Senator Josh Hawley.Foto: Carolyn Kaster-Pool/Getty Images

Senator Hawley sieht Freiheit durch linke Cancel Culture massiv gefährdet

Von 30. Januar 2021 Aktualisiert: 29. Januar 2021 18:57
Der republikanische Senator Josh Hawley steht unter starkem Beschuss der Demokraten, nachdem er die Wahlmännerstimmen am 6. Januar angefochten hatte. Joe Biden verglich ihn am 8. Januar mit Joseph Goebbels. Hawley sieht chinesische kommunistische Strukturen in den USA aufkommen und will dagegen ankämpfen.

Der republikanische Senator Josh Hawley warnte in einem Interview mit der „New York Post“, dass das Sozialkreditsystem aus dem kommunistischen China in den Vereinigten Staaten in Form der „Cancel Culture“ umgesetzt werde.

Das sei die neueste Form der Abschaffung der Kultur in diesem Land, in dem Unternehmensmonopole und die Linke sich verbünden, um unliebsame Meinungen zu unterbinden und Amerika ihre politische Agenda aufzuzwingen. Mit den Äußerungen bezog er sich auf die Zensur von Big Tech.

„Jeder weiß, was man unter Kreditwürdigkeit versteht. Aber ein Sozialkreditsystem mit Punkten ist neu. Es handelt sich um den neuesten Unternehmensimport aus dem kommunistischen China, wo Regierung und Großunternehmen die sozialen Ansichten und Aussagen jedes Bürgers überwachen“, sagte Hawley gegenüber der Zeitung.

„Es wird noch schlimmer werden“, fügte Hawley hinzu. „Die Tech-Titanen haben bereits Dutzende von Konservativen aus den sozialen Medien verbannt, und wenn es nach ihnen geht, wird die Hälfte der republikanischen Fraktion aus dem Kongress ausgeschlossen.“

Hawley merkte an, dass Konservative unter großem Druck stünden, da sich die „Cancel Culture“ verschärfe:

Deine ‚konservative‘ soziale Plattform ist nicht viel wert, wenn Amazon sie abschalten kann. Deine Stimme kann immer noch Deine sein, aber wenn Deiner Partei die Mittel zur effektiven Organisation durch Konzernmonopole verweigert werden, kann man nicht gewinnen. Deine Kirche kannst Du immer noch besuchen, aber gehst Du in die falsche Kirche, dann hast Du vielleicht in ein paar Jahren keinen Job mehr“.

Er fügte hinzu, dass „diejenigen, die immer noch an die freie Meinungsäußerung und den ersten Verfassungszusatz glauben“, „Stellung beziehen“ sollten.

Das von der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) verwendete Sozialkreditsystem zielt darauf ab, angebliche Übertretungen zu bestrafen, wie z.B. Kritik an der Regierung, verspätete Überweisungen, die Unterstützung von Falun Gong – der verfolgten Meditationsgruppe -, von Uiguren und Tibetern, und mehr.

Die Strafen können Reiseverbote für das Ausland beinhalten, das Verbot öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, in Hotels einzuchecken und in bestimmten Jobs eingestellt zu werden. Ebenso kann es bedeuten, auf eine öffentliche schwarze Liste gesetzt zu werden.

Hawley und Cruz unter Beschuss

In den letzten Wochen gerieten Hawley und der republikanische Senator Ted Cruz unter Beschuss, weil sie die Wahlergebnisse während der gemeinsamen Sitzung des Kongresses am 6. Januar angefochten hatten. Einige Demokraten behaupteten, dass die beiden dazu beigetragen hätten, die Gewalt am Kapitol anzustacheln.

Ein Verleger stornierte Hawleys Buch, das in Kürze erscheinen sollte, eine Wahlkampfspendenveranstaltung wurde von einer Hotelkette abgesagt. Einige forderten ihn zum Rücktritt auf.

„Ich für meinen Teil werde nicht nachgeben“, erklärte Hawley. „Mein Buch wird veröffentlicht werden, und ich werde weiterhin die Menschen meines Staates ohne Voreingenommenheit vertreten, was auch immer die Linke oder die Konzerne sagen.“

„Die Mächtigen sehen im gegenwärtigen Moment eine Gelegenheit, ihre Kontrolle über die Gesellschaft zu festigen und abweichende Meinungen zu unterdrücken“, schrieb Hawley weiter.

„Das bedeutet, dass diejenigen, die an den ersten Verfassungszusatz und die Grundprinzipien der amerikanischen Freiheit glauben, jetzt Stellung beziehen müssen, solange wir noch können.“

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Sen. Hawley: ‘Communist China’-Style Social Credit Scores Coming to US in Form of ‘Cancel Culture’ (deutsche Bearbeitung von mk)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion