Geselliges Beisammensein beim Impfzentrum.Foto: iStock

NRW: Impfzentrum Olpe/Attendorn wirbt mit Blasmusik, Brezeln und alkoholfreiem Bier für Impfung

Epoch Times13. Juli 2021 Aktualisiert: 12. Juli 2021 23:53
Unentschlossene werden von den Behörden mit allerlei Ideen motiviert, sich impfen zu lassen. Die Kreisverwaltung von Olpe hatte die Bevölkerung zum Frühschoppen inklusive „Piks“ eingeladen.

Da die Impfbereitschaft in der Bevölkerung nachlässt, haben sich die Behörden vielerorts etwas Besonderes einfallen lassen: Spezielle „Kulturanlässe“ bei den Impfzentren sollen Unentschlossenen dabei helfen, sich doch für die Impfung zu entscheiden.

Das Impfzentrum im Kreis Olpe/Attendorn in NRW arbeitet schon länger mit Aktionen, um die Menschen zur Impfung zu bewegen. Für das etwas jüngere Klientel wurde ein Discjockey engagiert. Als Nächstes ist ein Auftritt einer Liveband geplant.

Frühschoppen beim Impfzentrum

Am Sonntag (11. Juli) war die Bevölkerung von der Stadtverwaltung zum „Frühschoppen mit Piks“ eingeladen worden. Zwischen 11 und 13 Uhr erwartete Impfwillige ein Empfang mit Blasmusik, Brezeln und alkoholfreiem Bier.

Verimpft wurden die Impfstoffe an alle älter als zwölf Jahre und ohne Voranmeldung. Dem Angebot folgten gemäß „RT“ etwa 147 Menschen. Gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“ sagte der Leiter des Impfzentrums Stefan Spieren, dass dies deutlich mehr Besucher gewesen seien, als sonst an einem Sonntag und darum ein Erfolg.

Spieren erklärte gegenüber den Medien, den Menschen mit dem Frühschoppen eine Freude machen zu wollen.

Wir haben uns gedacht, viele Leute hier vermissen doch ganz besonders ihre Schützenfeste – Da machen wir ihnen mit diesem Angebot sicher eine Freude.“

Landrat Theo Melcher liefert in der Einladung der Kreisverwaltung den Grund für die Bemühungen der Behörden: „Nach dem Erfolg mit der Impfparty (…) wollen wir mit einer weiteren Aktion die Bereitschaft zur Impfung steigern. Es ist insbesondere der Impfkampagne zu verdanken, dass jetzt ein Großteil der bestehenden Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie aufgehoben wird.“

Ministerpräsident Söder hatte schon vorgeschlagen Impfmöglichkeiten am Rande von großen Gastronomiebetrieben einzurichten. In diesem Zusammenhang sprach er von einer „Art Impfen to go“.

Der Impfstoff müsse zu den Menschen getragen werden, sind sich viele Politiker einig. Karl Lauterbach hatte bereits vorgeschlagen die Möglichkeit zur Impfung in Ausgehvierteln und Shisha-Bars anzubieten. Der SPD-Politiker und Gesundheitsökonom forderte bereits eine dritte Impfung für Risikogruppen. (nw)



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