Die ehemalige Flüchtlingshelferin Christiane Soler, Mitglied in der "Initiative an der Basis"Foto: Screenshot mit Genehmigung von ©Rebecca Sommer

Ex-Flüchtlingshelferin: Meine Landsleute werden ausgeplündert – von Leuten die darauf überhaupt kein Recht haben

Epoch Times27. Juni 2019 Aktualisiert: 27. Juni 2019 15:05
Christiane Soler von der "Initiative an der Basis" und ehemalige  Flüchtlingshelferin: "Ich habe mit meinen Landsleuten tiefes Mitleid bekommen. Die werden einfach ausgeplündert von Leuten, die darauf überhaupt kein Recht haben. Ich bin von unseren Politikern benutzt worden und das nehme ich ihnen sehr übel".

„Ihr seid unsere dummen deutschen Arbeitsroboter“ und ähnliche Sprüche musste sich Christiane Soler in ihrer Zeit als freiwillige Flüchtlingshelferin anhören. Jetzt packt sie in einem Video-Interview aus und bestätigt die schlimmsten Befürchtungen.

Das Video von SOMMER(c)FILMS ist unter dem Artikel zu sehen (31 Minuten).

Über die „Initiative an der Basis“, sagt und schreibt deren Mitbegründerin Rebecca Sommer: „In unserem täglichen Leben werden wir regelmäßig mit Problemen und Missständen konfrontiert, die bislang in der öffentlichen Debatte zum Thema ‚Migration und Flucht‘ als Einzelfälle oder gar Ausnahmen deklariert werden. Dabei handelt es sich eben nicht um Ausnahmen, wie wir anhand unserer Erfahrungen feststellen können.“

Warum ich aufgehört habe? Weil ich die Undankbarkeit so leid war“, erzählt Christiane Soler von der „Initiative an der Basis“.  

Auch sie glaubte anfangs den Politikern und Medien, es seien alles hilfsbedürftige Flüchtlinge. Dann aber stellte sie fest, dass dem nicht so ist und manche sogar enorme Gelder zuhause gelassen hatten, um hier ohne jedes schlechte Gewissen von der Sozialhilfe leben.

Was die „Initiative an der Basis“ erreichen will

Die Initiative an der Basis: „Wir sind Lehrkräfte, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Geflüchtete und Migranten. Wir alle sind Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und haben teilweise selber einen Migrationshintergrund.

Um Probleme anzugehen, ist es erforderlich, diese offen und ehrlich zu benennen, um dann eine sachliche Debatte darüber zu führen, wie diese (vor allem auch auf politischer Ebene) gelöst werden können.

Wir von der Basis sehen uns in der Verantwortung, mit unserem – von vielen Menschen zusammengetragenen – Erfahrungsschatz wie auch erarbeiteten, möglichen Lösungsvorschlägen zu dieser Debatte beizutragen.“

Zwei Jahre hat Frau Soler in der Flüchtlingshilfe gearbeitet

Christiane Soler berichtet von der respektlosen Behandlung durch moslemische Asylbewerber, die sie angeschrien hätten, warum ihnen der Staat dieses oder jenes noch nicht gegeben hat, obwohl ihnen das zustünde, von Ahmad, dem Afghanen, der für alle seine Landsleute in der Containersiedlung die Fluchtgeschichten erfindet, die dann bei der Befragung im BAMF vortragen werden.

Sie berichtet von pakistanischen Asylbewerbern, die sich durch Schwarzarbeit in Restaurants im Monat 800 bis 1000 Euro hinzuverdienen, ihr ins Gesicht lachten und meinten, Deutschland würde sie nie mehr los werden, weil sie keine Papiere hätten und Pakistan sie nicht zurücknimmt.

Sie berichtet von Rassismus, dass die Afghanen die Pakistani und die Iraner hassen, die Syrer wiederum keine Afghanen mögen und die Afrikaner südlich der Sahara nicht mit den Nordafrikanern auskommen.

Sie berichtet von Grünen, die ihr die Verletzung eines „Schweigegelübdes“ vorwarfen, als sie anfing sich über die Asyl-Migrations-Problematik zu äußern.

Was gar nicht mehr akzeptiert wurde, war, dass ich anfing, öffentlich darüber zu sprechen, was ich erlebt hatte. Die haben versucht, herauszufinden, wer ich bin und wen sie kontaktieren müssen, um mich zu denunzieren. Ich halte das für eine sehr ungute Entwicklung in Deutschland. Es kann nicht sein, dass man stigmatisiert wird, wenn man vom „Flüchtlingsglauben“ abweicht. Als ich angefangen hatte, öffentlich zu sprechen, bin ich von Grünen angeschrieben worden (…), ich sei mies, ich hätte ein Schweigegelübde. Wenn ich Flüchtlingen geholfen hätte, hätte ich über all meine Erlebnisse zu schweigen.“

„Wenn man vom „Flüchtlingsglauben“ abfällt, dass man so stigmatisiert wird, das kann nicht angehen. Es kann nicht sein, dass ich meine eigenen Landsleute nicht vor Gefahren warnen darf“, sagt Christiane Soler, „Initiative an der Basis“.

(rls)


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