88-Jährige in Berlin wegen Volksverhetzung verurteilt – Ursula Haverbeck glaubt nicht an den Holocaust

Epoch Times16. Oktober 2017 Aktualisiert: 18. Oktober 2017 1:15
Die 88-jährige Ursula H.-W. glaubt nicht, dass der Holocaust geschehen ist. Das sagt sie auch ganz offen. In Deutschland ist das aber verboten und wird mit Gefängnis bestraft.

Eine 88-jährige Ursula H.-W. ist in Berlin wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte gegen sie am Montag sechs Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

Die Angeklagte kündigte unmittelbar danach Berufung an.

Der 88-Jährigen wurde vorgeworfen, Ende Januar 2016 auf einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin mehrfach gesagt zu haben, dass es den Holocaust nicht gegeben habe.

Zudem soll sie geäußert haben, dass „nichts echt“ sei an den Gaskammern des Konzentrationslagers Auschwitz und dass dort „keine Millionen und auch keine Hunderttausende umgebracht“ worden seien.

Ursula Haverbeck- The Panorama Interview

https://www.youtube.com/watch?v=cbpq3fbXxgA

Ursula H.-W. wurde bereits viermal rechtskräftig unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt. Ob sie nun tatsächlich ins Gefängnis kommt, entscheidet sich nach Angaben der Sprecherin, wenn das aktuelle Urteil rechtskräftig und sie anschließend ärztlich untersucht worden sei. (afp/so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion