BKA-Präsident Holger Münch:Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Kurz vor Meck-Pomm-Wahl: BKA-Chef Münch warnt vor AfD-Propaganda

Epoch Times2. September 2016 Aktualisiert: 2. September 2016 15:55
Die Partei habe "Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft salonfähig gemacht", sagte BKA-Präsident Holger Münch. Die AfD biete für rechte Hetze im Internet "den ideologischen Nährboden und verleiht ihr einen legalen Anstrich".

Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern an diesem Sonntag hat das Bundeskriminalamt (BKA) vor Propaganda der AfD gewarnt. Die Partei habe „Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft salonfähig gemacht“, sagte BKA-Präsident Holger Münch dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). Die AfD biete für rechte Hetze im Internet „den ideologischen Nährboden und verleiht ihr einen legalen Anstrich“.

Vielen Hetzern werde das Gefühl gegeben, „sich mit ihrer Weltanschauung in einem gesellschaftsfähigen Rahmen zu bewegen. Das erleichtert es, sich radikal im Netz zu bewegen. Und das ist gefährlich“, sagte Münch.

Rassistisch motivierte Täter haben in diesem Jahr schon mehr als 700 Attacken auf die Unterkünfte von Asylbewerbern verübt. Das Bundeskriminalamt zähle bereits 705 Angriffe auf Unterkünfte von Flüchtlingen, sagte Münch. 124 Attacken, darunter 57 Brandstiftungen, seien Gewalttaten gewesen. 2015 hatte das BKA mehr als 1.000 Attacken registriert.

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion