Bystron im „NightTalk“: So sind Antifa, Gewerkschaften, Großkonzerne und Politik miteinander verstrickt

Epoch Times5. Mai 2021 Aktualisiert: 5. Mai 2021 13:01
Am 26. April 2020 wurden auf einer Querdenken-Demo in Stuttgart drei Mitglieder der Gewerkschaft "Zentrum Automobil" von der Antifa angegriffen, wobei einer fast zu Tode geprügelt wurde. Nun begann in Karlsruhe der Prozess gegen die linksextremen Schläger. AfD-Bundestagsabgeordneter Petr Bystron traf den Vorsitzenden der Gewerkschaft zu einem Hintergrundgespräch.

Vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Stuttgart hat am 26. April der Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder einer linksgerichteten Gruppe wegen Gewalt im Zusammenhang mit einer sogenannten Querdenken-Demonstration begonnen.

Die Angeklagten haben am Rande der Kundgebung am 16. Mai 2020 auf dem Cannstatter Wasen bei Stuttgart drei Teilnehmer gezielt angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Laut Anklage sollen sie dabei den Tod eines Manns zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft einem der beiden Angeklagten versuchten Totschlag sowie beiden gefährliche Körperverletzung und Landfriedensbruch vor. Eines der drei Opfer lag nach dem Angriff wochenlang im Koma und leidet bis heute unter den Folgeschäden. Die Männer sind Mitglieder des Gewerkschaftsvereins „Zentrum Automobil“, der im Daimler-Betriebsrat beheimatet ist und 14 Prozent der Arbeitnehmerschaft zu seinen Mitgliedern zählen kann.

Die Gewerkschaft versteht sich als „Opposition zu den gekauften Einheitsgewerkschaften“, wie auf der Website zu lesen ist. Im Zentrum ihrer Arbeit steht „gewerkschaftliches Handeln im Sinne aller Beschäftigten. Wir sind gegen den Arbeitsexport durch die Globalisierung, das Co-Management als legalisierte Korruption, Lohnverzicht als Erpressungsmittel milliardenschwerer Großkonzerne und die faulen Kompromisse satter Gewerkschaftsfunktionäre“, heißt es weiter.

Der nun begonnene Prozess wirft ein Schlaglicht auf die gewaltbereite Linke und ihre Auseinandersetzung mit „Zentrum Automobil“. Auf der linken Plattform „Indymedia“ wurde nach der Tat eine Erklärung veröffentlicht, die den Angriff rechtfertigte. „Der antifaschistische Kampf ist Teil der sozialen Bewegungen für eine freie und solidarische Gesellschaft“, heißt es dort. Und weiter: „Es geht uns mit körperlichen Angriffen darum, das öffentliche Auftreten der Faschisten soweit wie möglich zu unterbinden. Wir treiben den gesundheitlichen, organisatorischen und materiellen Preis dafür in die Höhe. Sie sollen mit Schmerzen, Stress und Sachschaden rechnen und dadurch möglichst isoliert, gehemmt, desorganisiert und abgeschreckt werden.“

Der Prozess sollte eigentlich am 19. April starten, wurde aber wegen eines Corona-Falls in der Justizvollzugsanstalt Stammheim, wo einer der Angeklagten inhaftiert ist, zunächst ausgesetzt. Das Verfahren soll noch bis in den September fortgeführt werden.

„Die Globalisierung frisst ihre Kinder“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron traf den Kopf des Gewerkschaftsvereins ZA, Oliver Hilburger, zu einem Gespräch in seiner Sendung „NightTalk Berlin“. Hier sprechen beide über die Verstrickungen der Antifa mit den größten deutschen Gewerkschaftsverbänden DGB und IG Metall sowie deren Verflechtungen wiederum mit der Politik.

Im Gespräch schauen sie hinter die Kulissen der Gewerkschaften, die laut Hilburger nur ein „abgekartetes Spiel“ spielen. Jeder Tarifstreit sei ein Ritual, um den Menschen etwas vorzugaukeln. Da würden Bilder fürs Fernsehen inszeniert, das Material dafür liege teilweise schon vorher in den Schubladen.

Der Kampf um die Arbeitsplätze sei von den Gewerkschaften längst aufgegeben, „die Globalisierung frisst ihre Kinder“, stellt Hilburger fest. Die großen Konzerne könnten jetzt „schalten und walten wie sie wollen“, die Elektromobilität vernichte Hunderttausende Arbeitsplätze. Es gehe jetzt nur noch darum, wie man die „Transformation sozial gerecht gestalten“ könne, was nichts anderes bedeute als „wie bekomme ich die Leute sozial gerecht in die Arbeitslosigkeit“, so Hilburger.

(nmc)



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