Gewalt an Deutschlands Schulen eskaliert – die Deutschenfeindlichkeit auch

Epoch Times3. April 2018 Aktualisiert: 4. April 2018 19:23
Die Gewalt an deutschen Schulen nimmt zu - Lehrer werden attackiert, Schülerinnen die nicht an Allah glauben diffamiert und bedroht. Wer sich als deutsch zu erkennen gibt, ist ein "Nazi". Die Politik schweigt.

Anfang März wurde an der Grundschule in Nimburg (Baden-Württemberg) eine Lehrerin von einem Siebenjährigen mit einem Bastelmesser in den Bauch gestochen.

Der Junge war früher schon auffällig geworden. Er schlug seine Mitschüler und warf mit Stühlen um sich. Viele Eltern beschwerten sich über den Jungen bei Lehrern und Schulleitung. Sogar einen Brief an das zuständige Schulamt in Freiburg wurde verfasst – doch es passierte nichts.

Später äußerte sich eine 54-jährige Frau die bei dem Angriff anwesend war. Christine Bauer (Synonym) sprach mit der „Bild-Zeitung“ über den Vorfall und erzählte ihre Sicht. „Ich leide noch heute unter dem Angriff und finde es schlimm, dass das so verharmlost wird“, sagte sie zur „Bild“.

Dann noch der Angriff auf das jüdische Mädchen an der Paul-Simmel-Grundschule im östlichen Tempelhof. Diese brutalen Attacken zeigen die steigende Gewaltbereitschaft von Schülern in Deutschland.

Was macht die Politik dagegen?

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, klagt über verbale Gewalt an Schulen. Er fordert eine bessere soziale Durchmischung. Er verlangt von der Politik: deutlich mehr gegen Gewalt an Schulen zu unternehmen.

Wir brauchen eine ehrliche Bestandsaufnahme. Die Politik hat bislang keine ehrliche Bestandsaufnahme gemacht“, sagte der 63-Jährige am Mittwochabend bei „Stern TV“.

Meidinger ortet das Problem besonders in Schulen, die in sozial schwachen Bezirken liegen mit teilweise sehr hohem Migrantenanteil.

„Diese Probleme ballen sich an Brennpunktschulen so sehr, weil wir hier teilweise bis zu 100 Prozent Kinder mit Migrationshintergrund haben. Ich glaube, dass wir zu einer besseren sozialen Durchmischung kommen und diese Schulen besser als bisher unterstützen müssen“, so sagt der Chef des Lehrerverbandes im „Stern TV“.

Die Politik schweigt.

„Amerikanische Zustände“?

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes warnt vor „amerikanischen Zuständen“ in Deutschland. Meidinger sieht hierbei auch eine Zunahme an der Verbreitung von Gewaltvideos – wie das IS-Enthauptungsvideo – und mehr Bewaffnung mit Messern und CS-Gas sowie Attacken und Übergriffe gegen Mitschüler und Lehrer.

Die religiösen Konflikte seien ein immer größer werdendes Problem an Schulen: „Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch eine starke Religiosität. Das heißt: Auch Mitschüler, die nicht Muslime sind oder anderen muslimischen Glaubensrichtungen angehören, werden als ‚Ungläubige‘ tituliert, es werden auch Lehrer als ‚ungläubige Hunde‘bezeichnet“, so Meidinger zum „Stern“.

Deutschen-Feindlichkeit an deutschen Schulen

Was in der Öffentlichkeit kaum Beachtung findet und was schon seit Jahrzehnten in deutschen Schulen passiert – ist die Gewalt an deutschen Kindern und Jugendlichen.

Kinder werden ausgegrenzt, weil sie deutsch sind und oft bereits in der Minderheit – in Stadtteilen wie Berlin-Neukölln.

Der NDR berichtete im Magazin, „Panorama“ bereits vor einigen Jahren über das Thema. In dem Beitrag besucht eine türkische Journalistin eine Schule in Neukölln. Dabei wird sie gleich zu Beginn Zeugin von Gewalt-Attacken gegen zwei deutsche Jungen. Später geht sie in die Klasse und spricht die Jugendlichen darauf an.

Es stellte sich dabei heraus, dass die beiden deutschen Jungs, wegen ihrer guten Schulnoten und ihrem guten Verhalten von den türkischen Schülern nicht akzeptiert wurden. Später spricht die Journalisten noch mit einem Mädchen, die sich als Deutsche und als Christin outete und deshalb von ihren muslimischen Mitschülern beschimpft wurde. „Du scheiß Christin … “ habe man zu ihr gesagt.

Deutschenfeindlichkeit an unsere Schulen…eine gefährliche Entwicklung !!!

(vm)


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