehörde über 900 Tonnen Fentanyl, Heroin, Meth und andere tödliche Drogen und rettete damit das Leben von Tausenden und Abertausenden“, sagte Trump.

Trump zufolge hätten die Strafverfolgungsbehörden fast 20.000 Bandenmitglieder aus den USA abgeschoben. Darunter etwa 4.500 Mitglieder der MS-13, einer der brutalsten Gangs in der Welt.

Die gesamte Region teile sich nun die Last der illegalen Einwanderung und das schließe auch das Dreiländereck Guatemala, Honduras und El Salvador ein. Bevor Trump ins Amt gekommen war, hätten diese Länder sich geweigert, illegale Einwanderer zurücknehmen. Jetzt sei es anders. (afp/ntd)


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