FFP2-Masken müssen korrekt getragen werden, damit sie schützen.Foto: BARBARA GINDL/APA/AFP via Getty Images

RKI-Chef Wieler: FFP2-Masken nicht besser als Operationsmaske

Epoch Times11. Juli 2021 Aktualisiert: 11. Juli 2021 17:17
Der Chef des Robert Koch-Institutes Lothar Wieler stellt fest: Wenn Laien eine FFP2-Masken falsch tragen, schützen diese nicht besser als eine einfache Operationsmaske.

Seit Anfang des Jahres gilt in Deutschland: in den meisten öffentlichen Bereichen muss eine medizinische Maske getragen werden. Je nach Bundesland ist das entweder eine Operationsmaske, oder eine FFP2-Maske.

FFP2-Masken sind besonders unbeliebt, da das Material sehr dick ist, man unter der Maske nur schwer Luft bekommt und es im Sommer besonders heiß ist. Zudem würden die FFP2-Masken aufgrund häufig nicht korrekter Anwendung gar nicht besser als eine OP-Maske schützen. Dies schreibt der Chef des Robert Koch-Institutes Prof. Lothar Wieler in einem Brief an das Gesundheitsministerium. Der „Bild“-Zeitung liegt dieses Schreiben vor.

Darin stellt RKI-Chef Wieler fest: „Das Tragen von FFP2-Masken durch Laien entfaltet nach aktueller fachlicher Einschätzung keine größere Wirkung bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie, als das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz.“

Seine Begründung: Die Masken würden „häufig nicht passend und nicht korrekt getragen und verlieren somit die im professionellen Bereich angestrebte zusätzliche Schutzwirkung“. Und: „Wenn bei der FFP2-Maske über eine Leckage geatmet wird, dann geht diese zusätzliche Schutzwirkung weitgehend verloren.“

Schon bei der Einführung der Tragepflicht von OP- und FFP2-Masken hatte Wieler bezweifelt, dass FFP2-Masken mehr Schutz bieten würden. Dennoch wurde das Tragen von FFP2-Masken in verschiedenen Bundesländern zur Pflicht.

FFP2-Masken nur für Gesunde – und mit Pausen

Im April erschien im Deutschen Ärzteblatt ein ausführlicher Artikel zur korrekten Verwendung von FFP2-Masken. So weisen die Autoren darauf hin, dass FFP2-Masken einen deutlich erhöhten Atemwiderstand aufweisen als OP-Masken und deshalb nach 75 Minuten Tragezeit eine 30-minütige Pause einzuhalten wäre.

Demnach eignet sich das Tragen von FFP2-Masken vorrangig für gesunde Menschen, die keinerlei Atembeschwerden haben. Personen im hohen Lebensalter oder mit krankheitsbedingter Atemnot, neigen dazu über eine Leckage zu atmen. Sie tun dies intuitiv, um die Atemnot zu lindern, schreiben die Autoren.

Für diese Menschen wäre die Anwendung der FFP2-Maske kontraproduktiv, da bei inkorrekter Anwendung die Schutzfunktion außer Kraft gesetzt werde und sie die Luft ungefiltert einatmen. Hingegen würde ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz diesen Personen erlauben, über den einfacheren Filter der Maske zu atmen, was in diesen Fällen dann den besseren Schutz bieten würde.

Schädliche Nebenwirkungen

Sowohl die Europäische Gesundheitsbehörde ECDE, als auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit raten generell von der Verwendung der FFP2-Masken ab.

Es wird betont, dass diese Masken ursprünglich zu einem anderen Zweck entwickelt wurden und nur bei bestimmten Tätigkeiten verwendet werden sollen. Zudem könne die FFP2-Maske es nicht verhindern, dass neue Varianten des Coronavirus entstünden.

Das Schweizer BAG schreibt: „Atemschutzmasken wurden zum Eigenschutz vor Aerosolen und Feinstaub bei bestimmten Arbeiten entwickelt. Im medizinischen Umfeld sind sie nur bei bestimmten, besonders riskanten klinischen Eingriffen empfohlen. In Alltagssituationen schützen Atemschutzmasken daher nicht unbedingt besser als Hygiene- oder Community-Masken. Für den privaten Gebrauch sind Atemschutzmasken daher nicht notwendig. Auch in der aktuellen Situation mit der Ausbreitung der neuen Virusvarianten sind im privaten Gebrauch keine Atemschutzmasken nötig.“

Unterdessen warnte Prof. Michael Braungart vom Hamburger Umweltinstitut vor Chemikalien in den FFP2-Masken. Um den chemischen „Sondermüll“ zu entschärfen, sollten die Masken vor Gebrauch in den Backofen.

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene erklärte in einem Schreiben, dass der unsachgemäße Gebrauch von FFP2-Masken die Bevölkerung gefährde. FFP2-Masken werden darin als Hochleistungs-Atemschutzmasken“ beschrieben, die „für den Arbeitsplatz bestimmt sind.“ (nw)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion