„New York Post“ zur Maskenpflicht ab 2 Jahren – „Politik-getriebener Kindesmissbrauch“

Im von Gouverneurin Kathy Hochul (Demokraten) regierten US-Bundesstaat New York müssen Kinder ab 2 Jahren mit Maske in die Kita, Vorschule oder Schule gehen. Die Redaktion der „New York Post“ kritisierte die Maßnahmen als „Politik-getriebener Kindesmissbrauch“ ohne Sinn und Nutzen.
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Symbolbild.Foto: Istockphoto/amVeld
Von 21. September 2021

In New York müssen jetzt sogar Kleinkinder ab 2 Jahren mit Masken in der Kita spielen, wird in amerikanischen Medien berichtet. Das Editorial Board der „New York Post“ kommentiert in einem Leitartikel die von Kathy Hochul, der demokratischen Gouverneurin des Bundesstaates New York, initiierte Maßnahme als „Politik-getriebener Kindesmissbrauch“.

Kritisiert werden in dem Artikel auch die „Bürokraten des Centers for Disease Control“ (CDC), für ihre Empfehlung der Maskierung für alle Lehrkräfte und Schulkinder „bis hin zur Vorschule“, obwohl auch die Weltgesundheitsorganisation gesagt habe, dass Kinder unter 6 Jahren nicht maskiert werden sollten.

Verwiesen wird dabei auch auf Europa, wo beispielsweise Großbritannien die Masken von den Schulen komplett verbannt hat und auch in Spanien, Frankreich und Italien Kinder von 5 oder weniger Jahren nicht maskiert werden müssen. Es habe auch keinen Anstieg der entsprechenden Zahlen daraufhin gegeben.

Die Redaktion der „Post“ verweist auf den Umstand, dass die Welt seit Monaten wisse, dass kleine Kinder nicht anfällig für Ansteckung oder Übertragung des Coronavirus seien und die wenigen, die sich damit infiziert hätten, würden nur selten Symptome zeigen. Eine Schlüsselstudie der CDC vom Dezember habe keinen statistisch signifikanten Nutzen für das Maskieren von Kindern in der Schule gezeigt.

Stattdessen verweist man auf die kindliche Wachstumsphase und die Entwicklung der kognitiven und sozialen Fähigkeiten der Kinder, für die das Sehen von Gesichtern und Gesichtsausdrücken unerlässlich sei. Jeffrey Flier, ehemals Dekan der Harvard Medical School, habe kürzlich gesagt: „Uns fehlen glaubwürdige Beweise für den Nutzen der Maskierung von Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren, trotz der Aussagen der American Academy of Pediatrics.“


Michael Osterholm, Ex-COVID-Berater von US-Präsident Joe Biden, erinnerte an eine August-Studie der University of Waterloo, die ergab, dass die allgegenwärtigen blauen medizinischen Masken das Virus nur zu 10 Prozent eindämmen würden – und auch nur dann, wenn sie richtig getragen und regelmäßig ersetzt werden. Schmutzige Masken dagegen seien Krankheitsverbreiter. Die N95-Masken (FFP2) seien zwar besser, es sei aber fast unmöglich, sie lange zu tragen.

Das Editorial Board der „New York Post“ dazu: „Sie können argumentieren, dass die Reduzierung um 10 Prozent Mandate für Erwachsene, Teenager und vielleicht Tweens rechtfertigt. Aber es gibt absolut keinen Grund, den Knirpsen Masken aufzuzwingen. Das Mandat ist eindeutig wissenschaftsfeindlich.“ Gouverneurin Hochul und den anderen Maskenvertretern für Kleinkinder wird vorgeworfen, diesen Weg zu gehen, um COVID-Hysterikern zu schmeicheln, für besondere Interessen oder aber dafür so auszusehen, als würden sie „etwas tun“. Das Fazit der Redaktion ist deutlich: „Es ist Politik-getriebener Kindesmissbrauch.“



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