Zu hohe Kosten und das Single-Dasein: Immer weniger Deutsche können sich Eigenheim leisten

Epoch Times3. November 2019 Aktualisiert: 3. November 2019 20:36
Immer weniger Deutsche können sich ein Eigenheim leisten, vor allem die junge Generation wohnt immer öfter zur Miete. In kaum einem anderen europäischen Land ist dieser Wert so niedrig.

Immer weniger Menschen in Deutschland leisten sich ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Grundlage der Haushaltsbefragung des Sozio-oekonomischen Panels, die am Sonntag veröffentlicht wurde. Weniger als die Hälfte der Deutschen leben demnach in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus.

In kaum einem anderen europäischen Land ist dieser Wert so niedrig. Nach der Jahrtausendwende stieg die sogenannte Wohneigentumsquote lediglich von 41 Prozent auf 45,5 Prozent – seit sieben Jahren stagniert sie.

Vor allem junge Menschen leben wieder häufiger zur Miete: 1999 betrug die Wohneigentumsquote der 25- bis 34-Jährigen 23 Prozent – im Jahr 2017 waren es nur noch zwölf Prozent. Bei den 65- bis 74-Jährigen dagegen liegt die Eigentumsquote bei 58 Prozent.

Paare besitzen eher ein Eigenheim als Singles

Dass die jungen Generationen immer öfter zur Miete wohnen, hat laut IW mehrere Gründe. Demnach gibt es vor allem in den Großstädten immer mehr Single-Haushalte, und Singles wohnen aufgrund der hohen Kosten, die mit dem Erwerb einer Eigentumsimmobilie verbunden sind, meist zur Miete. Zudem studieren immer mehr junge Menschen, gehen also erst in einem späteren Lebensabschnitt arbeiten und können sich die eigenen vier Wände noch nicht leisten.

Bei Paaren ist die Wahrscheinlichkeit, ein Eigenheim zu besitzen, etwa dreimal höher als bei Singles. Auch der Andrang auf die Großstädte hat offenbar eine direkte Auswirkung auf die Wohneigentumsquote.

Die meisten Immobilienkäufer träumen vom Ein- oder Zweifamilienhaus, die aber sind in den Städten rar. „In Zukunft werden immer mehr Menschen in die Städte ziehen wollen“, sagte Studienautor Michael Voigtländer. „Die Wohneigentumsbildung wird deshalb auch weiterhin stagnieren.“

Auch die hohen Erwerbsnebenkosten in Deutschland machten es schwer, Eigenheim zu erwerben. (dts)

Eine Buchempfehlung

Eine stabile Gesellschaft beruht auf stabilen Familien – denn Eltern vermitteln ihren Kindern traditionelle Tugenden wie Dankbarkeit, Geduld, Ausdauer und vieles mehr. Wer die Familien zerstört, zerstört die Gesellschaft. Die hübschen Begriffe „Freiheit“, „Befreiung“ und „Liebe“ fördern jedoch untergründig die völlige Aufgabe der persönlichen moralischen Verantwortung. In den 60er Jahren hieß es „Make love, not war.“

Ein von der amerikanischen „Heritage Foundation” veröffentlichter Bericht zeigt anhand detaillierter statistischer Daten, dass die von Feministinnen so stark befürwortete Wohlfahrtspolitik in der Realität die Zahl der Ein-Mutter-Haushalten fördert. Das geht bis zur Bestrafung von Paaren, die heiraten, da sie weniger Sozialleistungen erhalten. Die Regierung hat den Vater durch die Sozialhilfe ersetzt.

Die Sozialpolitik hat Familien, die in Armut leben, nicht geholfen. Stattdessen hat sie einfach die ständig wachsende Zahl von Alleinerziehenden gefördert. Da die Kinder aus solchen Haushalten selbst armutsgefährdet sind, kommt es zu einem Teufelskreis der zunehmenden Abhängigkeit von staatlichen Beihilfen.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 45,00 Euro (zzgl. 5,50 Euro Versandkosten) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

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