„Speeddating“ in Bad Vilbel: Zuwanderer und Einheimische lernen sich kennen

Epoch Times1. Februar 2018 Aktualisiert: 1. Februar 2018 16:47
Beim "Speeddating" soll es vor allem darum gehen, dass Zuwanderer und Bürger sich gegenseitig kennenlernen und es unterschiedlichen Kulturen ermöglicht wird, etwaige Vorurteile und Ängste abzubauen.

In dem Städtchen Bad Vilbel, nehmen Zuwanderer aus dem Iran, Afghanistan, Syrien, Eritrea und Äthiopien an einem sogenannten Speeddating für Zuwanderer und Bürger teil. Kann das ein Beitrag zur Integration sein?

Angelika Ungerer vom Flüchtlingshilfeverein „Willkommen in Bad Vilbel“, hatte die Idee für dieses Projekt.

Die Aktivistin sagt: sie beobachte immer wieder, dass die Geflüchteten den Kontakt zu Deutschen suchen. Auf der anderen Seite würden sich Einheimische ihre Meinung nur aus dem bilden, was sie hier und dort gehört hätten. Ungerer will das nun ändern.

Für ein besseres Miteinander

Es soll beim „Speeddating“ für Flüchtlinge und Bürger darum gehen, ein gegenseitiges Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen zu ermöglichen, um etwaige Vorurteile und Ängste abzubauen.

Pastor Clemens Breest, Vorstand des Bad Vilbeler Flüchtingshilfevereins, ist der Meinung, dass ein solches Vorhaben gelingen kann.

Er sagt der TAG24: „Von allen Seiten kamen positive Rückmeldungen. Für die Geflüchteten bietet es die Möglichkeit, aus ihrer relativen Isolation herauszukommen und deutsche Freunde und Freundinnen zu finden“

Auch die Kommunikation zwischen Zuwanderern und Einwohnern sei laut Breest kein Problem: „Wir haben in der Einladung darauf hingewiesen, dass Voraussetzung für das Gespräch das Beherrschen der deutschen Sprache ist. Die allermeisten Geflüchteten haben innerhalb von kurzer Zeit beachtliche Sprachkenntnisse erworben, sodass eine Verständigung ohne Dolmetscher möglich war.“ (vm)

Hier mehr über Speeddating in einer Nürnberger Straßenbahn:



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