Über 10.000 Tote haben in Michigan laut Analyse einen Stimmzettel abgegeben

Von 11. November 2020 Aktualisiert: 14. November 2020 8:11
Laut einer Analyse der Wahldaten des Bundesstaates Michigan haben mehr als 10.000 bestätigte oder mutmaßlich tote Personen die Briefwahl zur Stimmabgabe genutzt.

Ungefähr 9.500 Wähler, die im Social Security Death Index (SSDI) als tot aufgeführt sind, sind in der E-Mail-Abstimmungsdatenbank des Staates mit zurückgeschickten Wahlscheinen erfasst. Dazu kommen fast 2.000 Menschen, die 100 Jahre oder älter sind, aber nicht zu den bekannten lebenden Hundertjährigen zählen.

Die Analyse wurde von Richard Baris, Direktor von Big Data Poll, zur Verfügung gestellt.

Amerikaner im Alter von 110 Jahren sind ziemlich selten

Die Daten lassen darauf schließen, dass jemand anderes versuchte, im Namen dieser Personen abzustimmen.

„Es ist auch durchaus möglich, dass einige von ihnen nicht einmal echte Menschen sind“, schrieb Baris der Epoch Times per E-Mail. „Wenn jemand 110 Jahre alt ist oder ein völlig unglaubwürdiges Alter hat, sollten wir seine Sterbeurkunde haben, das ist aber nicht der Fall.“

Amerikaner, die älter als 110 Jahre sind, sind äußerst selten. Es ist bekannt, dass nur eine Handvoll solcher Senioren in Michigan lebt. Laut einer Volkszählung von 2010 gab es in Michigan 1.729 Hundertjährige (pdf).

Selbst wenn jemand versuchen würde, für eine verstorbene Person zu stimmen, würde die Stimme abgelehnt werden, so Tracy Wimmer, Sprecherin der Außenministerin von Michigan.

„Stimmzettel von Wählern, die gestorben sind, werden in Michigan abgelehnt, selbst wenn der Wähler eine Briefwahl durchgeführt hat und dann vor dem Wahltag gestorben ist“, äußerte sie zuvor per E-Mail gegenüber The Epoch Times.

Baris ist jedoch nicht überzeugt. „Ich bin zwar offen für die Idee, dass einige von ihnen abgelehnt wurden, aber ich halte es nicht für glaubhaft, dass sie vollständig zurückgewiesen wurden“, sagte er in einem Tweet vom 8. November.

Daten über abgelehnte Stimmzettel noch nicht verfügbar

Die Daten darüber, wie viele Stimmzettel abgelehnt wurden, sind noch nicht verfügbar, sagte Wimmer. Sie sagte, dass „ein Stimmzettel für einen lebenden Wähler in einer Weise aufgezeichnet werden kann, die es aussehen lässt, als sei der Wähler tot“.

„Dies kann auf Wähler mit ähnlichen Namen zurückzuführen sein, bei denen der Stimmzettel versehentlich als von John Smith Sr. abgegeben aufgezeichnet wird, wobei tatsächlich von John Smith Jr. gewählt wurde. Oder es gibt ungenau aufgezeichnete Geburtsdaten in der Akte der qualifizierten Wähler“.

Dies geschehe aber nur „bei seltenen Gelegenheiten“, sagte sie.

Wahlbeobachter aus Detroit: Tausende Briefwahlzettel hinzugefügt – mit erfundenen Daten

Der demokratische Kandidat Joe Biden führt in Michigan mit weniger als 150.000 Stimmen. Die Trump-Kampagne reichte in Michigan eine Klage ein, um die Stimmenauszählung zu stoppen, bis republikanischen Beobachtern ein angemessener Zugang gewährt würde. Die von der GOP geführte Legislative in Michigan untersucht derweil Behauptungen über Wahlunregelmäßigkeiten im Bundesstaat.

In einer Klage vom 9. November behauptete ein Wahlbeobachter aus Detroit, dass Tausende von Briefwahlzetteln von Personen, die nicht ordnungsgemäß zur Stimmabgabe registriert waren, zur Stimmenauszählung hinzugefügt wurden.

Wahlhelfer fügten in das Wahlbuch, Namen und Adressen mit erfundenen Geburtsdaten ein, wie z.B. 1.1.1900, sagte Baris in einer eidesstattlichen Erklärung.

Er sagte, dass die Briefwahldaten, die er bisher untersuchte hatte, wahrscheinlich nicht aktuell genug seien, um alle Unregelmäßigkeiten zu erfassen, die am Wahltag und danach auftraten,

„Wenn sie das am Wahltag in Michigan getan hätten, dann könnten wir es wahrscheinlich erst im Dezember herausfinden“, sagte er. „aber wenn es wahr ist, dann würden sie leider kurzfristig damit durchkommen“.

Präsident Donald Trump stellt die Ergebnisse der Wahlen in mehreren Bundesstaaten in Frage, in denen Biden eine knappe Führung innehat. Die Trump-Kampagne behauptet, dass für die Demokraten ungültige Stimmzettel ausgezählt wurden, für die Republikaner gültige Stimmzettel weggeworfen wurden und republikanische Wahlbeobachter daran gehindert wurden, den Auszählungsprozess der Stimmen angemessen zu beobachten.

Der Artikel erschien zuerst in The Epoch Times: More Than 10,000 Dead People Cast Ballots in Michigan, Analysis Shows. (Deutsche Übersetzung tk)


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