Neues Asyl-Verfahren für abgelehnten Asef N.Foto:  Roland Beck/dpa

Erzwungenes Bleiberecht in Nürnberg? Neuer Antrag für Afghane Asef N. (20) – Vergessen: Ich komme zurück und bringe Deutsche um

Von 28. Juli 2017 Aktualisiert: 28. Juli 2017 12:26
Der durch einen Polizeieinsatz bei einem Abschiebeversuch in Nürnberg bekannt gewordene Afghane Asef N. darf einen neuen Asyl-Antrag stellen. Obwohl der 20-jährige Anschlagsdrohungen gehen Deutsche ausrief und durch sein Verhalten eine Demonstration von Schülern und Linksautonomen auslöste, die in Gewalt endete, darf der 2012 illegal ins Land gekommene afghanische Staatsbürger bleiben. Ein möglicherweise fatales Zeichen an Nachahmer.

In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um.“

(Asef N. 20, afghanischer Asylbewerber)

Das drohte der einst illegal nach Deutschland gekommene und abgelehnte Asylbewerber Asef N. aus Afghanistan nach seiner Festnahme am 31. Mai 2017 für den Fall seiner Abschiebung an.

Rund 300 Personen wurden daraufhin von Aktivisten über die sozialen Medien zusammengetrommelt. Diese versuchten die Abschiebung zu verhindern. Aus den anfänglichen Sitzblockaden vor Polizeiautos wurde rasch Gewalt, als die Polizei versuchte, den Asylbewerber in ein anderes Fahrzeug zu bringen und dieser sich mit Leibeskräften dagegen wehrte.

Längst hatten sich Linksextreme unter die Demonstrierenden gemischt. Diese griffen die Polizei teils mit Flaschenwürfen an. Es gab neun verletzte Polizisten und fünf Verhaftungen.

Neues Asylerfahren erzwungen

Die parteilose Abgeordnete Claudia Stamm diskutierte am Montag mit dem Anwalt des Asylbewerbers, Michael Brenner, Betreuern und einigen Mitschülern über den Fall. Unterdessen forderte sie die Einstellung aller laufender Ermittlungsverfahren gegen Schüler in diesem Zusammenhang: „Zivilcourage kann nicht strafbar sein“, argumentierte die Abgeordnete in einer Mitteilung laut „Focus“.

Der Anwalt des 20-Jährigen begründete das neue Verfahren unter anderem mit dem höheren Bekanntheitsgrad durch die Medienberichterstattung über seinen Mandanten. Dieser sei in Afghanistan einer erhöhten Gefahr durch radikale Islamisten ausgesetzt, berichtet die „Junge Freiheit“ in einem Kommentar.

Der Autor fragt: „Wer wird die Verantwortung übernehmen, wenn N. seine Drohung wahr macht und tatsächlich Deutsche tötet?“

Ob der Fall Asef N. ein fatales Zeichen für andere abgelehnte Asylbewerber wird, bleibt abzuwarten.

https://www.youtube.com/watch?v=Tqgak76kJho

Rückblick:

2012 war Asif N. illegal nach Deutschland gekommen. Seit 4,5 Jahren lebte der junge Mann in Deutschland, besuchte einen zweijährigen Sprachkurs, schaffte die Mittelschule, besuchte das Berufsgrundschuljahr und wollte demnächst eine Lehre als Schreiner beginnen.

Doch der Abschiebebeschluss der Behörde lag vor. Sechsmal hatte die Polizei erfolglos versucht, den jungen Afghanen in und nahe seiner Wohnung anzutreffen, berichtete die „Welt“. Auch sei die Abschiebung schriftlich angekündigt gewesen.

Die Bezirksregierung beschrieb das Verhalten des jungen Mannes während des Asylverfahrens als unkooperativ. Allein achtmal soll er sich geweigert haben, bei der Passbeschaffung in Afghanistan mitzuwirken. Mehr noch, er täuschte die Behörden.

Wer sich so äußert und wer sich von Anfang an weigert, an der Klärung seiner Identität mitzuwirken, darf keine Perspektive in Deutschland haben und hat jegliche Aussicht auf Duldung selbst verspielt.“

(Joachim Herrmann, CSU, Innenminister Bayern)

Unterschiedliche Sichtweisen…

Als die Abschiebung für den 20-jährigen Asif N. aus Nürnberg nahte, mobilisierten sich ein Mob aus Schülern und linken Autonomen, um diese zu verhindern. Auf diese Weise durch den Mob ermutigt, leistete auch der junge Afghane erheblichen Widerstand gegen die Beamten.

https://www.youtube.com/watch?v=d0M7HHTfY28

 

Siehe auch:

Nürnberg: Schüler wollen Abschiebung eines Mitschülers verhindern – Großeinsatz der Polizei eskaliert



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