Marine-Soldaten in Afghanistan (Archivbild).Foto: Scott Olson/Getty Images

US-Luftwaffenstützpunkt in Afghanistan mit Raketen angegriffen

Epoch Times19. Dezember 2020

Ein wichtiger US-Luftwaffenstützpunkt in Afghanistan ist am Samstag mit fünf Raketen angegriffen worden. „Heute Morgen wurden Raketen in Richtung des Bagram-Fliegerhorstes abgefeuert“, sagte ein Vertreter der Nato am Samstag. Ersten Berichten zufolge gebe es keinen Verletzten und der Stützpunkt sei nicht beschädigt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff auf die Militärbasis nördlich von Kabul. Auch die radikalislamischen Taliban bestritten jegliche Beteiligung an der Attacke.

Die Raketen schlugen auf dem Flugplatz in der Provinz Parwan gegen 06.00 Uhr morgens ein, wie eine Sprecherin des Provinz-Gouverneurs sagte. Der Stützpunkt war bereits im April Ziel eines Angriffs geworden. Damals bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu der Attacke.

Erst am Freitag wurden im Osten Afghanistans durch eine Bombenexplosion mindestens 15 Kinder getötet. Auch zu diesem Anschlag bekannte sich bisher keine Gruppierung. Obwohl die afghanische Regierung seit September in Doha Friedensgespräche mit Vertretern der Taliban führt, erlebt das Land eine Welle der Gewalt. Die Verhandlungen sind derzeit unterbrochen und sollen am 5. Januar wieder aufgenommen werden. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion