„Bundeszentrale für politische Bildung“ lehnt Bericht über Köln-Vergewaltigung von Islam-Fachautorin ab

Epoch Times9. September 2016 Aktualisiert: 9. September 2016 12:30
Die fachkundige Autorin Hannah Wettig sollte für die "Bundeszentrale für politische Bildung" einen Beitrag schreiben. Das Thema: "Nach Köln: Bringen die Flüchtlinge eine Vergewaltigungskultur mit?" Doch statt der erwünschten Verneinung der Frage, schrieb die Autorin von einer unbequemen Wahrheit. Der Beitrag wurde abgelehnt.

„Dieser Text soll (…) sich der Frage widmen, ob ein Zusammenhang zwischen bestimmten kulturellen/religiösen Hintergründen und sexualisierter Gewalt gegen Frauen existiert.“ So die nähere Beschreibung der Aufgabe.

Hannah Wettig sollte einen Text für das Online-Portal der „Bundeszentrale für politische Bildung“ schreiben. Doch offenbar gingen die Auftraggeber davon aus, dass die Autorin die eingangs gestellte Frage verneine.

Ein Freund riet Wettig, den Auftrag abzulehnen. Wie wolle sie das denn verneinen, habe er sie gefragt. Doch sie hatte eine Lösung:

Es ist keine Vergewaltigungskultur, sondern Vergewaltigungspolitik.“

„Aber willst du wirklich schreiben, dass es keinen Zusammenhang mit dem Islam gibt?“, fragte der Freund sie dann. Die Autorin antwortete ihm mit „Nein.“ Dies könnten sie auch unmöglich von ihr erwarten, da sie wüssten, was sie dazu schon geschrieben habe.

Absage: Wahrheit unerwünscht!

Hannah Wettig fertigte die Arbeit an und gab sie ab. Doch es kam keine Antwort. Wieder und wieder habe sie die Email und den ursprünglichen Auftrag der „Bundeszentrale“ gelesen – auch ihren Artikel. „Zwei Monate später kam die Absage: Qualitätskriterien nicht erfüllt. Nachbesserung zwecklos“, so die Autorin. Doch was war geschehen?

Hannah Wettig hatte den Auftrag exakt abgearbeitet. Sie hatte schon oft über das Thema geschrieben: mit Zitaten, Namen, Ortsangaben.

Allerdings: „Ich hatte mich mit rassistischen Orientbildern auseinandergesetzt und die Kulturthese abgelehnt“, steht für Hannah Wettig fest. Ein Freund habe ihr noch gesagt:  „Das wollen sie nicht hören.“

Wie die Autorin Ägypten kennenlernte

Hannah Wettig beschäftigte sich erstmals vor über 20 Jahren mit sexueller Gewalt, notgedrungen, in Ägypten. Zum damaligen Zeitpunkt lernte die 24-jährige Studentin in Kairo Arabisch.

Das dort vorherrschende Ausmaß an sexueller Belästigung veränderte sie nachhaltig. Schnell musste sie lernen, wie man unbeschadet an Menschenmengen vorbeikommt. Sie musste lernen, taub zu werden, sobald sie auf die Straße trat und niemals in einem Taxi vorne einzusteigen.

„Reiste eine Frau nach Nordafrika, kamen sofort die Warnungen“, so Wettig in ihrem Bericht. Jeder habe es gewusst. Doch in Büchern habe sie fast kein Wort dazu gefunden.

Notdürftige Erklärungsversuche

Der Versuch einer Erklärung: Die amerikanischen Serien würden arabischen Männern vermitteln, dass weiße Frauen leicht zu haben seien.

„Aber wenn einer diese Serien für Anleitungen hielt, warum lud er die Frauen dann nicht zum Dinner bei Kerzenschein ein, sondern griff ihnen zwischen die Beine? „, fragt sich die Autorin.

Oder: Der Tourismus habe die Männer verdorben, weil Europäerinnen „ja oft für ein sexuelles Abenteuer nach Nordafrika“ reisen würden. „Das stimmt“, gibt Wettig zu verweist jedoch auf das fernab der „Touristenströme“ vermehrt auftretende „Grabschen, Starren, Zischeln“.

Radikalisierter Islam und Frauen

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Wenn Hannah Wettig mit arabischen Freundinnen unterwegs war, habe sie zwar dann ihre Ruhe gehabt, aber die Araberinnen wurden umso stärker belästigt.

Im Libanon habe sie das kaum erlebt, im Irak, in Syrien oder in Libyen gar nicht. Auf den ersten Blick scheint dies ein Phänomen in den Massentourismus-Ländern Ägypten, Tunesien und Marokko zu sein.

Doch auch aus Algerien, Saudi-Arabien und dem Iran würden Frauen von ständigen sexuellen Übergriffen durch Fremde berichten, obwohl es dort kaum bis gar keinen Tourismus gebe.

Die Gemeinsamkeit dieser Länder ist nicht der Tourismus, sondern der radikalisierte Islam.“

Gezielte Sex-Attacken durch Muslimbrüder

Doch erst nach dem „arabischen Frühling“ 2011 wurde in der breiten Öffentlichkeit über die politische Dimension der sexuellen Attacken auf den Demonstrationen in Ägypten diskutiert.

Offensichtlich predigten Islamisten in den Moscheen, dass die Frauen nur deshalb auf die Demonstrationen gingen, um vergewaltigt zu werden.

Viele Demonstrantinnen erkannten in dem Mob, aus dem heraus sie gezielt begrabscht wurden, Anhänger der Muslimbrüder.“

(Quelle: „Emma“)(sm)

Siehe auch:

Fachautorin: Antonio-Amadeu-Stiftung betreibt „politische Unbildung“ und „Verdummung“?