Seehofer fördert Verankerung von Moscheen in Deutschland mit sieben Millionen Euro

Epoch Times15. November 2019 Aktualisiert: 15. November 2019 17:41
Zum Startschuss des Förderprogramms "Moscheen für Integration" erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Freitag in Berlin, damit werde ein "wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt" geleistet.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will mit dem Projekt „Moscheen für Integration“ die gesellschaftliche Verankerung islamischer Gemeinden in Deutschland fördern. Zum Startschuss des Förderprogramms erklärte Seehofer am Freitag in Berlin, damit werde ein „wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ geleistet. Entscheidend sei, dass der mit der Deutschen Islam Konferenz wiederbelebte Dialog mit den Muslimen konkrete Ergebnisse bringe, auch für das Zusammenleben in Deutschland.

Mit dem Programm sollen Moscheegemeinden unterstützt werden, damit sie sich in ihre Nachbarschaften und örtliche Strukturen einbinden. Ziel ist es, ihre soziale und zivilgesellschaftliche Arbeit sichtbarer zu machen und stärker in der deutschen Gesellschaft zu verankern. Gefördert werden können etwa Nachbarschaftsaktivitäten, Öffentlichkeitsarbeit oder Projektmanagement. Die dreijährige Pilotphase wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) koordiniert, rund sieben Millionen Euro stehen zur Verfügung.

Für die Grünen erklärte die Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik, Filiz Polat, erstmals würdige Seehofer mit dem Programm die vielfältige Integrations- und Sozialarbeit in den Moscheegemeinden. „Auf diesen Paradigmenwechsel mussten wir lange warten.“ Dies könne aber nur der Anfang sein. In deutschen Moscheen sollte eine „qualifizierte, den heterogenen und komplexen Ansprüchen unserer pluralistischen und multireligiösen Gesellschaft entsprechende Gemeindearbeit stattfinden“, forderte Polat.

Grundsätzliche Zustimmung zu dem Projekt signalisierte der religionspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Stefan Ruppert. Allerdings sei eine Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaften „nur bis zu einem gewissen Grad akzeptabel“. Wichtig seien „klare Strukturen und Grenzen, vor allem im Hinblick auf die Projekte, die gefördert werden sollen“. Ruppert forderte zudem mehr Impulse aus der muslimischen Gemeinschaft selbst. „Ein Bekenntnis der Moscheen zu unserem Staat, und nicht zur Türkei, ist dringend notwendig.“ (afp)

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Aus der chinesischen Überlieferung sind seit tausenden von Jahren unterschiedliche Techniken bekannt, wie Menschen überlistet werden können. Die 36 Strategeme, die aus der Ming-Dynastie (1368-1644) stammen, haben es bis in das heutige Management geschafft. Die aktuellen Strategeme finden sich in diesem Buch des Epoch Times Verlages.

Der erste Schritt zur Zerstörung der Menschheit ist die Trennung der Verbindung zwischen Mensch und Gott. In Wirklichkeit haben die Maßstäbe der menschlichen Moral, die Kultur, die Gesellschaftsstruktur und das vernünftige Denken jedoch alle ihren göttlichen Ursprung. Im reißenden Fluss der Geschichte wirkt der Glaube an die Götter wie eine starke Ankerkette und er bewahrt die Menschheit davor, in den Wellen unterzugehen.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

Der britische Philosoph Edmund Burke sagte: „Wenn Menschen Gott spielen, dann verhalten sie sich momentan wie die Teufel.“ Der Atheismus verlockte überhebliche Menschen tatsächlich, Gott zu spielen, und zum Versuch, das Schicksal anderer und der Gesellschaft unter ihre Kontrolle zu bringen. Genau darum geht es im 6. Kapitel dieses Buches …

Hier weitere Informationen und Leseproben.
ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder – falls vergriffen – direkt beim Verlag der Epoch Times Phone: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN