Gibraltar.Foto: iStock

Madrid und London einigen sich im Gibraltar-Streit

Epoch Times31. Dezember 2020 Aktualisiert: 31. Dezember 2020 15:33

Unmittelbar vor dem Austritt Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt haben die Regierungen in London und Madrid eine Grundsatzeinigung über die künftigen Regeln für Gibraltar erzielt. Für die britische Exklave sollen künftig die Bestimmungen des Schengen-Abkommens gelten, wie die spanische Außenministerin Arancha González Laya am Donnerstag in Madrid bekanntgab.

Die Regeln für den Grenzverkehr für die britische Exklave Gibraltar im Süden Spaniens waren bis zuletzt umstritten. Indem nun die Regeln des Schengen-Raums gelten sollen, sind Grenzübertritte ohne Passkontrolle weiterhin möglich.

Die Einigung verhindert in nahezu letzter Minute, dass die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien ab Freitag zu einer „harten Grenze“ zwischen Großbritannien und der EU wird. Dies hätte „nachteilige wirtschaftliche, soziale und politische Folgen“ gehabt, wie die Bürgermeister der acht an Gibraltar angrenzenden spanischen Städte vor der Einigung gewarnt hatten. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion