Nicht bedroht? Dieses Foto vom 4. Dezember 2009 zeigt den Khumbu-Gletscher, einen der längsten der Welt, in der Everest-Khumbu-Region, etwa 140 Kilometer nordöstlich von Kathmandu. Der Weltklimarat hat die Behauptung zurückgezogen, die Gletscher des Himalaya würden schnell schmelzen.Foto: Prakash Mathema/AFP/Getty Images

„Kohlendioxid-Anstieg ist Folge der Erderwärmung – nicht umgekehrt“: Physiker bei Spiegel-Doku „Der Klimaschwindel“

Von 7. Juni 2017 Aktualisiert: 24. September 2019 22:27
Eine alte Spiegel-Dokumentation von 2007 wurde gestern auf YouTube neu veröffentlicht. Über 4.000 Nutzer klickten in kürzester Zeit auf das Video. Bestseller-Autor Heiko Schrang hatte es auf seinem Kanal gepostet. Wegen Urheberrechtsverletzungen wurde die Doku von YouTube entfernt.

In der Spiegel-TV Dokumentation „Der Klimaschwindel“ von 2007 kamen mehrere Umweltphysiker zu Wort, welche die Standard-Behauptungen über die globale Erwärmung widerlegten: Demnach ist die globale Erwärmung zwar Realität, stellt aber keine Katastrophe dar. Zudem sei weder der Mensch noch der „Klimakiller“ Kohlendioxid daran Schuld. Auf der Erde hat es Phasen gegeben, die noch wärmer waren, als heute, sagte zum Beispiel Umweltphysiker Augusto Mangini in dem Video. Hier die Thesen des Films:

Erderwärmung ist keine Katastrophe

Auf lange Sicht liege in der Erderwärmung keine Gefahr, erklärte der Publizist Christopher Monckton. Während Bilder von schmelzenden Eismassen heute die drohende Klima-Apokalypse belegen sollen, hielten Wissenschaftler der Universität von Alabama das für Unsinn, kommuniziert das Video. Einer von ihnen, John Christy, hat an zahlreichen Umweltstudien der Vereinten Nationen mitgewirkt und ist Mitglied im UN-Klimarat (IPCC). Er sammelte mit Wetterballons Klimadaten.

Sicher sei der Mensch für Raubbau an der Natur und für Umweltprobleme verantwortlich, so Christy. Er bezweifelt jedoch, dass CO2-Emissionen einen deutlichen Effekt auf die Erderwärmung haben. Es sei gerade umgekehrt.

CO2-Anstieg nicht menschengemacht

In der offiziellen Darstellung von Politik und Medien wurde die Menschheit als Verursacher des CO2-Anstiegs festzementiert. Demnach würden  von uns produzierte Treibhausgase Sonnenwärme in die Atmosphäre hereinlassen, aber schlecht wieder heraus. Ein langfristiger Wärmestau sei die Folge, verursacht durch CO2, den Klimakiller Nummer Eins.

Christy belehrt: Eigentlich sei ein CO2-Anstieg etwas Gutes, da das ungiftige Gas nötig für das Wachstum von Pflanzen sei. Dies werde immer wieder vergessen. Vor einigen Millionen Jahren sei der Pegel der Kohlendioxidkonzentration auf der Erde nachweislich fünf- bis zehnfach höher gewesen.

Kohlendioxid-Anstieg ist Folge der Erderwärmung – nicht umgekehrt

Hinzu kommt, dass in den heute propagierten Modellen des Klimawandels Ursache und Wirkung vertauscht werden. Erderwärmungen habe es auf natürliche Weise in der Vergangenheit alle 1.500 Jahre gegeben, so der Atmosphärenphysiker und Klimaskeptiker S. Fred Singer. Man habe sich aber von Klimamodellen irreführen lassen. Auch wenn ein solches Modell eine Erwärmung ausrechnet, bedeute es nicht, dass Kohlendioxid daran Schuld sei, so Singer.

Bohrkerne aus der Antarktis gaben Aufschluss

Um herauszufinden, wie das Verhältnis zwischen Temperatur und Kohlendioxidkonzentration in der Geschichte war, haben Forscher Bohrungen im Eis der Antarktis durchgeführt und die Eisschichten ausgewertet. Darin sind viele interessante Klimadaten enthalten.

Aus diesen historischen Daten leitet sich ab, dass die CO2-Konzentration immer erst nach einer Temperaturerhöhung stattfand und nicht umgekehrt. (Dieser Zusammenhang war auch in den Daten des ehemaligen Vizepräsidenten und Umweltaktivisten Al Gore enthalten, wurde aber nicht erkennbar gemacht. Al Gores Oscar-prämierter Film „Eine unbequeme Wahrheit“, der die Menschheit zum Kampf gegen den Klimawandel mobilisieren will, kommt in dem Spiegel-TV-Beitrag nicht gut weg.)

Das Video belehrt: Am Ende von Eiszeiten steigen die Temperaturen. Die Kohlendioxidkonzentration steigt ebenfalls aber später, also zeitversetzt. Der letzte Temperaturanstieg begann vor 19.000 Jahren, die Kohlendioxidkonzentration begann 1.200 Jahre später zu steigen. Dieser zeitliche Versatz zeigte sich auch bei allen folgenden Erwärmungsphasen.

So stieg zum Beispiel die Kohlendioxidkonzentration in der Luft seit 1880. Auch die Temperatur stieg schrittweise an. Ab 1940 kehrte sich der Temperatur-Trend um, während sich die CO2-Konzentration sogar weiter erhöhte.

So kam es, dass in Stern und Spiegel jahrelang eine kommende Eiszeit prognostiziert wurde, so das Video. Ende der 70er Jahre gab die US Akademie der Wissenschaft sogar einen Bericht heraus, wonach wegen der bevorstehenden Eiszeit Steuergelder nötig seien, um die dramatische Abkühlung aufzuhalten.

Als die Temperatur wieder anstieg, erklärte die gleiche Akademie, dass Steuergelder nötig seien, um die globale Erwärmung aufzuhalten, so das Video.

https://www.youtube.com/watch?v=yn4M9-bnQ9o

Siehe auch:

Erderwärmung: Wie uns die Klima-Lobby gezielt des-informiert – Analyse von Peter Haisenko

Der CO2-Schwindel (I): Das UN-Gremium IPCC ist ein politisches Gremium und kein wissenschaftliches

Der CO2-Schwindel (II): Der größte Teil des CO2-Anstiegs ist vom Menschen überhaupt nicht steuerbar

Der CO2-Schwindel (III): CO2 kommt zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor – Menschen tragen dazu 3 Prozent bei

Der CO2-Schwindel (IV): Auch auf dem Mars schmolzen die Polkappen in den letzten 14 Jahren, Pluto erwärmte sich um 2 Grad

Der CO2-Schwindel (V): Maurice Strong – der mächtigste Mann hinter dem CO2-Schwindel und die Lizenz zum Gelddrucken


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