Auslaufende Tanks und Brandgefahr – Risiko durch kaputte Autos im Hochwassergebiet

Epoch Times26. Juli 2021

Mit unbändiger Wucht hatte das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Autos mit sich gerissen. Die meisten von ihnen sind dabei schwer beschädigt worden. „Wenn Sie gesehen haben, wie die Autos in den Ortschaften gelegen haben, welche Kraft das Wasser hat, dann bersten natürlich auch Tanks beim Zusammenstoßen. Und dann läuft natürlich auch hier Benzin, Diesel und andere Sachen aus. Aber wie gesagt, deswegen, man weiß ja, Benzin ist entzündlich. Und wenn Luft drankommt, ist es noch gefährlicher“, sagte Karl-Heinz Bedau, der mit seinem Kran im Akkord die Autos auf einem Sammelplatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler stapelt. Bedau ist von seinem Arbeitgeber freigestellt worden, um im Hochwassergebiet helfen zu können.

Wichtig ist auch, dass die Fahrzeuge von den Straßenrändern wegkommen, denn hier versperren sie Zufahrten zu den Krisengebieten. Auch wollten die Autobesitzer gern wissen, was mit ihrem fahrbaren Untersatz geworden ist. Die Schäden müssen genau dokumentiert werden, damit die Versicherungen die Besitzer entsprechend entschädigen können.

Besonders heikel ist die Lagerung von Hybridfahrzeugen, sagt Bedau. „Hier stehen keine Hybriden. Die müssen ja extra gelagert werden, weil Hybrid könnte sich selbst entzünden und dann wäre hier die nächste Katastrophe.“ Ähnlich wie beim Handy können sich die Akkus so stark aufheizen, dass sie in Brand geraten können.

Die Instandsetzung der im Hochwasser beschädigten oder zerstörten Autobahnen, Straßen und Brücken wird auf rund 700 Millionen Euro geschätzt. Dies geht aus einer Lage-Einschätzung des Bundesverkehrsministeriums hervor, die der „Bild“-Zeitung einem Vorabbericht zufolge vorliegt. Die Sanierungen könnten Monate oder sogar Jahre dauern, und man müsse mit langen Sperrungen der Strecken rechnen. (reuters)



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