Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro während einer Militärparade am 13. April 2019.Foto: YURI CORTEZ/AFP/Getty Images

Pompeo: Maduro wollte sich am Dienstag nach Kuba absetzen

Epoch Times1. Mai 2019 Aktualisiert: 1. Mai 2019 8:38
Venezuelas sozialistischer Staatschef Nicolás Maduro wollte am Dienstag nach Kuba fliehen, meinte US-Außenminister Mike Pompeo. Woher er diese Informationen habe, sagte Pompeo nicht.

Venezuelas sozialistischer Staatschef Nicolás Maduro wollte sich nach Angaben von US-Außenminister Mike Pompeo eigentlich am Dienstag nach Kuba absetzen. „Er hatte ein Flugzeug auf dem Flugfeld, er war bereit, heute Morgen abzureisen“, sagte Pompeo dem Nachrichtensender CNN. Dann hätten „die Russen“ Maduro aber aufgefordert, im Land zu bleiben. Pompeo machte keine Angaben darüber, woher diese Informationen stammen sollen.

Im Machtkampf in Venezuela steht die US-Regierung hinter dem selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó. Washington gehört zu den schärfsten Kritikern des Linksnationalisten Maduro. Dagegen wird Maduro unter anderem von Russland, China und Kuba unterstützt.

Trump droht Kuba mit Sanktionen

US-Präsident Donald Trump rief Kuba am Dienstag auf, die Unterstützung für den venezolanischen Präsidenten einzustellen. Andernfalls würden ein umfassendes Embargo und weitere Sanktionen gegen Kuba verhängt, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter.

„Wenn kubanische Soldaten und Milizen nicht sofort ihre militärische und andere Operationen einstellen, die Tod und die Zerstörung der Verfassung Venezuelas zum Ziel haben, werden ein vollständiges und komplettes Embargo sowie Sanktionen auf höchster Ebene gegen die Insel Kuba verhängt.“ Alle kubanische Soldaten sollten umgehend auf „ihre Insel“ zurückkehren, schrieb Trump.

Rebellion von Soldaten in Caracas

Guaidó hatte am Dienstag die „Operation Freiheit“ zur Beendigung der Regierung Maduros ausgerufen. Er gab an, Soldaten hätten sich auf seine Seite gestellt. Im Anschluss kam es in Caracas zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, bei denen nach Angaben der Gesundheitsdienste mindestens 69 Menschen verletzt wurden. (afp)



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