Gloria Fürstin von Thurn und Taxis.Foto: Daniel Karmann/dpa

Thurn und Taxis: Grüner Traum von der Deindustrialisierung Deutschlands

Von 2. Juli 2022 Aktualisiert: 4. Juli 2022 22:59
Wer hat das Gas wirklich abgedreht, fragt Gloria von Thurn und Taxis. Wie widersprüchliche Informationen und Sichtweisen sich abwechseln. Sollen möglicherweise alle verwirrt werden?

Aufgrund des Ukrainekrieges und den westlichen Sanktionen steuert Europa auf eine Energie- und Wirtschaftskrise zu. Der österreichische Privatsender „Servus TV“ sprach in seiner Diskussionssendung „Talk im Hangar 7“ mit den geladenen Gästen über das Thema: „Energiekrieg gegen Europa: Kohlekraft statt Klimaträume?“

Das Gas-Stopp-Durcheinander

Zu Gast in der Sendung am 23. Juni war auch Gloria von Thurn und Taxis. Als die Fürstin und Großgrundbesitzerin gefragt wurde, ob sie damit gerechnet habe, dass Russlands Präsident Putin das Gas abdreht, verwies sie auf einen unbequemen Umstand: Vor Wochen habe es noch geheißen, dass wir für die Solidarität mit der Ukraine leiden müssten. „Wir dürfen den Russen kein Gas und kein Öl mehr abkaufen, weil wir dürfen den bösen Putin nicht unterstützen.“ Das habe es die letzten Wochen geheißen, doch jetzt sei plötzlich alles wieder anders. „Jetzt ist es das böse Russland, das uns kein Gas mehr verkauft.“

Sanktionen und russisches Gas

Dabei habe der Westen als erstes Russland aus dem internationalen Zahlungssystem ausgeschlossen und man habe die Gasrechnungen dadurch nicht mehr mit Euros bezahlen können.

Doch Thurn und Taxis legte noch einen drauf. Für die deutsche Unternehmerin steht fest, dass Deutschland aufgrund der teuren Energiepreise nicht mehr werde produzieren können. „Das ist die späte Erfüllung des Morgenthau-Plans, das wollen ja die Grünen.“ Es sei der Erfüllungstraum der Grünen, dass Deutschland deindustrialisiert werde.

Was stimmt, was stimmt nicht?

Thurn und Taxis verwies zudem auf Ähnlichkeiten mit der Corona-Pandemie. Man sei immer wieder mit neuen, sich komplett widersprechenden Nachrichten irregeführt worden. So sei es jetzt auch. Man könne nicht davon ausgehen, dass das, was man lese oder höre wirklich stimme. „Das ist eine ununterbrochene Propagandaberieselung“, so die Fürstin, die rät, sich selbst schlau zu machen, „was stimmt und was stimmt nicht“.



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