Polizei in Berlin (Symbolbild).Foto: Sean Gallup/Getty Images

Polizeigewerkschafts-Chef warnt vor vier Szenarien

Epoch Times2. Oktober 2015 Aktualisiert: 2. Oktober 2015 19:24
Die steigende Anzahl der Migranten hat Folgen. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft warnt vor: Respektlosigkeit gegenüber Polizei und Frauen, Straßenkampf der Migranten untereinander, Clanbildung und Ausnutzung der Stimmung durch rechte Gruppierungen.

Im FOCUS Online skizziert der Chef der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, vier Bedrohungsszenarien, die nun auf Deutschland zukommen könnten.

„Die Auseinandersetzungen haben sich in Intensität und Frequenz gesteigert“, sagt Rainer Wendt. „Solange die Zahl der ankommenden Flüchtlinge nicht abreißt, wird sich die Situation noch verschärfen.“  

1. Respektlosigkeit gegenüber der Bevölkerung Deutschlands und der Polizei

Insbesondere junge Muslime treten zunehmend aggressiv gegenüber Polizeibeamten in Deutschland auf. Auch bei Migranten sieht Rainer Wendt dieses „typisch männliche Macho-Verhalten". 

„Sie kommen aus Regionen, in denen sie Gewalterfahrung gemacht haben, aber auch eine Gewalterziehung erfahren haben“, so Wendt. Sie kennen die Werte Deutschlands nicht, insbesonder gegenüber Frauen werden die hiesigen Regeln des Respektes nicht anerkannt. 

„Die Einhaltung dieser Regeln müssen wir auch konsequenter verfolgen“, so der Chef der Polizeigewerkschaft.

2. Verlagerung der Konflikte auf die Straße

Die Machtkämpfe, die derzeit in den Aufnahmeneinrichtungen zwischen verschiedenen Migrantengruppen stattfinden, könnten sich auch auf die Straße verlagern. 

"Das kann schnell passieren", so Wendt. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich Parallelgesellschaften entwickeln. „Ich finde es wichtig, den ankommenden Flüchtlingen vom ersten Tag an klar zu machen, wie hier die Spielregeln sind“, sagte er.

3. Deutschland drohen weitere kriminelle Clans  

Es ist möglich, dass sich unter den Flüchtlingsgruppen Clanstrukturen entwickeln. "Bislang sollen die aggressiven Gruppen in den Unterkünften Erkenntnissen der Polizei zufolge nur locker zusammenhalten. Junge Männer aus dem gleichen Herkunftsland, angeführt von einzelnen Personen, die Stimmung machen, schlössen sich zusammen" schreibt der Focus.

„Sie tragen entweder ihre Heimatkonflikte mit anderen Gruppen aus oder kämpften schlicht um die Dominanz in der Unterkunft“, sagt Wendt.

„Es könnte passieren, dass sich Clans zusammenfinden, wie sie aus anderen Teilen in Deutschland bekannt sind“, sagt Wendt. In Duisburg-Marxloh kontrollieren kriminelle Clans bereits ganze Straßenteile und die Polizei versucht durch massive Präsenz die Lage unter Kontrolle zu bringen. „Drei Clans haben sich die Gebiete in Marxloh untereinander aufgeteilt“, bestätigte Arnold Plickert, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrheinwestfalen am 30 September.

4. Rechte Gruppen könnten die Stimmung ausnutzen

„Einzelne Flüchtlingsgruppen, die mit einem völlig überzogenen Anspruchsdenken auftreten, prägen das Stimmungsbild in der Bevölkerung“, so Wendt.

"Über die Gewalttätigen werde berichtet, über den Großteil der Flüchtlinge, der sich integriere und dankbar für den Schutz in Deutschland sei, jedoch nicht." schreibt der Focus weiter. Der DPolG-Chef bedauert, dass die Polizei „leider oft nur das hässliche Bild“ mitbekomme. (ks)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion