USA: 55 Menschen starben nach Erhalt von COVID-19-Impfstoffen

Von 17. Januar 2021 Aktualisiert: 17. Januar 2021 22:13

Fünfundfünfzig Menschen sind laut Berichten im VAERS-System in den Vereinigten Staaten gestorben, nachdem Sie einen COVID-19-Impfstoff erhalten hatten. Die Todesfälle traten sowohl bei Menschen auf, denen der Moderna-Impfstoff verabreicht wurde, als auch bei denen, die den Pfizer-BioNTech-Impfstoff erhielten.

Das Meldesystem, das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS), ist eine US-Bundesdatenbank. Das System arbeitet passiv. Das heißt, dass es Berichte von Gesundheitsdienstleistern, Patienten oder Familienmitgliedern dokumentiert, die eingereicht werden. Was nicht gemeldet wird, scheint auch nicht auf.

Laut der Website des Meldesystems fehlen in den VAERS-Berichten „oft Details und manchmal können die Informationen Fehler enthalten“. Zudem stellten sie „nur einen kleinen Teil der tatsächlichen unerwünschten Ereignisse dar.“ Allerdings gehen die Betreiber der Webseite davon aus, dass die Angaben bei schwerwiegenden Ereignissen aussagekräftig sind und weniger häufig untertrieben werde.

Erst müde – dann tot

Ein Mann, ein 66-jähriger Bewohner eines Seniorenheims in Colorado, war schläfrig und blieb einen Tag, nachdem er den Impfstoff von Moderna erhalten hatte, im Bett. Am frühen Morgen des nächsten Tages, dem Weihnachtstag, wurde der Bewohner „im Bett liegend beobachtet, blass, mit halb geöffneten Augen und Schaum vor dem Mund und nicht ansprechbar“, heißt es im VAERS-Bericht. „Er atmete nicht und hatte keinen Puls.“

In einem anderen Fall wurde einem 93-jährigen Mann aus South Dakota am 4. Januar gegen 11 Uhr der Impfstoff von Pfizer-BioNTech injiziert. Etwa zwei Stunden später sagte er, er sei müde und brach seine reguläre Physiotherapie-Sitzung ab. Er wurde zurück in sein Zimmer gebracht. Er beklagte sich, dass sich seine Beine schwer anfühlten. Kurz darauf kam es zu einem Atemstillstand.

Moderna und Pfizer reagierten nicht auf Anfragen für einen Kommentar.

Abigail Capobianco, eine Sprecherin der Food and Drug Administration (FDA), sagte The Epoch Times per E-Mail: „Alle Berichte über Todesfälle nach der Verabreichung von Impfstoffen werden von der FDA und den Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) umgehend untersucht“.

Dabei würden Beamte der Behörden mit Gesundheitsdienstleistern zusammenarbeiten, um Krankengeschichten und klinische Folgeinformationen zu erhalten und eine klinische Fallprüfung durchzuführen. Weiter sagte die FDA-Sprecherin: „Es ist wichtig zu beachten, dass es im Allgemeinen nicht möglich ist, aus VAERS-Daten abzulesen, ob ein Impfstoff für ein unerwünschtes Ereignis verantwortlich ist.“

Gesundheitsbeamte auf der VAERS-Website warnen, dass eine Meldung an das System nicht unmittelbar beweist, dass ein Impfstoff das unerwünschte Ereignis verursacht hat. Es sei kein Beweis dafür erforderlich, dass das Ereignis tatsächlich durch den Impfstoff verursacht wurde, damit das System die Meldung akzeptiert.

96 lebensbedrohliche Ereignisse

Zusätzlich zu den Todesfällen meldeten Menschen 96 lebensbedrohliche Ereignisse nach COVID-19-Impfungen, dazu 24 dauerhafte Behinderungen, 225 Krankenhausaufenthalte und 1.388 Besuche in der Notaufnahme. COVID-19 ist die Krankheit, die durch das KCP-Virus (Kommunistische Partei China; KPC) verursacht wird.

Weder die CDC noch die FDA haben eine zentrale Datenbank für gemeldete unerwünschte Ereignisse. Nancy Messonnier, Direktorin des National Center for Immunization and Respiratory Diseases der CDC, sagte am 6. Januar, dass schwere allergische Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe mit einer Rate von 11,1 pro Million Impfungen auftraten – verglichen mit der Rate von 1,3 pro 1 Million Grippeimpfungen.

Mit Stand vom 15. Januar haben 10,5 Millionen Amerikaner einen COVID-19-Impfstoff erhalten. Bundesgesundheitsbeamte haben gesagt, dass unerwünschte Ereignisse untersucht werden, aber dass die Impfstoffe immer noch sicher zu bekommen sind. „Dies sind sichere und wirksame Impfstoffe. Wir haben gute Daten, die das belegen“, sagte Messonnier.

Ein Todesfall erregte Anfang dieser Woche Aufmerksamkeit. Gregory Michael, ein 56-jähriger medizinischer Mitarbeiter am Mount Sinai Medical Center in Miami, Florida, wurde am 18. Dezember 2020 geimpft. Sechzehn Tage später starb er.

Michaels Frau Heidi Neckelmann sagte auf Facebook, dass ihr Mann „sehr gesund“ war, bevor er geimpft wurde. Er wurde mit der Diagnose einer akuten idiopathischen thrombozytopenischen Purpura, einer Blutkrankheit, in eine Intensivstation eingeliefert. Es handelte sich um eine Reaktion auf den Impfstoff. Er verstarb schließlich.

„Er war ein Pro-Impfstoff-Befürworter, deshalb hat er ihn selbst bekommen“, schrieb Neckelmann. „Ich glaube, dass die Menschen sich bewusst sein sollten, dass Nebenwirkungen auftreten können. Sie [die Impfung] ist nicht für jeden gut ist und hat in unserem Fall ein schönes Leben und eine intakte Familie zerstört, und viele Menschen in der Gemeinde betroffen. Lassen Sie nicht zu, dass sein Tod vergeblich war. Bitte retten Sie mehr Leben und machen Sie diese Information bekannt.“

Statement von Pfizer

Pfizer sagte Nachrichtenagenturen in einer Erklärung, dass es derzeit keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem Tod und seinem Impfstoff gibt.

„Pfizer und BioNTech sind sich des Todes einer medizinischen Fachkraft 16 Tage nach Erhalt einer ersten Dosis von BNT162b2 bewusst“, sagte Pfizer in einer Erklärung. „Es handelt sich um einen höchst ungewöhnlichen klinischen Fall von schwerer Thrombozytopenie, ein Zustand, der die Fähigkeit des Körpers, Blut zu gerinnen und innere Blutungen zu stoppen, verringert.“

„Wir untersuchen diesen Fall aktiv. Aber wir glauben zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es einen direkten Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt“, fügte das Unternehmen hinzu. „Es wurden keine verwandten Sicherheitssignale in unseren klinischen Studien, den bisherigen Post-Marketing-Erfahrungen oder mit der mRNA-Impfstoff-Plattform identifiziert.“

„Bis heute wurden Millionen von Menschen geimpft und wir beobachten alle unerwünschten Ereignisse bei Personen, die unseren Impfstoff erhalten haben, genau. Es ist wichtig anzumerken, dass schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, einschließlich Todesfälle, die nicht mit dem Impfstoff in Verbindung stehen, leider mit einer ähnlichen Rate auftreten wie in der Allgemeinbevölkerung.“

Ein Sprecher von Pfizer teilte der Epoch Times Anfang des Monats per E-Mail mit, dass das Unternehmen „alle Berichte nach der Impfung genau überwacht“. Moderna hingegen hat bislang nicht auf eine Bitte um Stellungnahme zu seiner Beteiligung an der Überwachung von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen bei geimpften Menschen reagiert.

Die VAERS-Daten wurden aktualisiert, nachdem Norwegen seinen COVID-19-Impfleitfaden geändert hatte. Norwegen verzeichnete 13 Todesfälle unmittelbar nach einer Corona-Impfung und gab infolgedessen die Anweisung heraus, „sehr gebrechlichen“ Menschen keinen der Impfstoffe zu verabreichen.

Der Artikel erschien zuerst bei The Epoch Times: „55 People Died in US After Receiving COVID-19 Vaccines: Reporting System“ (Übersetzung ks)


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