Frau mit TelefonFoto: über dts Nachrichtenagentur

Startprobleme bei Impf-Hotline 116117 – Vorerst 50,64 Millionen Euro für Callcenter

Epoch Times3. Januar 2021 Aktualisiert: 3. Januar 2021 7:32

Die vom Bundesgesundheitsministerium jetzt auch als Corona-Impf-Hotline genutzte Nummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist teilweise überlastet oder schwer erreichbar. Laut eines Berichts der „Welt am Sonntag“ erwartet das Ministerium in den kommenden Wochen in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 500.000 Anrufe. Diese sollen dann rund um die Uhr mithilfe von Callcentern beantwortet und abgewickelt werden.

Allerdings gibt es bereits teilweise Probleme mit längeren Wartezeiten. Den „sehr ernst zu nehmenden Hinweisen auf eine Überlastung der Hotline gehen wir derzeit intensiv nach“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.

Erste Erkenntnisse würden auf technische Gründe als Ursache hindeuten. So hatte etwa das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg über Wartezeiten von deutlich mehr als zehn Minuten berichtet.

Der Betrieb der Callcenter kostet vorerst 50,64 Millionen Euro. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministeriums hervor.

Wie es aus dem Ministerium heißt, handele sich bei dem Auftrag um eine Interimsvergabe, um den Betrieb der Hotline so lange sicherzustellen, bis ein Zuschlag in einer parallel eingeleiteten europaweiten Vergabe erfolgt. Dies könnte Mitte März geschehen.

Nach Angaben des Ministeriums sind seit dem 21. Dezember Callcenter mit rund 1.100 Beschäftigten in Betrieb, die wöchentlich bis zu 200.000 Anfragen bearbeiten könnten. Ab 8. Januar soll die Maximalkapazität schrittweise auf wöchentlich 500.000 Anrufe hochgefahren werden. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion