Der libanesisch-stämmige Filmregisseur Imad Karim.Foto: Screenshot Facebook / Imad Karim

Facebook löscht vollständiges Profil von Islamkritiker Imad Karim

Von 14. April 2017 Aktualisiert: 15. April 2017 14:30
Das Facebook-Konto des Filmemachers und ehemaligen WDR-Journalist Imad Karim wurde am Freitag komplett gelöscht. Er ist das bisher prominenteste Opfer des Zensurgesetzes. "Die erste Welle der Löschungen und Sperrungen zielt auch direkt auf die glaubwürdigsten Gegner des politischen Islam in Deutschland", kommentiert der Blog "Achgut".

Das Profil des Filmemachers und ehemaligem WDR-Journalisten Imad Karim wurde am Freitag, 14. April, komplett von Facebook gelöscht. Auch die 139 Gruppen, in denen er Admin war. Karim ist nicht das erste, aber bisher das prominenteste Opfer des „Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“, schreibt „Achgut“.

Sein Konto wurde komplett entfernt, samt den 5.000 Followern und den 139 Gruppen, die er administrierte.

Konto wurde gelöscht, nicht gesperrt! Grund: Islamkritik

Imad Karim ist in Beirut geboren und kennt die Krisengebiete im Nahen Osten sehr genau. Er berichtete jahrelang für ARD und ZDF live vor Ort, hauptsächlich aus dem Libanon und der libanesisch-israelischen Grenze.

24 löscht Imad: Über die erste Welle der von initiierten Löschungen und Sperrungen auf

Imad Karim „weiß, wovon er spricht, wenn er die fortschreitende Kapitulation der deutschen Gesellschaft vor dem Islam beklagt und als Autor und Regisseur diesen Bedenken auch Ausdruck verleihen kann, einer, der das Gift der Unfreiheit und dessen Wirkung kennt – ausgerechnet dieser Mann, der die Meinungsfreiheit immer verteidigt hat und in dieser Freiheit die größte Errungenschaft Europas erblickt, darf seine Meinung nicht mehr frei äußern“, heißt es auf dem Blog „Achgut“.

Als Drehbuchautor und Filmemacher erreichte er bereits Millionen Zuschauer. Seine Filme „wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt“. (Quelle: imad-karim.de)

Islamkritik unerwünscht

Insbesondere zwei Aussagen sind auffällig, bei denen es zu Löschung, Sperrung oder sogar der Entfernung des gesamten Accounts kommen kann, analysierte der Autor Roger Letsch bei „Achgut“: Das „Regierungshandeln der SPD und den von ihr geführten Ministerien sowie dem Islam und der fortschreitenden Islamisierung Deutschlands und Europas“.

Und: „Nutznießer dieser ministeriellen Kriegserklärung ist der politische Islam, der sich nicht nur ganz allgemein in Deutschland immer mehr Gehör verschafft, sondern insbesondere in der SPD Fuß gefasst hat. Genau deshalb zielt die erste Welle der Löschungen und Sperrungen auch direkt auf die glaubwürdigsten Gegner des politischen Islam in Deutschland; Menschen also, die sich im Bedarfsfall anders als ihre biodeutschen Mitstreiter nicht einfach mit der Nazi-Keule erschlagen lassen.“

Imad Karim: „Was unsere Bundeskanzlerin macht ist ein Chaos“

Im folgenden Video vom 8. April spricht Imad Karim von den Menschen, die aus den Ländern des Nahen Osten kommen und ihre Werte mitbringen. Er sagt ganz deutlich, dass 95 Prozent dieser Menschen keine Flüchtlinge seien.

Karim meint, es gehe um eine Massenbewegung und es sei auch keine Lösung, diese Menschen hier aufzunehmen. Das Problem müsse vor Ort gelöst werden. Deutschland sei ein Zuwanderungsland, kein Einwanderungsland, denn „Zuwanderung ist einfach Chaos, Einwanderung ist kontrolliert, so wie andere Länder es tun“.

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