AfD protestiert gegen Anti-AfD-Lehrerschulung in der Hamburger Schulbehörde

Epoch Times16. November 2016 Aktualisiert: 16. November 2016 21:25
Nach Teilnehmerangaben einer Lehrerfortbildung in Hamburg soll dort offen gegen die AfD agitiert worden sein. Nachdem Mitglieder der Fraktion in Hamburg darüber erfuhren forderten sie Schulsenator Rabe in einer Pressemitteilung dazu auf, diese Vorgänge umgehend mit allen dienstrechtlichen Mitteln aufzuklären.

In einer Pressemitteilung der AfD-Fraktion Hamburg vom 16.11.2016 kritisiert man eine Lehrerfortbildung in der Stadt, bei der gegen die AfD agitiert wurde. Auch sollen Bücher mit entsprechenden Inhalten auf der Veranstaltung angeboten worden sein. Aus Furcht vor Repressalien wollten Lehrer, die diese Veranstaltung meldeten, anonym bleiben.

Am 4. Oktober fand in der Behörde für Schule und Berufsbildung eine als Lehrerfortbildung anerkannte Veranstaltung statt, in der nach Teilnehmerangaben sowohl vom eingeladenen Referenten als auch von einem Vertreter der Behörde einseitig und offensiv gegen die Partei AfD agitiert wurde. Außerdem sollen im Veranstaltungsraum Bücher zum Kauf angeboten worden sein, die sich konzeptionell einseitig und offensiv gegen die AfD richten (Drucksache 21/6512 und 21/6316). Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher Dr. Alexander Wolf:

„Eine Schulbehörde, die solche Veranstaltungen abhält, dokumentiert mit ihrem Verhalten, dass sie eine der wesentlichen Voraussetzungen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung – die strikte Verpflichtung zu politischer Neutralität in der schulischen Erziehung – nicht ernst nimmt oder bewusst zu umgehen versucht.“

„Es ist umso erschreckender“, so Wolf weiter, „wenn Lehrer uns nur im Vertrauen diese gravierenden Verstöße gegen das Neutralitätsgebot mitteilen, weil sie ansonsten Repressalien durch ihren Dienstherrn fürchten. Ich fordere den Schulsenator Rabe auf, die Vorgänge umgehend und mit allen zur Verfügung stehenden dienstrechtlichen Mitteln aufzuklären, die entsprechenden dienstrechtlichen Konsequenzen zu ziehen und dafür zu sorgen, dass solche politischen Indoktrinationsveranstaltungen in Zukunft ausgeschlossen sind.“

 

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