Trump ruft Demonstranten auf: „Geht nach Hause!“ – Hier das von Twitter und Facebook entfernte Video

Epoch Times7. Januar 2021 Aktualisiert: 7. Januar 2021 15:59
US-Präsident Donald Trump hat seine in Washington demonstrierenden Anhänger nach der Erstürmung des Capitols aufgefordert, "nach Hause" zu gehen.

In einem am Mittwoch im Onlinedienst Twitter veröffentlichten Video wiederholte Trump gleichzeitig seine Behauptungen eines Betrugs bei der Präsidentschaftswahl und versicherte seinen Anhängern: „Wir lieben euch.“

In einem Video forderte er seine Unterstützer auf, nach Hause zu gehen. Twitter, später gefolgt von Facebook, hat das Konto von US-Präsident Donald Trump am 6. Januar deaktiviert. Zuvor hat Twitter drei Beiträge des Präsidenten gelöscht, darunter auch das Video, in dem er sich an die Demonstranten in Washington wandte: „Geht nach Hause. Geht in Frieden nach Hause“.

 

Nach der Erstürmung des Kongress-Gebäudes in Washington durch Unbekannte wurden Soldaten der Nationalgarde in die US-Hauptstadt beordert. Die Nationalgarde sei aktiviert worden, teilte auch eine Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch mit. Nach einer Rede Trumps vor Demonstranten waren Unbekannte zum Capitol gezogen und hatten das Gebäude gestürmt.

Trump habe daraufhin die Entsendung der Nationalgarde sowie weiterer Sicherheitsmannschaften des Bundes angeordnet, erklärte die Sprecherin Kayleigh McEnany im Online-Dienst Twitter. „Wir erneuern den Appell von Präsident Trump, auf Gewalt zu verzichten und friedlich zu bleiben“, schrieb sie weiter.

Laut Fotos von der Szene konnten einige Menschen das Gebäude des Repräsentantenhauses und des Senats betreten – und saßen sogar auf den Stühlen der Kongressmitglieder.

Auch Vizepräsident Mike Pence, der Urkunden verlesen hat, verurteilte die Gewalt in einem Tweet.

„Die Gewalt und Zerstörung, die am US-Capitol stattfindet, muss aufhören und zwar sofort“, schrieb Pence. „Jeder, der daran beteiligt ist, muss die Beamten der Strafverfolgungsbehörden respektieren und das Gebäude sofort verlassen … friedlicher Protest ist das Recht eines jeden Amerikaners, aber dieser Angriff auf unser Kapitol wird nicht toleriert und die Beteiligten werden im vollen Umfang des Gesetzes strafrechtlich verfolgt werden.“

Nach Angaben des Pentagon wurden alle 1.100 Polizisten des Distrikts Washington D.C. zur Unterstützung der Bundespolizisten ans Capitol beordert. Auch die benachbarten Bundesstaaten Virginia und Maryland kündigten an, Verstärkung zu schicken.

Trump hatte seine Anhänger zuvor dazu aufgerufen, „friedlich“ zu bleiben. „Keine Gewalt!“, twitterte der amtierende Präsident. „Denkt daran, wir sind die Partei von Recht und Ordnung – respektiert unsere großartigen Frauen und Männer in Blau.“ Damit bezog er sich offenbar auf die blauen Uniformen der Polizisten, die rund um das Kapitol im Einsatz waren. Das Personal war nicht bewaffnet, betonten Beamte.

Inzwischen tauchten unbestätigte Gerüchte auf, dass sich auch Provokateure der Antifa oder anderer Gruppierungen unter die Protestler gemischt haben könnten.

Die Anzahl der Kräfte der Nationalgarde, die unterwegs waren, war nicht klar. Ein Sprecher des Department of Homeland Security sagte Nachrichtenagenturen, dass Beamte des Federal Protective Service und des Secret Service zum Kapitol entsandt wurden, auf Anfrage der U.S. Capitol Police.

Jonathan Hoffman, ein Pentagon-Sprecher, sagte, dass die Strafverfolgungsbehörden auf die Situation reagieren würden. Der amtierende Verteidigungsminister Christopher Miller hat sich mit der Führung des Kongresses in Verbindung gesetzt.

Die meisten Mitglieder des Kongresses – Republikaner und Demokraten – verurteilten den Vorfall und forderten die Menschen auf, zu gehen. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi (D-Calif.), der Minderheitenführer im Senat, Chuck Schumer (D-N.Y.), und Joe Biden forderten Trump auf, sich an die Unterstützer zu wenden und sie aufzufordern, das Gebäude zu verlassen.

Eine riesige Menschenmenge hatte sich versammelt, um gegen die Ergebnisse der Wahl 2020 zu protestieren. Trump und seine Anhänger drängen darauf, den unklaren Ergebnissen aus einigen Staaten, die der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden gewonnen haben soll, zu widersprechen.

Die gemeinsame Sitzung im US-Capitol sollte die Wahlmännerstimmen zählen. Dutzende von Abgeordneten der GOP (Grand Old Party; Republikaner) erhoben Einspruch gegen die Stimmen aus Arizona, den ersten Staat, dessen Ergebnisse angezweifelt wurden, was eine separate zweistündige Debatte in jeder Kammer auslöste. Das wurde von Demonstranten unterbrochen, die das Gebäude unter Anwendung von Gewalt betraten.

Mit Material von afp und The Epoch Times -USA /rls

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