Trucks an der US-Kanadischen Grenze.Foto: iStock

Rekordverdächtiger Konvoi: 50.000 Lkw-Fahrer protestieren gegen Impfpflicht

Epoch Times29. Januar 2022 Aktualisiert: 30. Januar 2022 11:42
Derzeit rollt ein gigantischer Lkw-Konvoi von Vancouver an der westlichen US-Kanadischen Grenze ins etwa 4.400 Kilometer entfernte Ottawa. Die Trucker protestieren gegen die kürzlich eingeführte Impfpflicht für Lkw-Fahrer, die die Grenze passieren. Der Konvoi scheint rekordverdächtig lang zu sein.

In Kanada findet ein rekordverdächtiger Protest von Lkw-Fahrern gegen die Corona-Impfpflicht statt, die seit kurzem bei der Überquerung der Grenze in die USA gilt. Am Sonntag startete der sogenannte „Konvoi für die Freiheit 2022 in der Stadt Vancouver an der kanadischen Westküste, wie kanadische Medien berichteten.

Auf dem Weg nach Ottawa haben sich weitere Lkw-Fahrer angeschlossen. Dort ankommen wollen die Protestierenden am Samstag.

70 Kilometer-Konvoi

Wie der amerikanische Fernsehsender „Fox News“ berichtet, sei der Lkw-Konvoi 70 Kilometer lang. Benjamin Dichter, Sprecher des „Konvoi für die Freiheit 2022, teilte der „Toronto Sun“ mit: „Ich habe Drohnen-Aufnahmen [vom Konvoi] gesehen. Es ist beeindruckend.“

Auf dem Kurznachrichtenportal Twitter ist von 50.000 Lkws die Rede. Die Protestaktion soll am heutigen Samstag in Ottawa von 1,5 Millionen Unterstützer begleitet werden.

Ganz nebenbei: Der Guinness Weltrekord für den bisher längsten registrierten Konvoi fand 2020 in Ägypten statt. Er war etwa 7,5 Kilometer lang.

Impfpflicht ist Auslöser

Der Grund für den Protest ist die am 15. Januar in Kanada und am Samstag in den USA eingeführte Impfpflicht für den Grenzübertritt. Ungeimpfte kanadische Lkw-Fahrer müssen demnach bei Rückkehr aus den USA in eine 14-tägige Quarantäne, US-Fahrer ohne Impfung dürfen nicht ins Land. Die USA drohen bei Zuwiderhandlung mit einer dauerhaften Sperre.

Der Branchenverband Canadian Trucking Alliance ist „strikt“ gegen die Protestfahrt, wie er am Samstag erklärt hatte. Die große Mehrheit der kanadischen Fahrer sei gegen COVID-19 geimpft. (dpa/mf)



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