Grütters: Rot-Rot-Grün in Berlin steht kurz vor dem Ende

Michael Müllers interne Äußerung im Senat, "das geht so nicht weiter", sei erstaunlich eindeutig und gehe offensichtlich über das Einzelthema Wohnungsbau hinaus.
Titelbild
Klaus Lederer (r-l), Spitzenkandidat der Partei Die Linke, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener.Foto: Jörg Carstensen/dpa
Epoch Times30. Mai 2018

Aus Sicht der Landesvorsitzenden der Berliner CDU, Monika Grütters, steht das Regierungsbündnis von SPD, Linke und Grüne in Berlin angesichts des jüngsten Koalitionskrachs kurz vor dem Ende. „Die rot-rot-grüne Regierung muss jetzt schnellstens einen Masterplan zum Wohnungsbau – der zentralen sozialen Frage der Stadt – vorlegen. Den muss der Senat dann aber auch umsetzen. Tut er das nicht in absehbarer Zeit, ist dieses Bündnis in der Tat am Ende“, sagte Grütters dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).

Michael Müllers interne Äußerung im Senat, „das geht so nicht weiter“, sei erstaunlich eindeutig und gehe offensichtlich über das Einzelthema Wohnungsbau hinaus. „Ich zweifle nur daran, dass gerade Michael Müller dieses Bündnis retten kann, der es mit seiner unentschlossenen zögerlichen Haltung ja gerade in diese Schieflage gebracht hat.“

Die Berliner CDU-Chefin, die Kulturstaatsministerin im Bund ist, sagte, dass die CDU für einen Wahlkampf jederzeit bereit wäre. „Wir sind handlungs- und kampagnenfähig und haben Lust auf gestaltende Politik.“ Allerdings sei ein Regierungsscheitern immer ein Versagen der Politik an ihrer Aufgabe, die Daseinsvorsorge für die Bürger sicherzustellen. „Ein solches Versagen schürt nur die Politikverdrossenheit. Rot-Rot-Grün in Berlin ist gefährlich nah dran“, so Grütters. (dts)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion