Klonovsky im Interview mit BvS: Deutschland hat „dümmste Politiker, die je in Amt und Würden waren“

Von 22. November 2019 Aktualisiert: 24. November 2019 12:42
Im Gespräch mit Beatrix von Storch überrascht Publizist Michael Klonovsky mit dem Bekenntnis, kein Patriot zu sein. Deutschland sei „ein Psychopath“ und habe „einen Dachschaden“, und er fürchtet, dass sich ein neuer Anlass finden werde, um diesen auszuleben.

In ihrer Funktion als Bloggerin für die „Freie Welt“ hat die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch den früheren „Focus“-Redakteur und Publizisten Michael Klonovsky interviewt. In dem etwa 25-minütigen Gespräch analysiert der Autor den Zustand des Landes 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und versucht, Erklärungen zu finden.

Angesprochen darauf, wie er den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung erlebt habe, überrascht Klonovsky, der immerhin seit 2018 auch als persönlicher Referent des AfD-Bundessprechers Alexander Gauland tätig ist, mit dem Bekenntnis, kein Patriot zu sein.

„Ich habe keine Kollektivgefühle“, erklärt Klonovsky. „Ich bin ein vollkommen verlorener Ich-Mensch. Meine Nackenhaare sträuben sich nicht, wenn die Hymne erklingt.“

„Dass man Menschen nicht umbringt, wusste man auch vor Hitler“

Auf die Frage, wann seiner Einschätzung nach das wiedervereinigte Deutschland damit begonnen habe, sich zum Negativen zu verändern, erklärt er: „Deutschland ist ein Psychopath.“ Für den ersten Knacks habe schon der Dreißigjährige Krieg gesorgt. Ihm selbst, so Klonovsky, sei jedoch bereits früh nach der Wiedervereinigung aufgefallen, dass etwas Fundamentales nicht stimme.

Die Besessenheit bezüglich des Dritten Reichs im Westen sei ihm schon während seiner ersten Reisen dorthin nach dem Mauerfall aufgefallen. Diese erinnere ihn an einen „Vorbestraften, der unentwegt über seine Taten redet“.

In der DDR habe man gewusst, dass der Antifaschismus Heuchelei gewesen sei. Man habe zwar „die Lippenbekenntnisse mitgemacht, aber es hat nicht gewirkt“.

Was der Sinn des stetigen Strebens nach „Aufarbeitung“ sei – „ein Begriff aus der Tischlerei“ – sei ihm nicht transparent: 

„Dass man Menschen nicht umbringt, wussten wir schon vor Hitler. Dass man Kinder nicht in Güterwaggons steckt, um sie hinterher zu vergasen, wusste man auch schon vor Hitler.“

„Protestantisches Pfarrhaus, sozialistische Erziehung – da kommt nichts Gutes bei raus“

Das Problem heute sei „die verlogene Zerknirschung, die zur Staatsreligion geworden ist“. Deutschland ersticke in einer Mischung aus Sozialismus und einem Protestantismus, der nicht mehr an Gott glaube. Der preußische Protestantismus sei, so Klonovsky, noch irgendwie stimmig gewesen. Der heutige hingegen sei einer, der die Erlösung nicht mehr kenne. Dies zeige sich auch an der Kanzlerin:

Protestantisches Pfarrhaus, sozialistische Erziehung – da kommt nichts Gutes bei raus.“ 

Dass dieses Land „einen Dachschaden hat – im Westen noch viel mehr als im Osten, denn im Westen war alles besser, auch die Gehirnwäsche -, das war mir relativ schnell klar. Mit deutscher Gründlichkeit. Und mir war auch schnell klar, dass das irgendwann mal schiefgehen wird. Es fehlt der neue Anlass.“

Dieser werde aber schnell gefunden. Der Euro mit der Entmachtung der nationalen Parlamente und die Flüchtlingskrise seien Wegmarken gewesen – „aber wir können uns noch steigern bis in die letzte Minute der Nachspielzeit und haben jetzt die Weltklimarettung als das ultimative Rettungssubjekt und Betreuungssubjekt auf die Agenda gesetzt“.

„Nicht Bösartigkeit unterstellen, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht“

Obwohl er selbst nicht gläubig sei, sei es der Rettungswahn, der das eigentliche Problempotenzial schaffe:

Die Gesellschaft ist besser dran, wenn sie dem lieben Gott ihre Rettung überlässt, statt selbst Hand anzulegen. Sie ist gerettet, wenn ihre Retter verzweifeln.“

Im Übrigen gebe es Äußerungen wie jene des NRW-Innenministers Herbert Reul, der angesichts zunehmender Messerattacken erklärt habe: „Unsere Beamte schützen Stichwesten, der Normalbürger muss ja niemanden so nahe an sich heranlassen.“ Äußerungen dieser Art ließen ihn rätseln, so Klonovsky, ob sie ein Ausdruck von „Irrsinn oder Zynismus“ seien.

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Allerdings solle man „nicht Bösartigkeit unterstellen, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht. Und Deutschland, so Klonovsky, habe die „dümmste Regierung, die je in Amt und Würden war“.

 

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