Pegida-Rede von Filip Dewinter: Widerstand ist „letzte Hoffnung für ein europäisches Europa“

Epoch Times7. Dezember 2015 Aktualisiert: 7. Dezember 2015 21:58
Heute sprach bei Pegida in Dresden Filip Dewinter, Fraktionschef der Partei Vlaams Belang aus Belgien. Er ist ein erklärter Islamisierungs-Gegner, der von Kritikern als rechtsextrem bezeichnet wird. „Unsere Widerstandsbewegung in ganz Europa ist die letzte Hoffnung für ein deutsches Deutschland und ein europäisches Europa", so seine Aussage.

Dewinter weilte mit einer rund 20-köpfigen Delegation von Vlaams Belang in Dresden, darunter Senatoren und EU-Abgeordnete. Auch die Senatorin und Ex-Model Anke van Dermeersch hielt eine Rede. Sie sprach über die Rolle der Frau im Islam. (Zusammenfassung HIER.) Die Dresdener Pegida-Bewegung verfolgt derzeit verstärkt die Vernetzung mit gleichgesinnten europäischen Kräften. Der Besuch der Belgier war ein Teil dieses Netzwerkens.

Dewinters Rede

Er grüßt das „wehrhafte Dresden“ uns sagt: „Danke, dass ich hier heute auf dem Theaterplatz ein Teil der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes sein darf!“

„Wenn die Politik nicht hören will, soll das Volk sprechen und handeln“, so Dewinter. „Unsere Widerstandsbewegung in ganz Europa ist die letzte Hoffnung für ein deutsches Deutschland und ein europäisches Europa.“ (Riesiger Applaus und Widerstand-Rufe).

Der Westen befinde sich in einem Krieg mit dem Islam, dies sei nach den Anschlägen der vergangenen Jahre klar. „Leider haben wir durch die Masseneinwanderung den Feind in unsere Länder hereingeholt.“ Die Masseneinwanderung sei „das trojanische Pferde des radikalen Islam“.

Brüssel ist "IS-Hauptstadt", nicht Rakka

Er wohne in Belgien und arbeite in Brüssel – „der Dschihad-Hauptstadt Europas.“ Islamischer Terrorismus sei heutzutage Belgiens Hauptexportprodukt. Nicht Rakka in Syrien, sondern Brüssel im Herzen Europas sei die Hauptstadt des IS.

Die Masse der Flüchtlinge sei „eine Armee ohne Uniform ohne Waffen“, sie bildet die fünfte Säule des Islam: „Sie ist gekommen, um zu dominieren und zu kolonisieren – und das dürfen wir niemals akzeptieren.“

Grenzschließungen seien die einzige Antwort auf den IS-Terrorismus. „Grenzschließung heiße nicht, man hasst die Menschen außerhalb der Grenze, sondern man liebt die Menschen innerhalb der Grenzen.“

„Der Islam ist eine Eroberungsreligion, die danach trachtet, die Demokratie zu vernichten“ und durch eine Scharia-basierte Diktatur zu ersetzen. Es gebe keine Zweifel, dass der Islam entschlossen sei, „ganz Europa zu erbeuten“.

„Die europäische Bevölkerung altert und schrumpft und wird von den Multikulti-Apologeten bewusst in die Irre geleitet“, so Dewinter. Deshalb sei sie ein leichtes Opfer.

Europa begeht demographisch "Selbstmord"

„Europa begeht nicht nur im demographischen Bereich Selbstmord – sondern wir trauen uns nicht länger für die Normen und Wertvorstellungen unseres Abendlandes einzutreten“. Europas Kultur ende dort, wo Multikulti anfange.

„Liebe Freunde, der radikale Islam hat uns den Krieg angesagt – nicht er neulich, sondern schon seit 14 Jahrhunderten.“

Er nennt den Koran eine „Lizenz zum Töten“, weil darin offen zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgerufen werde. Der Koran soll das wörtliche Gotteswort sein – er lese sich jedoch wie ein militärisches Handbuch zur Vernichtung der Ungläubigen. Es gehe nicht nur um Dschihadisten und Salafisten: „Der Koran selbst ist das Problem, wer Koran säht, wird Dschihad ernten“, so Dewinter.

Der Islam strebe die absolute Weltherrschaft an und den gemäßigten Islam gebe es gar nicht. Es sei eine imperialistische Religion. Nun müsse man die dritte islamische Invasion von Europa abwenden und zurückdrängen, so Dewinter. Er beschrieb noch, wie in islamischen Ghettos Fundamentalisten den Ton angeben und Schritt für SChritt die Scharia einführen.

Belgien ist einer der Hauptbrennpunkte des Salafismus und Islamismus in Europa – Vlaams Belang bezieht dort ähnlich wie Pegida eine Position gegen Islamisierung und Überfremdung, nach ihrem Motto „Eigen volk eerst“ („Eigenes Volk zuerst“) . Dafür wird sie von Kritikern als rechtsextrem bezeichnet. In Flandern ist Vlaams Belang eine der stimmstärksten Parteien. (rf)

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