Amnesty International und Reporter ohne Grenzen fordern vor einigen Jahren vor der türkischen Botschaft in Berlin die Freilassung aller in der Türkei inhaftierten Journalisten. Einige der Journalisten sind mittlerweile wieder frei.Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Journalisten-Verband fordert von Maas Einbestellung des türkischen Botschafters

Epoch Times23. Juli 2021 Aktualisiert: 23. Juli 2021 17:41

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zur Einbestellung des türkischen Botschafters in Deutschland aufgefordert. Grund dafür sei eine „Serie von Drohungen und Übergriffen gegen in Deutschland lebende Exiljournalisten aus der Türkei,“ hieß es in einer Mitteilung des Verbands vom Freitag.

Der DJV bezieht sich bei seiner Forderung auf Informationen aus Kreisen der Polizei, die die Existenz einer so genannten „Hinrichtungsliste“ bestätigen sollen. Auf ihr seien 55 Namen von Journalisten geführt. In zwei Fällen seien die deutschen Polizeibehörden bereits aktiv geworden.

Der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall forderte Maas dazu auf, dem Botschafter unmissverständlich klar zu machen, dass es sich dabei um „inakzeptable Straftaten“ handele. Zudem erinnerte er an den türkischen Journalisten Erk Acarer, der vor seiner Wohnung In Berlin zusammengeschlagen wurde. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion