Flüchtlinge in Deutschland.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Merkel: Hohe Priorität für Finanzierung der Flüchtlingsintegration

Epoch Times31. Mai 2017 Aktualisiert: 31. Mai 2017 16:10
Kanzlerin Merkel will mit den Städten bald über die weitere Finanzierung der Integration von Flüchtlingen debattieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Städten eine baldige Debatte über die weitere Finanzierung der Integration von Flüchtlingen versprochen.

Falls sie nach der Bundestagswahl noch etwas zu sagen habe, sage sie zu, dass bereits in den Beratungen über den Haushalt 2018 darüber gesprochen werde, sagte Merkel am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Nürnberg.

Für das laufende Jahr und das Jahr 2018 sind die Finanzhilfen für die Integration von Flüchtlingen bereits geklärt, allerdings mahnen die Städte eine baldige Lösung auch für die Folgejahre an. Merkel sagte, sie respektiere diesen Wunsch nicht nur, sie werde dem auch Folge leisten. Es müsse „sofort“ bei den nächsten Haushaltsberatungen darüber gesprochen werden. Die Integration der Flüchtlinge brauche einen langen Atem.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, forderte derweil auch nach der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen Lösungen für die zunehmenden Unterschiede zwischen Städten und Regionen. Es müssten kommunale Investitionen verbessert, strukturschwache Städte gestärkt und das kommunale Altschuldenproblem gelöst werden.

„Das Thema, strukturschwache Regionen zu stärken, gehört weit oben auf die Agenda der nächsten Bundesregierung“, erklärte Dedy. Es gehe darum, vom Unterschied zwischen Ost und West wegzukommen hin zur Förderung nach dem Kriterium Strukturschwäche. Auch das Problem der Altschulden müsse gelöst werden, damit es Entwicklungschancen für alle Städte gebe. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion