Die "Leine des Grauens" in Wiesbaden.Foto: Screenshot Youtube

Wiesbaden: „Hand in Hand“ und die „Leine des Grauens“ – Kunstprojekt macht das Unfassbare sichtbar – Linke Gegendemo grölt

Von 31. Juli 2018 Aktualisiert: 31. Juli 2018 18:13
Am 22. Mai 2018 kehrte die 14-jährige Susanna Feldmann von einem Stadtbesuch in Wiesbaden nicht mehr heim. Rund zwei Wochen später wurde ihre Leiche gefunden: vergewaltigt, erwürgt und verscharrt. Doch das ist nur ein Fall von vielen. Die "Leine des Grauens" zieht sich quer durch Deutschland. Ein Kunst- und Protestprojekt will dies sichtbar machen.

Am 22. Mai 2018 kehrte die 14-jährige Susanna Feldmann von einem Stadtbesuch in Wiesbaden nicht mehr heim. Rund zwei Wochen später wurde ihre Leiche gefunden: vergewaltigt, erwürgt und verscharrt.

Doch das ist nur ein Fall von vielen, auf der „Leine des Grauens“ …

Das Unfassbare sichtbar machen

Die „Leine des Grauens“ ist eine Art zeitgenössisches Kunst- und Protestprojekt „welches die reale Zeitgeschichte aufzeigt und mit dieser täglich wächst“, wird diese ungewöhnliche Darstellungsform auf ihrer Facebook-Seite kurz und knapp erläutert.

Sie weist auf ein verändertes Klima in Deutschland hin, ein Klima wachsender Angst. Sie verweist aber auch auf eine neue Form des Verbrechens, verursacht durch eine politisch geduldete, unkontrollierte Einwanderung von Migranten. Sie dokumentiert den derzeitigen Abschnitt deutschen Zeitgeschehens.

Sichtbarmachen in Wiesbaden

Auch in Wiesbaden wollte die „Leine des Grauens“ am 29. Juli die Summe der „Einzelfälle“ sichtbar machen. Rund 60 Teilnehmer versammelten sich an diesem heißen Sonntagnachmittag auf dem Dern’schen Gelände, einem städtischen Platz auf der Südseite des Neuen Rathauses, bei der Marktkirche.

Nicht eure Abstammung ist entscheidend, auch nicht eure Hautfarbe, sondern euer Herz.“

(Robert V., Redner)

Mit Hetze und Rassismus gegen Andersdenkende

Laut „Wiesbadener Kurier“ handelte es sich um eine Versammlung „der Erbenheimer Gruppe ‚Hand in Hand – gegen die Gewalt auf unseren Straßen‘, die Mainzer Gruppierung ‚Beweg was‘ und das ‚Frauenbündnis Kandel'“, was die Zeitung als „Kundgebung rechter und rechtspopulistischer Gruppen“ klassifizierte und anmerkte, dass das „Aufrütteln der Menschen“ kaum Wirkung gehabt habe.

Zudem verwies der „WK“ auf die „zahlenmäßig deutlich überlegen“ anwesenden rund 100 lautstarken Gegendemonstranten, deren Motto „Menschenrechte statt rechter Menschen“ gewesen sei. Sie schrien „Nazis raus“, womit sie ihrerseits die von der Zeitung als rechte und rechtspopulistische Menschen klassifizierten Versammlungsteilnehmer meinten. Ihnen gehe darum, Flagge zu zeigen „gegen Hetze und Rassismus“, wie der „WK“ schreibt.

Allerdings war wohl niemandem dabei aufgefallen, dass hier selbst mit Hetze und Rassismus gegen Andersdenkende vorgegangen, ausgegrenzt und etikettiert wurde.

„Am Ende reichte es nicht einmal mehr dafür, als stimmgewaltiger Chor die Nationalhymne laut über den Platz erschallen zu lassen“, schreibt der „Wiesbadener Kurier“.

Auch die Gegendemonstranten hatten keinerlei Verständnis für andere Meinungen und Worte, die sie nicht verstehen konnten, wie der traurig-nachdenklichen Beitrag von Klaus Lelek (ab 11.30 min), eine Adaption aus dem Alten Testament, Buch Jeremia, nach dem Entzünden einer Gedenkkerze für die ermordete Susanna, dem 14-jährigen Mädchen jüdischen Glaubens, zeigte, der vom Gegröle der linken Aktivisten begleitet wurde.

Der Mann konnte am Ende nicht mehr, schrie den monotonen Tröten und den ewigen sinnentleerten Antifa-Parolen aufgebracht entgegen:

Ihr seid die Nazis und das ist ein jüdischer Prophet!“

(Klaus Lelek, Redner)

Auch bei den weiteren Wort- und Musikbeiträgen und Fallbeispielen störten die linken Gegendemonstranten mit kommunistischen Hass-Parolen und Trötensound.

Hand in Hand

Am 21. Juli wurde der Landtag von Maria Luise Dreyer, der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, mit der „Leine des Grauens“ umrundet. Hier hatten sich Vertreter vom „Frauenbündnis Kandel“, der Wiesbadener Initiative „Hand in Hand“ sowie „Beweg was Deutschland“ und andere Bürgerinitiativen zusammengetan, um mit den beiden baden-württembergischen Landtagsabgeordneten der Afd, Dr. Christina Baum und Carola Wolle, als Organisatoren von „Kandel ist überall“ und Youtuber Serge Menga eine „Gegenöffentlichkeit in einer von linksgrünen Seilschaften ‚regierten‘ Landeshauptstadt“ zu bilden, wie „Journalistenwatch“ berichtete.

Einer der Redner, Ernst Cran, ehemals evangelischer Priester und nun konfessionsloser Theologe, fasste es mit folgenden Worten zusammen:

Wir sind der Widerstand gegen die vom Berliner Kartellparteienregime gewollte und vom EU-Monster in Brüssel geforderte Auflösung der nationalen Identität unseres Landes.“

(Ernst Cran)

Iranerin fleht Gegendemonstranten an, damit aufzuhören

Eine Frau aus dem Iran entschloss sich in Mainz spontan zu sprechen, schrieb eine kurze Rede zusammen und wandte sich an alle die zuschauen, Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund, Migranten, Staatenlose und sogar Anti-Patrioten.

Ich möchte hier darauf hinweisen, dass wir alle im selben Boot sitzen, dass gerade am Versinken ist. Ich habe Bürgerkriege erlebt. Das wünsche ich euch allen nicht. Wir müssen uns zusammentun, um zu überleben. In jeder Kultur dieser Welt ist der Schutz der Familie, der Frauen und Kinder, also der Schwachen und Wehrlosen, Aufgabe des ganzen Staates und der ganzen Gesellschaft.“

(Valerie, Iran)

Sie fragte sichtlich bewegt in Richtung der Gegendemonstranten, was diese dafür getan haben, dass diese Misshandlungen, Missbräuche und Morde aufhören, verhindert werden: „Was haben Sie gemacht?“ – Eine Rede aus ehrlichem Herzen, no fake, no show, no political correctness.

An diesem Tag formulierte auch der anwesende Youtuber Serge Manga seine Hoffnungen mit den Worten: „Ich möchte das schöne Deutschland erhalten.“ Es sei kein Land von Rassisten oder Nazis, drohe aber am importierten Hass unterzugehen.



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