Symbolfoto: Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem BlaulichtFoto: Bernd Settnik/Archiv/dpa

Ertappter Drogendealer bricht ziviler Kommissarin das Jochbein

Epoch Times29. Juli 2016
Ein 17-jähriger Drogendealer ist in Berlin nach einer schweren Attacke auf zwei zivile Fahnder festgenommen worden. Beim Angriff wurden die Fahnder zum Teil schwer verletzt.

Zwei Beamte hatten am Mittwochabend am Spreewaldplatz nahe dem Görlitzer Park einen 17-Jährigen beim Verkauf von Drogen beobachtet. Als sich die Fahnder zu erkennen gaben, begann der Jugendliche unvermittelt heftig auf sie einzuschlagen, berichtet der “Focus”.

Der Kommissarin wurde dabei, das Jochbein gebrochen und sie erlitt eine Verletzung an der Augenhöhle. Darauf schlug der Täter auch den Polizisten mit Fausthieben zu Boden, wo er ihn weiter Angriff. Erst nach Hinzueilen weiterer Polizisten konnte der Dealer überwältigt werden.

Der Jugendliche habe der Polizistin mit voller Absicht mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen, berichtet die „Welt“. „Ich wollte sie verletzen“, soll er demnach gesagt haben. Er habe sich nicht ausweisen können. Daraufhin sei seine Mutter zur Dienststelle geholt worden. Diese habe angegeben, sie würden sich nur als Touristen aus den USA in der Stadt aufhalten.

Wegen ihrer schweren Verletzungen musste die Polizistin im Rudolf-Virchow-Krankenhaus notoperiert werden. Der 43-Jährigen mussten mehrere Metallplatten im Gesicht verschraubt werden. Sie wird noch für mehrere Tage stationär behandelt, so die „Morgenpost“.

Die von Täter ausgehende “massive Brutalität”, so der Innensenator Frank Henkel (CDU) , trete in letzter Zeit gehäuft auf. „Die Hemmschwelle gegenüber Einsatzkräften Gewalt anzuwenden, ist in letzter Zeit erschreckend gesunken. Das ist nicht hinnehmbar und bestätigt mich in meiner Forderung nach einem eigenen Strafrechtsparagrafen“, so der Senator laut Focus. (dk)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion